Vampire Diaries deutsch

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Thema: Vampire Diaries deutsch

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Darstellung in Englisch: Vampire Diaries

Inhaltsverzeichnis

Vampire Diaries - Tagebuch eines Vampirs

Der folgende Review bezieht sich im wesentlichen auf Staffel I der Serie.

SPOILER WARNUNG

Der Review nimmt Bezug auf die Inhalte der Serie.

Die Vampire leben zwischen den Menschen, das ruft eine Menge Konflikte hervor. Es geht dabei unter anderem um Lüge, Vertrauen, Freundschaft und Liebe. Die Vampire haben sehr viel Kraft, sind aber nicht unverletzbar. So können sie auch von Menschen getötet werden, wenn die Menschen die Schwachstellen der Vampire kennen.

Es gibt menschliche Vampirjäger in der Geschichte.

Das Böse in den Vampiren kann sehr beherrscht sein, es versucht nicht, seine Macht immer und überall auszuspielen. Manchmal helfen das Gute und das Böse sich gegenseitig.

Gut und Böse sind dabei auch relativ, so wie in der Natur die Relation zwischen Katze und Maus.

Das Böse wird durch Damon, das Gute durch Stefan repräsentiert.

Zwischen beiden steht Elena, eine Menschenfrau. Beide Vampire sind in sie verliebt.

Es gibt Veränderungen. Damon ist in Elena verliebt und das bewirkt so einiges. Auch Stefan muss mitunter gegen das Böse in sich ankämpfen, gegen den Blutrausch, den seine Vampir-Natur bewirken kann.

Er darf kein menschliches Blut trinken, sonst kann er darin verlorengehen.

Einmal ist es geschehen ... aus einer Notwendigkeit heraus, um gegen einen anderen Vampir bestehen zu können, der ihn und Elena töten wollte. Seine Freunde haben ihn gerettet. Sonst hätte er sich selbst umgebracht, da er dieses andere Ich in sich nicht ertragen konnte.

Es gibt weitere Liebesbeziehungen zwischen Menschen und Vampiren und Vampiren und Vampiren, aber alle sind von der Vernichtung bedroht.

So kann die Geschichte auch sehr traurig werden.

Wer auf ewige Liebe hofft und mit den Charakteren leidet, sollte die Serie vielleicht lieber nicht gucken. Die Todesliste ist sehr lang.

Manches wirkt dann auch auf mich wie in Final Destination.

Die größten Arschlöcher in der Serie sind nicht immer die Vampire. Aber vielleicht entsteht dieser Eindruck auch nur, wenn jemand wie ich Sympathie für die Vampire entwickelt.

Einige von ihnen wollen ja nur leben und mit den Menschen auskommen, ohne sie aus zu saugen.

Die Vampire haben ein Ich, ein Bewusstsein, Gefühle. Haben sie damit nicht auch ein Recht auf Existenz? Auch wenn es schwierig ist, bei einem Untoten von Leben zu sprechen.

Ein Zusammenleben scheint unmöglich, wenn sie die Menschen als Schafe betrachten, oder als Kühe, die sie melken können.

Oder als Schweine, die man je nach Bedarf schlachten kann.

Die Frage, die sich mir dann stellt, ist, was bieten die Vampire den Menschen?

Ob man dafür eine Antwort finden kann? Vielleicht liegt sie in der Frage, ob die Menschen die Hilfe übernatürlicher Wesen brauchen, um ihre eigenen Probleme bewältigen zu können? Warum glauben so viele Menschen an so viele Götter? Und warum lieben so viele Menschen Esotherik und Mystik?

Die Vampire müssen die Menschen nicht töten, um an das Blut zu kommen, und sie können ihnen die Erinnerungen nehmen.

Ein Spoiler Ausblick auf weitere Staffeln

Es gibt weitere Mythen in der Serie, Werwölfe, Hexen, Geister. So muss der Tod nicht endgültig sein. Es gibt Episoden, in denen Geister in die Welt zurückkehren.

Und es gibt eine Welt, in der die Geister ihren Frieden finden können. Aber nicht unbedingt, sie können auch in einer dunklen Welt enden.

Als gut befunden

Manchmal kann Vampire Diaries auch sehr schön sein.

Schön fand ich, dass Elena und Stefan Caroline verteidigt haben, als Damon sie töten wollte. Sie wollte nicht gefählt werden und bettelte um ihr Leben (als Untote). Nein, sie wäre nicht tot. Immerhin hatte sie ja ein Bewusstsein und Gefühle.

Elena hat sie dann mit ihrem Körper geschützt, so konnte Damon nicht zustoßen.

