Arianne 05 - Arianne

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Arianne und die Unendlichkeit, ihre Gedanken und ihre Gefühle und die Grenzen, die sie gesetzt hat.


Arianne und die Unendlichkeit

Arianne und die Unendlichkeit. Sie kann sich nicht darin verlieren, denn sie hat ein Bewusstein, das Bewusstsein der Unendlichkeit. Sie manifestiert sich für endliche Wesen manchmal, im Tempel der Langhaarigkeit oder in Ariannes verlorenem Haar. Einmal war sie bereits dort, inkognito sozusagen. Das kleine Haar, sie wollte es nicht zurückhaben. Wohlwollend blickt sie auf die Wesen dort, die einmal zeigen, dass sie auch ganz anders sein können.

Das Böse hat keine Chance die Stadt zu eleminieren, solange das kleine Haar es nicht zulässt.

Dies ist eine Grenze, die Arianne gesetzt hat.

Aber auch die Hölle selbst, das alles umfassende Böse, die Möglichkeit, dass Wesenheiten nach ihrem Ableben weiter existieren können. Es ist entstanden durch eine Grenze, die Arianne gesetzt hat.

Es gibt viele Grenzen der Arianne und es gibt Teile von Arianne, die sich selbst bewusst werden können.

Erstaunlich, wie die Teile ihrer selbst eigenständig sein können. In sich fühlt sie die unendliche Weite, ohne jede Grenzen. Und sie spürt die Rufe nach ihr. Die Sehnsucht der endlichen Wesen nach der Unendlichkeit, nach dem alles umfassenden und alles erklärenden.

Warum eigentlich? Alles ist und nichts bedarf einer Erklärung. Nur wenn sich die Weite begrenzt, entstehen Wünsche, die Grenze überschreiten zu wollen.

Manchmal manifestiert sie sich in vielen verschiedenen Wesenheiten, tritt in Wechselwirkung mit den Wesen, die in ihrer eigenen Existenz ein Bewusstsein erlangt haben.
Sie durchlebt es, die Gefühle dieser Wesen, ihre Hoffnungen und Ängste, und doch ist sie auch als Gesamtheit existent, hat ihr eigenes Ich.

Manchmal greift sie ein, wenn ihr eigenes Ich es will. Oft lässt sie Dinge aber auch geschehen, selbst dann, wenn es ihr sehr weh tut. Das ist ihr Ich, ihre Entscheidung, kein endliches Wesen wird sie in ihrer Gesamtheit jemals begreifen können.

Was sind die Dinge in der Unendlichkeit, in der es noch keine Existenz gibt?

Sie entstehen spontan, wenn sie eine Grenze setzt, und mit ihnen entsteht auch die ganze Vielfalt der Dinge. Ein Teil davon ist die Physik, so wie wir sie kennen. Ein Teil verliert sich aber auch in Traumwelten, Pararealitäten, zugänglich für manche, für andere aber auch nicht.

Das Unendliche in Arianne bekommt dadurch Inhalte, Verknüpfungen zwischen Schicksalen, Bewegungen zwischen Atomen, Strukturen. Und sie nimmt die Gefühle wahr, der endlichen Wesen. Gefühle, die manchmal das Unendliche streifen.

Und das berührt sie wirklich, das unendliche Wesen Arianne, von dem wir doch so wenig verstehen können. So träumt sie sich selbst manchmal als endliches Wesen und dann können wir sie wahrnehmen, wenn sie es will.

Manche der Dinge, die scheinbar aus dem Nichts entstehen, sind wie sie.

Manchmal fühlt sie sich wie ein Photon, ohne Raum und Zeit, an allen Orten der Unendlichkeit gleichzeitig vorhanden. Und doch nicht lokalisierbar, aber existent, begrifflich fassbar in einem Quant. Und so wie sich eine Lichtwelle an  einem Ort als Quant manifestieren kann, tritt auch Arianne mitunter ein in das Bewusstsein der endlichen Wesen. Nur Arianne ist multidimensional, sie kann sich an unendlich vielen verschiedenen Stellen manifestieren.

Arianne umfasst ALLES. Arianne initiiert, Raum, Zeit, Materie, Dimensionen, Topologien und Metriken. Damit schafft sie Zusammenhänge zwischen den Dingen, ermöglich das Erkennen von Enfernungen. Und sie ist das Feuer des Lebens in allen Wesenheiten, die sich darin bilden können. Alles was wir zu erkennen glauben ist ihr Traum von einer Grenze in der Unendlichkeit.

Arianne, der Keim allen Lebens. Niemals werden wir ihre Existenz beweisen oder widerlegen können, wenn sie es nicht will. Aber können wir sie überhaupt begreifen? Selbst wenn sie uns gegenübertritt? Jedes höhere Wesen, das sich uns offenbahrt, kann alles über sich überhaupten. Wir könnten es vielleicht genau so wenig beweisen oder widerlegen.

Manchmal sehen wir auch die Weite hinter der Grenze. Denken wir nur an die Zahl Pi. Die Folge der Dezimalziffern ist nicht periodisch unendlich, eine Unendlichkeit, in der sich die Dinge niemals wiederholen. Es gibt keine Möglichkeit alle Teile dieser Zahl zu erfassen und doch haben wir eine Vorstellung von ihrer Existenz. Vielleicht ist das bereits eine Berührung mit der Unendlichkeit, die auf so wundersame Weise strukturiert erscheint und sich doch niemals wiederholt.


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