Lange Haare 02

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gebrochene Schere
Eine zerbrochene Schere (die nur zum Fingernägelschneiden verwendet wurde) :-)

Ich mag langhaarige Frauen :-). Irgendwie schaffen sie es, die Haare richtig erblühen zu lassen. Vielleicht ist das regelmäßige Nachschneiden doch wichtig, aber wenn man alle 4 Wochen 1 cm abschneiden läßt, wie sollen die Haare dann lang werden? Ich vermute,  manche Frauen mit sehr langen Haaren kommen auch ohne das Spitzenschneiden aus. Da mag ein Stylist noch so sehr wettern, 1 m lange Haare oder längere Haare geben mir rein von der Optik her viel mehr als 10 - 15 cm lange, spitzengeschnittene Hochglanzpakete. Ich mag natürliche lange Haare am liebsten.

Die langhaarigen Schönheiten meiner Jugendzeit, so sehr viele waren es gar nicht. Meistens waren es Sängerinnen.

Ich erinnere mich spontan an Inga Rumpf (Frumpy, "Life without pain"), Jane Birkin ("Je t´aime moi non plus"), Melanie ("Ruby Tuesday"), Francoise Hardy (-> "Mon amie la rose"), Juliane Werding ("Am Tag als Conny Kramer starb") und an Agnetha von Abba ("Ring ring"),

Juliane Werding hat eine wechselhafte haarige Vergangenheit, aber sie kam immer wieder auf ihre langen Haare zurück :-). Ein bisschen kenne ich das ja auch bei mir, und ich war dabei wesentlich extremer im Wechsel. Ich hatte aber niemals so schöne lange Haare. Wer meint, dass sie nur Schlager singt, sollte sich vielleicht folgende Lieder anhören: "Niemand den du liebst ist tot", "Sehnsucht ist unheilbar", "Janine".

Und heute? Heather Nova, Loreena McKennitt, Caroline Lavelle. Ich finde, diese Musikerinnen/Liedermacherinnen haben schöne, natürliche lange Haare. Ich mag aber auch Enya, Sarah McLachlan und andere, eher kurzhaarige Sängerinnen. Es kommt mir bei der Musik also nicht nur auf die langen Haare an :-). Es ist eine Sichtweise, in der ich gefühlsmäßig drin bin, es ist aber nicht die einzige, die mein Leben ausmacht.

Es ist schön, dass ich einen Teil dieser haarigen Träumereien in mir selbst verwirklichen kann.

Crystal Gayle hat ihr langen Haare über Jahrzehnte bewahrt und über Jahre hinweg bodenlange Haare getragen (floorlength hair).  Ihre Webseite zeigt sie auch heute (2009) mit sehr langen Haaren (http://www.crystalgayle.com/). Sie hat sehr schöne lange Haare, Traumhaare für Menschen, die lange Haare mögen. Crystal zeigt auch, dass Frauen ab 50 ihre Haare nicht abschneiden müssen. Sie ist einfach wunderschön mit ihren langen Haaren. Eins ihrer Lieder zähle ich zu meinen Favoriten: Ready for the times to get better.

EDIT 26.03.2011
Lissie ist ein wunderschönes natürliches Wesen mit langen blonden Haaren. Die ganze Scociety, die sie verkörpert, ich mag sie sehr, ihre Musik, ihre Texte. Dann habe ich noch Amy MacDonald und A Fine Frenzy gefunden. Alison Sudol mit ihren schönen roten langen Haaren :-)). Alle drei machen Musik und Texte, die ich sehr mag.

Ich fühle mich dann nicht so ganz alleine in der Zeit. *wink* (end edit)


Meine eigenen langen Haare: ich mag es in den Haaren drin zu sein und mit ihnen eine gemeinsame Vergangenheit zu teilen. Vielleicht etwas prosaisch, aber ich mag sie wirklich :-)

Die Haarwachstumsgeschwindigkeit ist unterschiedlich, 1,2 cm sind ein Durchschnittswert. Die maximale Lebensdauer eines Haares soll genetisch bestimmt sein. Es gibt Frauen mit superlangen Haaren, die länger als 3,50 m sind, so dass das Haarwachstum die 10 Jahresgrenze gelegentlich überschreiten dürfte.

Warum manche Frauen ihre sehr schönen langen Haare abschneiden, verstehe ich nicht. Es ist einerseits so, dass ich niemals einen Zwang verspürt habe, langhaarig sein zu müssen. Meine Umgebung bestand im wesentlichen aus Langhaarhassern und meine Verwandschaft war durchweg kurzhaarig. Nur meine beiden Nichten durchbrechen es ein bisschen.

Dieses kurzhaarige Leben kann so schrecklich ernsthaftig sein. So meine Erfahrung.


