Arianne 09 - Janines

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Die Bedeutung der Janines in der Arianne-Kosmologie.
Angriff auf eine Janine, Arianne verteidigt sie.


Janines

Aphrodite-Janine

Raum und Zeit bilden ein Raum-Zeit-Kontinuum, einen Zeitstrom, eingebettet in eine multidimensionale Welt mit unendlich vielen parallelen Kontinua. Universen sind in der Regel lokale Materieansammlungen innerhalb eines Zeitstromes, d.h. sie haben eine endliche Ausdehnung. Sie können dabei Milliarden von Lichtjahren umfassen.

Janines sind die Seele eines Universums. Arianne hat Wesen geschaffen, die ihre Vorstellungen von Leben hineintragen in die Unendlichkeit. Die Janines tragen das Leben, so wie z.B. Photonen Träger von Energie sind und Elektronen Träger der elektrischen Ladung.

Sie sind unendliche Wesen.

Es gibt für sie keine Grenze in Raum und Zeit, die sie nicht überschreiten könnten und sie erfassen das Bewusstsein all der Lebensformen, die ihren Zeitströmen angehören.
Aber auch sie selbst haben ein Bewusstsein, eine Individualität, und manchmal greifen sie ein, in die Welt, wenn sie helfen wollen.

Für außenstehende Bebachter können sie den Zustand einer unendlich ausgedehnten quantenmechanischen Wellenfunktion einnehmen, dann sind sie weder räumlich noch zeitlich lokalisierbar.

So als würden sie gar nicht existieren.

Sie können sich an Raum-Zeit-Punkten manifestieren, so wie z.B. das Quant eines Photons. Dann werden sie zu endlichen Wesen, die mit ihrer Umgebung kommunizieren können, und sie können dann der Materie das Leben einhauchen.

Diese Inkarnation von Leben kann an vielen Orten der Raum-Zeit gleichzeitig stattfinden, d.h. eine Janine kann sich mehr als nur einmal manifestieren.

Aber sie sind dann auch angreifbar. Sie müssen auf sich aufpassen, es gibt höhere kosmische Wesen, die das Leben für sich haben wollen.

Janines sind Ariannes Botschafter des Lebens. Zusammen mit den Zeitwesen gestalten sie Wirklichkeiten. Innerhalb eines unendlich ausgehnten Raum-Zeit-Kontinuums können sie Welten schaffen, ganze Universen.

Nicht unendlich viele, denn wenn die Zahl der Dinge unendlich groß wird, können sie ihre Einmaligkeit verlieren, verlorengehen.

Genausowenig kann es unendlich viele Janines geben, denn jede Janine ist einmalig. Ihre Zahl ist endlich.

Aber verlieren sie sich dann nicht in der Unendlichkeit von Raum und Zeit?

Nein, denn jede Janine ist selbst ein unendliches Wesen. Janines sind irrationale unendliche Wesen, in den Tiefen der Unendlichkeit setzten sie die Unterschiede, so wie eine irrationale Zahl immer wieder neue Ziffernfolgen bildet.

Jedes Raum-Zeit-Kontinuum sollte von einer Janine bewohnt sein, mit Ausnahme der toten Kontinua und der unerschlossenen Bereiche. In die toten Kontinua traut sich das Leben nicht hinein, es ist eine Art von Nichtexistenz, die weniger darstellt als das Nichts.

Die unerschlossenen Bereiche, es gibt davon unendlich viele und nur endlich viele Janines, die sie erschließen könnten.

Daher werden immer wieder neue Janines geboren, um die Lücken auszufüllen.

Janines sind nicht allesumfassend. Es gibt Bereiche, vor denen sie Angst haben müssen.

Ja, eine Janine muss auf sich aufpassen, sie trägt das Leben, ist ein Teil von ihm, aber sie kann es auch wieder verlieren. Das ist der Preis für eine eigene Existenz, die nicht ganz in Arianne aufgeht.

