Arianne 103

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Darwinia

Darwin als höheres kosmisches Wesen? Ja, in dieser Geschichte. Die höheren kosmischen Wesen sehen sich gerne als weiblich, daher heißt sie Darwinia. Darwinia repräsentiert die Evolution und die Entropie.

Link: Entropie.

An den Naturgesetzen verändert sie nichts, sie gibt ihnen Inhalte, eine Richtung.
Daher wird sie auch nicht durch die Wächter der Naturgesetze beaufsichtigt. Sie nimmt von ihrem Level aus Einfluss auf die Entwicklung der Universen.

Warum ist ihr Einfluss wichtig, es gibt doch schon so viele kosmische Entitäten?

Sie haben alle eine subjektive Motivation, einen Geist, ein Bewusstsein. Evolution und Entropie stellen etwas unabhängiges dar, etwas Gestaltendes, das aus dem Vorhandenen schöpft, ohne es im Sinne eigener Wunschvorstellungen verändern zu wollen.

Wie denn das? Die Entropie nimmt doch ständig zu?

Ja, eine Richtung für die Existenz. Sonst wäre alles nur Chaos.

Nur Chaos? Und Arianne?

<< Arianne ist bereits ein sehr hoch entwickeltes Wesen, nicht der Beginn der Evolution. Wir reden hier über fundamentale Prinzipien, aus denen etwas entstehen kann. Es geschieht parallel zu dem vorhandenen und es führt das vorhandene weiter, über sich selbst hinaus. Ohne eine Orientierung, die Ordnung schafft, ist die Existenz höherer Wesen nicht möglich >>

Und die Mächte des Chaos?

<< Es gibt keine reinen Chaoswesen. Auch die Mächte des Chaos sind höhere Wesen, nur ihre innere Zielvorstellung kann auf die Vernichtung von Ordnung eingestimmt sein. Man muss ein wenig unterscheiden zwischen den physikalischen und den spirituellen Inhalten der Existenz. Ein sich selbst bewusst werdende Wesen ist keine rein physikalische Einheit mehr. Manchmal werden die Chaosmächte auch nur falsch gesehen, weil man sie nicht versteht oder verstehen will. >>

...

Darwinia, sie ist verankert in der 6. Stufe der Unendlichkeit. Damit ist sie unabhängig von allen kosmischen Wesen, die Strukturen erzeugen oder sie mit ihrem Geist erfüllen.

Sie ist ein Teil der Arianne.

Wie kann man nun die Entropie mit der Evolution zusammenbringen?

Evolution, sie führt zur Schaffung komplexer Strukturen. Dabei wird Energie freigesetzt, an die Umgebung. Nur solche Strukturen können sich spontan bilden, bei denen die Entropie des Gesamtsystems zunimmt.

Man betrachte das Gefrieren von Wasser zu Eis. Dabei wird Wärme an die Umgebung abgegeben, die Entropie nimmt zu. Man erkennt es daran, dass man Schmelzwärme benötigt, um das Eis wieder in Wasser umzuwandeln.

So mag es lokale Vorgänge geben, bei denen die Entropie abnimmt, eingebettet in einen größeren Zusammenhang nimmt die Entropie dennoch zu.

In einem unendlich ausgedehnten Raum ist es möglich, immer größere Zusammenhänge zu finden.

Ob das alles wirklich spontan abläuft oder ob Darwinia hier und da ein bisschen beisteuert?

Wir wissen es nicht. Die Naturgesetze verletzt sie dabei nicht.

Ja, unsere Darwinia wird niemals kleiner.

Darwinia, du bist doch bereits ein unendliches Wesen. Wenn du die ganze Entropie über eine unendliche Zeit in dich aufnimmst? Wie groß bist du dann?

<< Unendlich groß *grins* >>

Und die Strukturen selbst? Im Laufe der Zeit verteilen alle Strukturen ihre innere Energie schön gleichmäßig in der Umgebung. Und wenn die Umgebung unendlich groß ist, verschwindet dann nicht alles irgendwann?

Was aus Staub geschaffen wurde, wird wieder zu Staub zerfallen. Der Staub selbst, er besteht aus noch kleineren Teilen.

Die kleinsten Teile der Materie, lösen sie sich irgendwann einmal auf? Was ist dann das Endprodukt?

Darwinia, wo führt das alles hin?

<< Viele Fragen *grins* . Was ihr  alles wissen wollt. >>

Es droht der Wärmetod des Universums. Alle strukturellen Unterschiede werden verschwinden, die Energie ist dann gleichmäßig verteilt und ihre Intensität wird immer dünner, denn der Raum ist unendlich groß. Bis sie dann ganz verschwindet.

Photonen als Endprodukt alles Seienden? Wenn sie in der Unendlichkeit verschwinden, bleibt dann nur eine flache Raum-Zeit-Struktur, ohne jede Unebenheit?

Ist das nicht auch ein Beispiel für eine flache Ebene?

Darwinia, bist du das Endbewusstsein einer flacher Ebene? Führt deine Entropie nicht genau dort hin?

