Arianne 111

Home-Mobil   Home-PC
nächste Seite

Rapunzella 03

Nach weiteren 5 Jahren geschah es.

Ein kleines geflügeltes Wesen näherte sich dem Fenster, eine Fairy.

...

<< Hallo ihr, ich grüße euch >>

Hexania: "Hallo, kleines Wesen. Was führt dich zu uns?"

<< Janine hat euch eingeladen, sie möchte euch sehen. Wollt ihr mitkommnen? >>

Herania: "Janine :-)) die Haare haben von ihr erzählt, ein unendliches Wesen, und dabei unendlich positiv. Unendlich, das klingt ganz schön groß."

Fairy: "Das ist sie auch *grins*. Aber keine Angst, sie kann sich ganz klein machen und ist dann so groß wie ihr."

Hexania: "Ganz klein :-(. Sind wir so klein?"

Fairy: "Doch nur gegen die Unendlichkeit, bedenkt, gegen das Unendliche ist alles Endliche klein. Es verschwindet einfach. Aber ihr seid so wertvoll, dass sie euch unbedingt sehen möchte."

Hyros: "Wenn sie so groß ist, was können wir dann für sie tun?"

Fairy: "Ihr könnt wachsen. Nicht unbedingt in das Physische hinein, es ist der Geist der wachsen will. Wo das enden wird, wer weiß das schon so genau. Jedes endliche Wesen das wachsen will hat auch einen Hauch von Ewigkeit in sich. Die Haare zeigen euch doch, wo es lang geht. Und glaubt mir, das ist nicht nur sinnbildlich gemeint."

Hexania: "Es ist wohl alles nur eine Frage, wieviel Zeit man hat."

Fairy: "Janine hat ein Zeitwesen. Es kann die Zeit still stehen lassen, für die Welt außerhalb und es kann euch die Entwicklungsgeschichte des Universums zeigen. Nicht nur das, sie hat Zugang zu allen parallelen Welten eines Zeitstromes."

Rosala: "Ist das jetzt unsere kosmische Bestimmung, die uns ruft?"

Fairy: "Ja, es ist an der Zeit. Ihr seid alle etwas besonderes, ihr habt das Potential die Welt mit zu gestalten. Ihr seid alle Kandidaten für die Schule der Janines. Dort könnt ihr sehr viel lernen. Ob ihr zu Janines werdet, das kann ich euch nicht versprechen, es hängt auch von euch ab, vor allem auch davon, wie ihr mit der Unendlichkeit klarkommt. Rapunzella hat es schon fast geschafft :-). Aber zuvor möchte Janine euch persönlich sehen."

Julius03b: "Die Schule der Janines?"

Fairy: "Die Schule des Lebens, eingebettet in die Kosmologie der Existenz. Glaubt mir, sie ist einzigartig. Ich werde euch alle Fragen beantworten, aber zuvor müsst ihr selbst entscheiden, wollt ihr mitkommen?"

Ja, sie wollten es. Sie waren einfach überhaus neugierig und die Haare, sie ermutigten sie dazu. Den Haaren glaubten sie ja inzwischen (fast) alles. Sie waren für sie wie die Urmutter der Schöpfung. Rapunzella teilte sie mit ihnen, aber sie blieb Trägerin der Haare. Niemals würde sie die Haare abschneiden wollen, niemals auch nur einen winzigen Teil. Sie waren ein Teil ihres Ichs geworden.

Fairy: "Rapunzella, kein Wesen ist so verliebt in seine Haare wie du, und das ohne narzistisch oder selbstsüchtig zu sein. Es ist einfach nur die Freude daran, dass sie da sind. Und kein anderes endliches Wesen kann mit so einer Mengen von Haaren umgehen, richtet sein ganzes Leben daran aus."

Rapunzella: "Ja, ich mag sie :-))."

Hanna: "Und die Oberen, ob sie uns so einfach gehen lassen? Wenn wir gemeinsam losfliegen, dann sehen sie uns doch."

Fairy: "Macht euch darüber keine Gedanken. Ihr seid jetzt unter dem Schutz höherer kosmischer Wesen, auch wenn ihr sie nicht seht."

"Da ihr alle mitkommen wollt, Rapunzellas Haare sind euer Raumschiff. Macht es euch bequem, es sind starke Haare, sie können euch alle tragen. Mit euren Zauberkräften könnt ihr eine Energieglocke um euch herum bilden, dann seid ihr dem Vakuum des Weltalls nicht schutzlos ausgesetzt. Bitte macht ein wenig Platz, ich möchte mit euch reisen :-)). Nun werdet ihr erst richtig erleben, was in diesen Haaren steckt."