Zuvor war Caroline von Catherine getötet worden. Da Caroline Blut von Damon in sich hatte, konvertierte sie danach in einen Vampir.

Das sorgt für Komplikationen, ihre Mutter ist eine Vampirjägerin und erfahrungsgemäß lassen sich die Jäger auch nicht durch familiäre Bindungen davon abbringen, Vampire zu töten. So darf ihre Mutter nicht erfahren, dass Caroline nun ein Vampir ist.

Stefan will sich um sie kümmern. Er selbst hat es ja geschafft zu überleben, ohne Menschenblut konsumieren zu müssen. Carolines Mutter weiß nicht, dass er und Stefan Vampire sind.

Die Folge (Staffel 2, Folge 2) ist ein Ruhepunkt in der Serie, ich konnte abschalten ohne schon wieder durch eine neue Handlung in die nächste Folge hineingezogen zu werden.

Caroline entwickelt sich als Vampir sehr gut. Sie hat viel mehr Selbstbewusstsein als vorher in ihrer menschlichen Existenz und sie setzt ihre Kraft ein, wenn sie damit ihren Freunden helfen kann. Es ist schön zu sehen, wie sie sich aus Abhängigkeiten befreien konnte, die ihr Leben beherrschen wollten.

Sie versucht Taylor zu helfen, der sich bei Vollmond in einen Werwolf zu verwandeln droht. Und das, obwohl Werwölfe und Vampire Todfeinde sind. Ein Biss von Taylor würde sie töten und Taylor hat keine Kontrolle mehr über sich, wenn er sich verwandelt hat.

Gerechtigkeit

SPOILER WARNUNG

Die menschliche Gerechtigkeit fordert Sühne für vergangene Verbrechen. Allein das Verzeihen einer bösen Tat reicht nicht aus.

Auf der Ebene von Staaten kann es anders aussehen.

Staaten verändern sich. In die eine wie in die andere Richtung. Und oft werden sie für ihre Verbrechen nicht zur Rechenschaft gezogen.

Wenn die stärkere militärische Präsenz darüber entscheidet.

Oder sind es die Machthaber dahinter?

Und In der Mythologie?

Wer seine Tat von Herzen bereut kann in den Himmel kommen. Auch wenn er/sie in der Vergangenheit böse Taten begangen hat.

So erzählt es die Religion, zumindest die christliche.

In Vampire Diaries können auch Vampire in die helle Welt einkehren und dort ihren Frieden finden. Die helle Welt sehe ich als Paradies, die dunkle Welt als Hölle.

Lexi und Rose haben in der hellen Welt ihren Frieden gefunden.

Ob das für Stefan und Damon möglich ist?

Stefan hat in der Vergangenheit Menschen getötet, es war ein Ripper. In der Gegenwart ist er ein sympathischer Charakter, er gehört zu den Guten. Ich wünsche ihm die helle Welt. Aber was ist mit seinem vergangenen Leben? Wenn von dort jemand Sühne fordert? Wer verzeiht ihm dann?

Elijah ist noch viel böser als Dämon, aus meiner momentanen Sicht ein riesiges Arschloch, dem ich die Hölle wünsche. Das empfand ich bei Damon auch so, als er Lexi umgebracht hat. Doch nun? Er verändert sich, die Liebe zu Elena ist wohl dafür verantwortlich, vielleicht hat er auch dazugelernt. So wie Stephan.

Urvampire wie Elijah verzeihen nichts. Sie töten wie eine Maschine. Und Klaus? Er scheint auch aus Rachsucht heraus zu töten, wenn man Catherines Erzählungen glauben darf.


Stefan hat sich zu einem Ripper zurück entwickelt, unter dem Einfluss von Klaus. Elena liebt ihn immer noch. Aber er lässt eine Spur der Verwüstung hinter sich, tötet Menschen. Wie kann ihm das alles verziehen werden, falls er wieder einmal zu einem positivem Ich zurückfinden sollte?


Der Hass von Menschen auf Vampire ist nachvollziehbar, aber es trifft dann auch Caroline, und sie ist aus meiner Sicht so uneingeschränkt positiv. Zu Beginn hat sie einen Menschen getötet, aber dann nicht mehr, als sie zu sich selbst gefunden hat. Stefan hat ihr geholfen. Wenn sie getötet oder vernichtet wird, weil sie ein Vampir ist, irgendwie würde ich das auch als ungerecht empfinden. Sie hat doch ihr Schicksal nicht freiwillig gewählt und sie hat Gefühle und fühlt sich lebendig. Sheriff Forbes und einige andere scheinen das begriffen zu haben, aber sie sind nicht allein. In der 1. Folge der Staffel III wurde sie angeschossen, aber der Spoiler sagt, dass sie überleben wird.