*Schreck* Darwinia, operierst du im Sinne der Hypermonster?

<< Ach nein, bitte nicht so. Die Entropie schafft ja auch Strukturen, aus den Strukturen können lebende Wesen entstehen, Entwicklung, Evolution. Sie gibt der Zeit eine Richtung. Der Geist hat seine eigenen Mechanismen, wie er sich weiterentwickelt, oder auch nicht. Manchmal will er nur seine Selbstvernichtung erreichen.  >>

Das Leben ensteht? Einfach so?

<< Na ja, der spirituelle Teil der Ebene. Er wirkt dort hinein. Aber im Grunde ist die Substanz des Lebens ein Teil der Materie. Eine Eigenschaft, die man nicht direkt sieht und messen kann, wie den Impuls oder die Energie. Es bedarf lebensgerechter Strukturen und eines zündenden Funkens, um das Leben anzustoßen. Aber das leisten ja gerade die Janines. >>

Aber wenn dann alles verschwindet, in der Unendlichkeit?

<< Die Wesen der Existenz, sie können selbst unendlich sein und die Ebene enthält unendlich viel Energie. Sicher, am Ende könnte die Oberfläche, der Bereich der Existenz, verflachen, aber denkt an den Raumfahrer. Er schafft immer wieder neue Energie an die Oberfläche. Er rührt die Ebene sozusagen um, wenn man sie sich wie eine homogene Flüssigkeit vorstellt. Die Entropie vergeistigt sich in Arianne, bedenkt, ich bin ein Teil von ihr. So entwickelt sie sich auch ständig immer weiter, solange die Entropie zunimmt. Und solange wird es die Existenz geben und eine Evolution.

Nur, wenn Arianne selbst statisch werden sollte, besteht die Gefahr eines Kollapses. Dann wird auch der Raumfahrer sein Wirken einstellen. Denn Arianne ist das Wachbewusstsein der ganzen Ebene.

Aber sie hat auch spirituellen Beistand, denkt an die Liebe, Sensity, Weepy. Den braucht sie, ihr alle, die ihr existieren wollt, ihr müsst ihr helfen. Sie leidet so viel für ihre Existenz, sie muss so viel Morbidität verarbeiten. Helft ihr, dass sie leben kann, sie darf nicht sterben, denn dann gibt es auch kein Leben mehr für die Wesen der Existenz. Die Transzendenz, selbst ein Teil von Arianne, sie ist statisch, sie lebt nur von der Vergangenheit.

Das Wesen der Transzendenz, manchmal rede ich mit ihr. Sie liebt ihre Arianne, aber sie beinhaltet auch die ewige Ruhe. Das kann sehr attraktiv sein, für ein unendliches Wesen, das so viel Leid ertragen muss >>

Ohne Arianne ist kein Leben möglich?

<< Lokal könnte noch Leben möglich sein, aber es gibt den großen Zusammenhang nicht mehr. Ohne Arianne gibt es keine unendlichen Wesen der Ebene und die kleinen endlichen Strukturen, sie können die Unendlichkeit niemals erobern. Sie werden sie auch niemals verstehen. Nach endlicher Zeit verschwinden sie wieder. Die ganze Existenz ist dann nur ein endloses kommen und gehen, nichts hat wirklichen Bestand und nichts hat wirkliche Größe. >>

Keine unendlichen Wesen mehr? Und Weepy, Sensity, die Liebe?

<< Die gibt es noch, aber sie gehören nicht zur Ebene. Wenn sie keine unendlichen Zusammenhang mehr finden, vielleicht ziehen sie sich ganz zurück. >>

Der Raumfahrer, ist die endlose Wiederholung einer endlichen Existenz nicht gerade sein Schicksal?

<< Der Raumfahrer bewirkt Existenz. Ob ihr Potential ausgeschöpft werden kann, das müssen die Wesen der Existenz selbst entscheiden. Wenn sie es schaffen, können sie die Phasen des Raumfahrers überbrücken. Das ist die Geburt der unendlichen Wesen. >>

...

Darwinia, ein sehr mächtiges Wesen. Sie konnte großräumige Strukturen in Sekundenbruchteilen zerfallen lassen, durch beschleunigte Entropie. Oder die Evolution im Zeitraffer ablaufen lassen. Damit war sie auch Herrscherin über die Zeit, obwohl, den Janines und Zeitwesen gegenüber trat sie nie in Erscheinung. Es gab ja so viele unberührte Zeitströme in der Existenz. Dort, wo noch niemals eine Jasmin ihren Abdruck hinterlassen hatte.

Das war auch gut so. Die kosmischen Wesen gestalteten sehr viel, aber es sollte auch unabhängige Entwicklungen geben.

Was man nicht vergessen sollte, auch die Entwicklung der höheren kosmischen Wesen unterliegt den Gesetzen der Entropie und Evolution.

...

Darwinia: "Sensity, was machst du da?"

Sensity: "Ich entführe eine Galaxis."