Ein wenig schienen sich die Haare überfordert zu fühlen. Sie sandten ein deutlich sichtbares Fragezeichen.

Fairy: "Keine Angst, du musst dich nur einklinken, in eine ganz bestimmte Geodäte der fünfdimensionalen Raum-Zeit. Ich helfe dir dabei. Dann geht es direkt hinaus in die Unendlichkeit. Wir treffen Janine in einer Galaxis, die etwa 5 Milliarden Lichtjahre entfernt ist."

Der erste Raumflug. Eine ganz schön weite Übungsstrecke, für so ein paar arme Haare. Mit solchen Dingen hatten sie nun auch nicht gerechnet.
Rapunzella spürte die Angst der Haare, zum erstenmal spürte sie überhaupt, dass ihre Haare Angst empfinden konnten.

"Bitte liebe Fairy, die Haare haben Angst."

Fairy: "Die Haare haben Angst? *grins* Okay, ich verstehe sie. Nein, man muss nicht jede Angst überwinden wollen, das kann katastrophal enden. Wir warten ein wenig.  Janine kommt in 2 Tagen vorbei, sie wird uns direkt abholen."
...

Janine, sie erschien ihnen als ein wunderschönes langhaariges Wesen. Körperlange Haare, Rapunzella war fasziniert von ihrer Schönheit.

Lange, absolut perfekt glatte Haare, die ihre Struktur verändern konnten. Manchmal waren sie lockig und sie verloren dabei keine Länge.
Lockige Haare, die bis auf den Boden reichten. Sie mussten mindestens 4 oder 5 Meter lang sein.
Dort wo eigentlich die Enden der Spitzen sein sollten bogen sie sich nach innen. So konnte man gar nicht sehen, wie lang die Haare wirklich waren.

Ja, unsere Rapunzella, wenn sie schöne lange Haare bei anderen sehen konnte, sie füllten ihre Gedanken so wunderbar aus.

<< Hallo Rapunzella, da ist noch etwas anderes als Haare *freundlich lächele" >>

"Oh, entschuldige, liebe Janine. Du hast so wunderschöne Augen, sie sind so unendlich tief."

<< Das sind sie wirklich, bedenke, ich bin ein unendliches Wesen. Schau nicht zu tief in meine Augen, es könnte dich verwirren. Zerreißen wird es dich nicht, du bist jetzt schon sehr stark. Ich möchte mit euch ein wenig durch den Kosmos fliegen. Ihr lernt ihn dann aus der Sicht einer Janine kennen. Und ich möchte euch kennenlernen. Ihr seid wunderbare Wesen. Wir haben sehr viel Zeit und wenn sie knapp wird, das Zeitwesen weiß dann bestimmt Rat. >>

Eine zweites wunderschönes Wesen materialiserte.

<< Hallo ihr Lieben, ich bin das Zeitwesen der Janine. Es ist so schön, euch zu sehen *freu* >>

Sie begrüßte jeden der Anwesenden mit einem Küßchen.

Janine: "Danke, Rose"

Janine: << Das Ende unserer Reise ist Ariannes Heimat. Sie wartet schon auf euch :-)) >>

Eine Schale erschien aus dem Nichts, mit einem Durchmesser von etwa 40 Metern.

<< Das ist eure Transportschale. Sie muss so groß sein, damit Rapunzellas Haare dort alle hineinpassen *grins*. Ich werde sie in mich aufnehmen. Für euch werde ich dann unsichtbar, da ich mich in die Unendlichkeit hinein ausdehne. So kann ich die Schale an jedem beliebigen Ort der Raum-Zeit verschieben. Ihr werdet das Gefühl haben, mitten im Weltraum zu schweben. Aber keine Angst, ich bin um euch herum, ich schütze euch vor dem Einfluss des Vakuums.

Bitte, steigt ein.

Rapunzellas Haare schlängelten sich auf dem Boden der Schale zwischen den Personen hindurch. Sie wollten gestreichelt werden.
Sanft berührten sie Arme und Beine, leuchteten in allen möglichen Farben und gaben wunderschöne leise Melodien von sich. Unsere Zauberlehrlinge spürten den Wunsch der Haare. Sie nahmen sie vorsichtig in die Hände, legten sie sich über den Schoß, über die Beine und streichelten sie sanft. So viele Haare, die man streicheln konnte :-)). Manche verloren sie sich in diesem Gefühl, schmusten mit den Haaren.  Es war sehr schön. Rapunzella saß ganz still mittendrin. Sie spürte die Gefühle der anderen, die Haare teilten es ihr mit. So schöne positive Gefühle. Und es waren ihre Haare. Sie war so glücklich mit ihnen, niemals wollte sie von ihnen getrennt sein  :-)) >>
...

nächste Seite