Grausamkeit

Die Charaktere sind manchmal sehr grausam. Jules, als sie Rose getötet hat und ihr Zynismus, als sie um ein Heilmittel gebeten wurde. So ganz nebenbei hat sie als Werwolf ein paar Menschen umgebracht. Dann ist da noch die grausame Folterung von Caroline durch ihren Liebhaber.

Aber auch Damon ist davon nicht frei. Wenn er Menschen umbringt, die um ihr Leben betteln. Als er Mason getötet hat, der ihm Frieden angeboten hat. Der Tod von Lexi. Wenn er selbst glaubt, das wäre seine Natur? Das kann doch nicht alles sein. Er hat um Rose geweint und er liebt Elena.

Und Stefan? In seinem früheren Dasein war er ein Ripper. Als er Menschenblut getrunken hat, ist er bereits einmal außer Kontrolle geraten.

Catherine, wenn sie andere tötet, nur aus einer Laune heraus.

Es ist irgendwie erstaunlich, dass ich als Zuschauer doch immer wieder Sympathie für die Vampire entwickeln kann.


Klaus tötet Jenna und Elena, weil er es für seine Verwandlung braucht und er macht Stefan zum Ripper. Menschen bedeuten ihm nichts. Er sieht die Menschen vielleicht so, wie der Mensch seine Nahrungsquellen betrachtet: Schweine, Rinder, Fische, Vögel ...

So sehr viel mehr Geist als Menschen haben diese Vampire meiner Auffassung nach nicht. Im Grunde können Menschen noch viel grausamer sein, aber sie haben auch in manchen Dingen die besseren Visionen. Mich interessiert die Fragestellung, wohin kann sich eine von Klaus geführte Hybriden-Population entwickeln? Sichern von Machtansprüchen und Nahrungsquellen, gibt es darüber hinaus gehende Visionen von Klaus?

Aktuelles

Aktuelles Vampire Diaries

Mein aktueller Standort in der Serie.

Vergleich mit anderen Serien

Die Liebe für Vampire Diaries leidet ein wenig mit den Ausblicken über den SPOILER hinaus. So sind es Teile der Serie, die ich liebe. Andere machen mich traurig. Es sind ja auch Menschen, die entscheiden, welche Charaktere überleben dürfen und welche nicht.

So war es auch bei Doktor Who.

Ich denke Tragödien in einer Fantasiegeschichte bieten keine Lösung an. Sie können nur weh tun.

Ich empfinde es so. Vielleicht ist es auch nur der Zwiespalt in mir, der mir bewusst wird. Es gibt ja auch so viele schöne Teile ...

Buffy

Buffy ist eine Vampirjägerin und sie liebt Angel, einen Vampir.

In Buffy gibt es Tragödien nicht in der Form, wie in Doctor Who und Vampire Diaries. So liebe ich diese Serie auch uneingeschränkt :-).

In Buffy ist ein Vampir ein Damon, der in den menschlichen Körper gefahren ist. Aber das menschliche Selbst, es muss nicht völlig verloren gehen. Angel ist dafür ein Beispiel. Nun ist er ein guter Vampir. In seinem früheren Dasein war er sehr grausam.

Buffy hat Freunde, die ihr helfen und eine Mutter, die auch schon mal zuschlagen kann.

Buffy ist sehr jung, gerade mal 16 Jahre. Sie geht noch zur Schule und hat dort ihre Freunde und einen Direktor, der nervt.

Vampire können ein Haus nur betreten, wenn sie eingeladen werden. Sie sind Wesen der Nacht, die Sonne verbrennt sie.


Manche Dinge sind ähnlich wie in Vampire Diaries. Der gute Vampir wird zu einem bösen Vampir. Angel verliert seine Seele und tötet Menschen. Darunter auch die Freundin von Giles, Buffy's Wächter. In Vampire Diaries ist es Stefan, der wieder zu einem Ripper wird, unter dem Einfluss von Klaus. Stefan tötet die Freundin von Damon, Stefan's Bruder.

Seelenwanderung und Dämonen

Gemeinsam ist allen Fantasieserien der Glaube an ein spirituelles Etwas, das unabhängig vom Körper existieren kann. Seelenwanderungen gibt es in Doktor Who und in Vampire Diaries. In Buffy können Dämonen ihren Wirtskörper wechseln.

Vampire Diaries und Twin Peaks

Vampire Diaries und Twin Peaks

Vampire Diaries und Doktor Who

Vampire Diaries und Doktor Who

Literatur

Literatur Vampire Diaries

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