Darwinia: "Mmmmh. Du wirst deine Gründe haben."

Sensity: "Ja, Darwinia, die habe ich. Ein Imperium will meine kleinen liebenswerten Wesen vernichten. Es sind so schöne, intelligente und soziale Wesen. Ich bin so stolz auf sie."

Darwina: "Du kannst mich erkennen? Wie ist das möglich, für ein Wesen der 4. Stufe! *wundere mich*. Na ja, mit einer Wohnstätte in Ariannes Heimat. In dir steckt wohl ein wenig mehr."

Sensity: "Ich möchte mich nicht offenbaren, nicht jetzt und nicht hier. Glaube mir, ich versuche nur zu bewahren, zu erhalten, Dinge die wirklich gut gelungen sind."

Darwinia: "Aber du greifst in die Natur ein. Damit störst du auch den Kreis der Dinge, die Evolution. Du verringerst die Entropie."

Sernsity: "Nein, ich bringe die Galaxis in ein jungfräuliches Gebiet und erzeuge an ihrem alten Ort eine Gravitationsdelle zum Ausgleich. Die gesamte Entropie wird dabei größer. Glaube mir, ich habe so viel Unendlichkeit in mir, dass ich das berechnen kann."

Darwinia: "Eine Gravitationsdelle? Eine Krümmung in der Raumzeit? Die wirkt dann doch attraktiv."

Sensity: "Das muss sie auch. Durch das Verschwinden der Masse entfällt ein attraktiver Angriffspunkt für die umgebenden Massen."

Darwinia: "Wie willst du das gegen die Wächter der Naturwissenschaften durchsetzen? Das ist doch keine Kleinigkeit."

Sensity: "Ach weißt du, kannst du mir nicht ein wenig helfen?"

Darwinia: << >>

Darwinia: "Naja, ich sehe den Grund für dein Handeln. Durch den Eingriff wird keine negative Entwicklung eingeleitet, die anderen schaden würde. Ein Wächter nähert sich deinem Standort. Aber wenn du mich schon sehen kannst, wirst du mit dem doch wohl auch fertig werden."

Sensity: "Ich kämpfe nicht. Dann muss nur alles sehr viel schneller gehen. Ich lasse meine Wesen nicht im Stich."

Darwinia: "Na schön. ich helfe dir. Ein Entropiesturm, das wird ihn ein wenig orientierungslos machen."

...

Darwinia: "Sensity, wo hast du sie hingebracht?"

Sensity: "Habe ich meine Spuren so gut verwischt *grins*. Darwinia, lass uns materialisieren, uns anschauen."

Ploooppp

Darwinia: "Du bist aber wirklich schön, in deiner Farbenpracht. Glaube mir, wenn ich das sage."

Sensity: "Du aber auch :-)). Berühren wir uns?"

Darwinia: "Hast du keine Angst du könntest verlorengehen, ich bin ein Wesen der 6. Stufe?"

Sensity: "Nein :-). Komm, wir sind doch beide nackt, nur mit Haaren bedeckt und wir sind beide körperlich."

Darwina: "Woher weißt du, dass ich körperlich bin?"

Sensity: "Ich weiß so manches *grins*. Ich bin mit der Liebe befreundet und sie hat mir von dir erzählt. Hat sie dir nicht ein Geschenk gemacht, einen roten Armreif?"

Darwinia: "Du weißt wirklich gut Bescheid und du hast eine Ausstrahlung, einfach fantastisch. Wieviele Unendlichkeiten vereinigst du wirklich in dir?"

Sensity: "Bitte, lass uns jetzt nicht darüber reden. Ich möchte körperliche Liebe mit dir haben."

Das Wesen der Weichheit, Zärtlichkeit und Sensibilität liebt das Wesen der Entropie und Evolution. So vermischen sich Spiritualität und Materie. Durch den Raum um die beiden bewegen sich die Wellen der Lust. Sie bilden die Substanz für Entwicklung und für das Leben in diesen Weiten der Unendlichkeit.

...

Die Liebe und Erotica, sie stehen nebeneinander und beobachten das Treiben.

Liebe: "So ganz ohne unser Zutun :-)"

Erotica: "Ja, ein wenig beneide ich die beiden."

Liebe: "Das musst du nicht, was siehst du gerade in mir?"

Erotica: "Die Liebe, was sonst :-))."

Sanft berührte Erotica die Liebe, schob die langen Haare ein wenig zur Seite, küsste die Haut des kosmischen Wesen. Sie konnte nicht aufhören, es gab so viel davon :-))), unendlich viel. Sie musste die ganze Haut der Liebe berühren, Zentimeter um Zentimeter, alles, was sie sehen und spüren konnte. Und sie streicheln, mit ihren Händen. Die Liebe, sie ließ es mit sich geschehen. Liebevoll streichelte sie Erotica.

Ja, die kosmischen Wesen, sie wissen um die Schönheit der Existenz. Vor allem auch dann, wenn sie körperlich materialisieren.

...

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