Vielleicht nehme ich die Haarpflege auch nicht so ernst, wie es sein sollte und es kann schon sein, dass kurze Haare weniger Arbeit machen. Aber wieviel Zeit investiert man in Dinge, die gar nicht so wichtig sind?

Wenn meine ganze freie Zeit für die Haarpflege verloren ginge, wäre ich bestimmt nicht glücklich, selbst wenn ich die schönsten Haare der Welt hätte. Es ist vielleicht ein bisschen egoistisch, schauen, aber nicht selbst dabei sein. Na ja, für knielange oder längere Haare habe ich wahrscheinlich die genetischen Voraussetzungen gar nicht und gegen "male pattern baldness" bin ich auch nicht gefeilt, auch wenn die Haare heute noch vollständig sind :-)

Mit dem Abschneiden der Haare wird viel Geld verdient, einerseits durch den ganz gewöhnliche Haarschneidebetrieb, zum Teil geschieht es aber auch aus religiösen Gründen, oder weil durch das Verkaufen sehr langer Haare Geld verdient werden kann.


Ich finde es sehr schade, dass lange Haare weitgehend am Verschwinden sind, da die langen Kopfhaare doch etwas sehr individuelles sind, etwas Schönes, das direkt aus dem Menschen selbst kommt.

Aus meiner Sicht wird in den reichen Industrienationen sehr viel Geld in die Haarzerstörung investiert.
Es gibt viel Nachschub an abgeschnittenen Haaren, zum Teil verwendet für Perücken und Haarverlängerungen. Die kommen dann vielleicht aus Indien oder anderen Teilen der Welt.

Es ist wohl so, dass Haare nicht lebenswichtig sind, aber man kann sie streicheln, sich an ihrer Schönheit erfreuen, sie sind angenehm auf der Haut und es kann Freude bereiten, sie anzufassen. Wenn sie sehr lang sind, macht es Spaß, sie in Bewegung zu sehen, wie sie komplizierte Muster bilden und sich immer wieder entwirren.

Sie erzwingen ein bisschen Sensibilität, da man sie so schnell kaputt machen kann und sie erfordern auch Geduld. Wenn ein Knoten nicht entwirrt ist, dann bleibt er ein Knoten und viele Knoten sind der freien Haare Tod. Die Wurzeln beschweren sich sofort, wenn man die Haare grob behandelt.


Ich denke, es ist nur die eigene Emotionalität, die entscheidet, ob man lange Haare mag oder nicht. Dahinter gibt es meiner Meinung nach keine Objektivität, weder in die eine (abschneiden) noch in die andere Richtung (wachsen lassen). Die Erfahrung, die ich mit dem haarigen Thema mache, werden manche überhaupt nicht verstehen. Es sind aber meine Erfahrungen, und ich empfinde sie als positiv.

Themen wie Haarefetischismus oder Freude am Abschneiden von Haaren diskutiere ich hier nicht. Man findet hierzu einiges im Internet.

Ich finde es viel interessanter zu erfahren, wie ein langhaariger Mensch mit seiner Lebenssituation umgeht, was ihm die Haare geben, welche Alltagsprobleme er/sie hat und wie er/sie sie bewältigt. Ob er/sie die Haare nur für andere lang wachsen läßt, oder ob selbst ein Bedürfnis oder Freude an langen Haaren da ist. Und immer ist man doch auch auf der Suche nach Menschen, mit denen man diese Freude teilen kann.

Langhaarbilder

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Lange Haare sind schön für Menschen, die sie wirklich mögen. Andere mögen sie lieber abgeschnitten oder hassen sie sogar, aber warum eigentlich? 

Schöne lange Haare sind ein sehr individueller Ausdruck von Lebensfreude, sie benötigen eine Menge Pflege und eine Menge Rücksichtnahme auf ihre Verletzlichkeit. 

Haare ausserhalb des Skalps können sich leider nur bedingt reproduzieren (durch Zufuhr geeigneter Mineralien), und wenn sie einmal durch chemische Behandlung zerstört worden sind kann man nur sehr wenig für ihre Reparatur tun. 

Natürliche, gesunde lange Haare zeigen darüber hinaus, dass ihr "Besitzer" etwas von liebevoller geduldiger Pflege versteht. Dafür vermitteln sie dann auch Glücksgefühle. 

Vielleicht ist es gerade dieses Verständnis von langen 
Haaren, die ihre Faszination auch für Liebhaber ausmacht, die selber keine schönen langen Haare besitzen.


Das Bild oben zeigt Mary, mit ihrer freundlichen Genehmigung, Urheberrechte und Kopierrecht sind bei Mary und Alan E. Friedmann. Dieses Bild ist kopiergeschützt und darf ohne ausdrückliche Genehmigung nicht anderweitig verwendet werden. Das zweite Bild zeigt Weepy, ein Fantasiewesen aus den Arianne Geschichten. Ich habe es selbst gezeichnet und damit liegen die Urheberrechte bei mir.

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