Sarah McLachlan <<Home>>

Sarah Ann McLachlan ist eine kanadische Musikerin, Sängerin und Songschreiberin.
Sie wurde am 28. Januar 1968 in Halifax geboren.

Sie wurde als Kind adoptiert. Im Alter von 17 Jahren spielte sie mit der New Wave-Band October Game. Im Jahr 1988 unterschrieb sie einen Plattenvertrag mit dem Independentlabel Nettwerk. Danach zog sie nach Vancouver, wo sie ihre erste Platte Touch aufgenommen hat.

Im Laufe ihre Karriere hat Sarah McLachlan über 25 Millionen Alben verkauft und drei Grammys gewonnen.

Diskographie

Touch (1988)
Solace (1991)
Live EP (1992)
Fumbling Towards Ecstasy (1993)
The Freedom Sessions (1994)
Rarities, B-Sides And Other Stuff (1996)
Surfacing (1997)
Mirrorball (1999)
Remixed (2001)
Afterglow (2003)
Live Acoustic EP (2004)
Afterglow Live (2004)
Bloom (2005)

Grammys

1997: Best Female Pop Vocal Performance für Building A Mystery
1997: Best Pop Instrumental Performance für Last Dance
1999: Best Female Pop Vocal Performance für I Will Remember You

(aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)

Offizielle Webseite: www.sarahmclachlan.com


Sarah McLachlan ist eine Neuentdeckung für mich, das spricht aber nicht gegen sie, sondern für meine mangelnde Findigkeit. Sie macht Musik in einer Weise, die ich sehr mag, emotional, melodisch, ein bisschen melancholisch aber optimistisch.

Die CD Afterglow finde ich sehr gut gelungen.

"Fallen" erscheint mir ein bisschen wie die Bilanz eines Lebens. Es ist traurig aber es zieht mich nicht runter. Ich vergleiche mit dem eigenen Leben und fühle mich irgendwie verstanden.

"World on fire" beschreibt die Welt in einer Sichtweise, die ich sehr gut teilen kann. "Was der eine an Glück bekommt, ist Verlust für den anderen" und "je mehr wir nehmen, desto weniger bekommen wir". Es ist zu schwierig für sie alles zu bewältigen, was an Problemen vorhanden ist, aber sie versucht es wenigstens.

"Train Wreck" ist als Beschreibung eigentlich zu schade, sie ist doch kein Wrack. Aber ich denke es ist ein schönes Liebeslied.

Insgesamt mußte ich die CD zweimal hören, bevor ich die Lieder alle mochte, und ich mußte die Texte übersetzen. Da gab es einiges an Vokabeln und Redewendungen zu analysieren. Aber es hat sich gelohnt. Die Musik erzeugt bei mir eine emotionale Zufriedenheit, die gut tut.


Die CD Solace begeistert mich.

Ich habe den Eindruck Sarah macht sich Gedanken über sich und ihre Umwelt, und sie stellt Konflikte und Problem-Situationen dar, ohne Lösungen erzwingen zu wollen. Manches ist sehr traurig, es berührt.

Sie wirkt auf mich sehr realistisch, oft verloren in den Gefühlen, aber nie deprimierend.  Man kann sich fallenlassen ohne dabei verloren zu gehen.

Einen Satz finde ich sehr eindrucksvoll
"you search only to find, that heaven is a stranger place than what you've left behind" (drawn to the rhythm) 
(du suchst und findest nur, dass der Himmel ein merkwürdigerer Platz ist als jener, den du gerade verlassen hast)


Die CD Surfacing

Misery ist sehr schön, ein Lied, mit dem ich schweben kann. Er baut ein Mysterium um sich herum auf. Der Text verliert sich etwas in der Fantasie: "du lebst in einer Kirche, in der du mit Voodoo Puppen schläfst, und du gibst die Suche nicht auf, nach den Geistern in der Halle, du trägst Sandalen im Schnee und ein Lächeln, das sich nicht wegwaschen lässt" ("won't wash away")....kannst du aus dem Fenster schauen, ohne dass dir dein Schatten in den Weg kommt?" Aber auch: "Du bist so schön" ("with an edge and charm"). Sie ist fasziniert von seiner Schönheit, seinem Charm und von seiner Zärtlichkeit, wenn sie in seinen Armen liegt. 

Wittness finde ich sehr gut gelungen, musikalisch und textuell. Sie fragt: "werden wir im Himmel verbrennen, so wie wir es hier unten machen?" ("will we burn in heaven like we do down here"). "Wird die Veränderung kommen, während wir warten? Alle warten und wenn es geschehen ist" ("when we´re done"), "die Suche nach der Seele" ("soul searching"). 

Um die Lyrik zu finden, wird man den Originaltext lesen müssen, die Übersetzung ist ja nur angenähert und vielleicht auch zum größten Teil Interpretation. Es trifft aber ein bisschen, wenn man dieses Gefühl des Verbrennens kennt. Ob Sarah esotherisch ist? Eigentlich habe ich das sehr selten gefunden, in ihren Liedern. Sie spricht viel über Gefühle, die sehr intensiv sein können, und so ist auch ihre Musik.

Sie möchte befreit sein von der Dunkelheit, von den Zweifeln.

Spricht sie mit Gott, oder ist es jemand, der ihr nahe steht?

Sie sagt ja auch: "I won't weigh you down" ("Ich werde dich nicht niederdrücken" - sagt das Übersetzungssystem).
Der Himmel, vielleicht ist es auch das Glück in der Liebe, und ist es die Liebe, die einen verbrennen lassen kann? Wenn wir lieben, suchen wir dann nicht auch die Seele des Anderen?

Angel

"In den Armen eines Engels, fliege fort von hier". Das Lied beschreibt eine wenig schöne Realität, und wechselt dann in die Illusion. "Es gibt immer einen Grund, sich nicht gut zu fühlen"..."es ist einfacher, an diese süße Verrücktheit zu glauben, an diese glorreiche Traurigkeit, die mich auf die Knie fallen lässt".

Der Ausdruck der Musik und Sarah's Gesang ist dabei sehr wichtig. Ein Lied, das nicht nur vom Text allein leben könnte.