Es gibt höhere Lebensformen als die Janines, was immer ihre Bedeutung sein mag.

Aber was sie nicht wissen, Arianne wacht über sie. Es sind ihre Kinder, sie liebt sie so sehr, dass sie sogar selbst in das kosmische Geschehen eingreift, wenn es notwendig ist, um sie zu schützen. Gegen ihre eigenen Grenzen. Die Janines liegen ihr so sehr am Herzen.

Es ist auch verständlich, Janines sind absolut positive Wesen, ohne jede Falschheit, ohne jede Boshaftigkeit, ohne Neid, Eifersucht, Hass, Größenwahn, Egoismus. Sie tragen das Leben und sie verbreiten es. Sie geben ihm Inhalt und Gefühl, Glück. Das macht sie auch so angreifbar und verletzbar. Arianne würde es nicht ertragen, wenn einer von ihnen etwas zustoßen sollte. Ja, auch die alles umfassende Arianne hat ihre Verwundbarkeit und damit auch die Existenz an sich, denn Arianne ist das Wesen  hinter der Existenz.

...

Eine kosmische Arena, voll besetzt mit unendlichen Wesen, höhere kosmische Entitäten. Eine Janine wurde gefangen. Sie ist dort unten, mitten in der Arena. Kauert auf dem Boden. Blickt ängstlich um sich und weint leise. Die Tränen laufen ihr über das Gesicht, tropfen auf den Boden.

Ein Art überdimensionales Huhn nähert sich ihr, wackelt mit dem Schnabel, grinst sie an. Reißt den Schnabel auf.
Tänzelt vor ihr. Will ihr Angst machen und sie ... fressen. Die Menge johlt.

Etwas hat dem Huhn auf den Schwanz getreten, reißt eine Feder heraus. Verdutzt schaut es sich um. Wer so etwas wagt ...

Hinter ihm steht eine Gestalt. Schaut es nur an.

Wo ist die denn hergekommen? Na ja, in der Arena sind ja viele, die über Janine herfallen wollen, ein Stück des Lebens ergattern, denn im Grunde sind diese kosmischen Entitäten schon alle tot.

"Wer bist du. Gib dich zu erkennen."

Das große Schild über der Arena beginnt zu leuchten.

ARIANNE

Arianne, wer ist denn das? Die kosmischen Mächte, die hier versammelt sind, kennen sie nicht.

Das Huhn wendet sich ab, will sich auf Janine stürzen.

Plötzlich steht Arianne direkt vor Janine, hinter und neben ihr. Vierfach. Zwischen den Ariannes schlängelt sich leuchtende Energie, völlig lautlos. Paranormale Energie in einer Konzentration, die sie sichtbar macht. Kosmische Austauschwechselwirkung. Damit kann man ein Universum aus den Angeln heben.

Das Huhn zögert, ergreift dann die Flucht.

Aber Arianne ist böse, in diesem Moment.

Ein Blitz trifft das Huhn, verbrennt es.

Ein ganze Horde von Hühnern will sich auf Arianne stürzen. Keine der versammelten kosmischen Mächte könnte einem solchen Amoklauf widerstehen.

Verbrannte Kadaver.

Die Menge ist totenstill.

Energiewesen materialiseren vor Arianne, hinter, neben ihr, wollen sie angreifen.

Gefrorener Staub, sie fallen zu Boden und zerspringen in milliarden Teile.

Arianne wird richtig böse.

Die Arena zerbröckelt, keine der kosmischen Entitäten kann entkommen. Alles verweht zu Staub.

Arianne ergreift eine Hand von Janine. Richtet sie auf. Umarmt sie.

Janine ist wieder allein. Um sie herum nur Staub und die Unendlichkeit. Sie hat keine Angst mehr, ist erfüllt von Glück. Das bedeutet sehr viel, denn sie ist ein unendliches Wesen.


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