HAIR in Landshut/Essenbach <<Home>> English Version

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Essenbach, 24.04.2010, ESKARA Halle

The Island Musical Theatre

Hashisch fand ich richtig genial, sowohl von der Musik her, als auch von der Darstellung.
Zärtlichkeit, Nacktheit, Berührung, man kann es eigentlich kaum trennen, wenn man den Hippies gerecht werden will.
Die Szene um das Lied Hair herum wurde in diesem Zusammenhang sehr schön gespielt. Streicheleinheiten für die strenge Polizistin.
"I believe in love", sehr schön gespielt, meiner Meinung nach. Ach hier war Nacktheit ein Ausdrucksmittel.

"Walking in Space", sehr schön gesungen. Das große Bild von Sheila im Hintergrund, langsam durch herunterfließendes Blut überdeckt (nicht in Farbe).
Der Schauspieler davor betrachtete seine Hände. Ich weiß jetzt nicht mehr, ob es Claude war.

Bei diesem Lied wurden Bilder von Kriegsopfern eingeblendet.

"3 5 0 0". Im Hintergrund Bilder fallender Bomben. Ein feuerndes Maschinengewehr, direkt auf den Betrachter gerichtet.

Nach Bergers Abberufung nach Vietnam Übergang zur Trauerszene um seinen Grabstein. Schauspielerisch sehr gut gespielt, bei sehr gutem Gesang ("what a piece of work is man").

Nach der Pause wurden die Hippies von Soldatinnen eingefangen, in "Bikini-artigen Uniformen". Hübsche junge Menschen, ein wenig Erotik war auch dabei, ich denke negativ ist das nicht. Die jungen Menschen zur Hippiezeit wollten ja auch ihre Sexualität erleben und ausleben, und nicht in urwaldtauglichen Uniformen zugrundegehen.

Individuelle Bemerkungen:
Claudia Rosta (Jeanie) mit ihren hüftlangen wunderschönen Haaren :-)). Sie zeigte auch sehr schön, wie man sich selbst einen Zopf flechten kann.

Der Veranstaltungsort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln kaum erreichbar, bis auf 2 tägliche Busverbindungen (Mo - Fr), wahrscheinlich eher ein Schulbus.

Taxi von Landshut: so um die 20 Euro herum. Diesmal habe ich mein Handy richtig gebraucht, um dort wieder wegzukommen.

Die anderen Gäste waren wohl alle mit eigenen Autos gekommen.

So ganz groß war die Veranstaltung diesmal nicht, vielleicht ein paar Hundert Zuschauer (maximal).

Ich saß diesmal in Reihe 8 (bezeichnet als Reihe 9). Danach kam schon Reihe 16.

Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen. Die jungen Leute, mit denen ich anschließend gesprochen hatte, haben mich in dieser Einschätzung bestätigt. Sie waren zum Teil mit dabei, auf der Bühne :-).

Auf der Bühne gibt es sehr viel zu sehen. Man kann gar nicht alles gleichzeitg aufnehmen. Ich wechsele bei der Betrachtung dann immer zwischen einzelnen SchauspielerInnen.

Na ja, meine Favoritin habe ich ja schon öfter erwähnt :-)

Am Ende standen fast alle Zuschauer und klatschten mit, bei den Zugaben. Ein bisschen interaktive Euphorie :-).

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