Arianne 116 - Ariannes Heimat

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Elenora und Jonathan

Elenora und Jonathan unterwegs in der Stadt beim Einkaufsbummel. Sie überquerten eine Straße. Ein Auto raste plötzlich ungebremst auf die Kreuzung zu. Zu wenig Zeit, um darauf reagieren zu können.

Die Zeit schien einzufrieren. Nichts bewegte sich mehr. Das Auto war vielleicht noch 10 Meter entfernt. Eingefroren in der Zeit. Eine kleine Fairy erschien im Gesichtsfeld der beiden.

<< Kommt, bitte verlasst diesen Ort >>

Sie bewegten sich zur Seite, an der Bewegungsrichtung des Autos vorbei und fanden sich plötzlich auf dem Bürgersteig wieder.

Das Auto kam mit quietschenden Reifen zum Stehen, 25 Meter hinter der Kreuzung. Wenn es sie erwischt hätte, wären sie jetzt vielleicht tot oder zumindest schwer verletzt ...

Der Schreck saß tief in ihnen drin. Sie umarmten sich, suchten Schutz in ihrer Gemeinsamkeit.

Elenora: "Was war das?"

Jonathan schaute sie ratlos an.

Jonathan: "Etwas hat uns beschützt. Sieh dort, die kleine Fairy."

Sie flog auf die beiden zu, setzte sich auf Jonathans Schulter.

<< Arianne hat euch beschützt. Seht, dies hier ist Ariannes Heimat. Arianne wirkt auf die Naturgesetze ein, wenn jemand in ihrer Heimat zu Schaden kommen könnte. >>

E: "Arianne. Es gibt sie wirklich :-)). Ich habe es mir so sehr gewünscht :-))). Wie groß ist denn Ariannes Heimat?"

F: "Sie umfasst ein ganzes Universum mit all ihren Galaxien, Planeten, Lebensformen. Eine Kugel mit 20 Milliarden Lichtjahren im Durchmesser."

J: "Aber die Nachrichten, die Bilder in den Medien, Filmen, es passieren doch so oft Unfälle? Die Bilder von Krieg und Vernichtung, Leiden und Tod?"

F: "Das sind Bilder der Existenz. Irgendwo geschieht es. Sie werden euch über die Medien vermittelt"

J: "Bilder der Existenz? Aus unserer Welt?"

F: "Nein, nicht aus dieser Welt. Sie sind auch nicht aus Ariannes Heimat. Arianne bewahrt die Wesen ihrer Heimat vor persönlichem Schaden. Die Existenz, sie umfasst den ganzen Kosmos. Dazu gehören viele verschiedene Universen. Wir zeigen euch die Bilder, damit ihr davon lernen könnt."

E: "Aber wir können uns doch in dieser Welt bewegen, zu den Orten, die in den Bildern gezeigt werden?"

F: "Das ist eine virtuelle Realität. Sie wird konstruiert, wenn es notwendig ist. Ihr bewegt euch dann wie in einem Film oder wie in einem Traum."

E: "Aber dann ist unsere Welt gar nicht real!!! Wie sollen wir uns da zurechtfinden?"

F. "Die Welt, die euch vermittelt wird, sie ist gerade so beschaffen, dass sie euer Bewusstsein verarbeiten kann. Ihr könnt sie verändern, wenn ihr wollt. Es gibt Tore in die realen Welten. Ariannes Heimat ist mit der gesamten Existenz vernetzt. Wenn ihr soweit seid, werdet ihr diese Tore beschreiten können."

E: "Die Welt verändern? Wir versuchen doch gerade erst sie zu begreifen."

F: "Lasst euch Zeit. Zu allem was hier geschieht, könnt ihr Fragen stellen. Ich heiße Fata, wenn ihr Fragen habt, ruft mich einfach. Seht, Arianne schenkt euch das Glück, das ihr haben wollt, die tiefsten Wünsche eurer Seele. Dadurch gewinnt ihr auch einen Abstand zu den Problemen der Existenz, die andere Wesen haben. Es ist eine der wichtigsten Fragen der Existenz, ob ihr dieses Wissen nutzt um anderen zu helfen oder ob ihr es nur für euer eigenes Glück verwenden wollt. Immer und immer wieder. Auch das ist möglich, hier in Ariannes Heimat. Hier könnt ihr ewige Jugend und ewiges Glück erreichen, wenn das euer einziger und innigster Wunsch ist."

E: "Dann habe ich meine langen Haare, weil es ein Wunsch meiner Seele ist?"

F: "Ja. Arianne schenkt sie dir so, wie du sie haben willst und so, dass sie existieren können, in deiner Welt."

E: "Und Jonathan? Habe ich ihn weil ich mir eine Liebesbeziehung gewünscht habe?"

F: "Ja."

E; "Aber ist er dann überhaupt real, oder nur eine Projektion meiner Seele?"

F: "Jonathan ist real, so wie du. Arianne führt die Liebenden zusammen, wenn es an der Zeit ist."

J: "Danke Fata. Wir sind ja so glücklich mit dem, was wir haben, dass wir uns haben und dass wir beschützt werden, wenn wir zu Schaden kommen könnten. Aber was können wir für Arianne tun?"

F: "Die Wesen der Existenz, sie brauchen eure Unterstützung. Aber um ihnen helfen zu können, müsst ihr noch sehr viel lernen. Vor allem müsst ihr verstehen, was in der Existenz geschieht. Eure Reaktion darauf, sie kann bereits sehr hilfreich sein. Seht, ihr habt jetzt den ersten Schritt gemacht. Denkt über das Erlebte nach und stellt Fragen, wenn ihr etwas wissen wollt. Ich verlasse euch jetzt, aber ihr könnt mich jederzeit rufen."

...

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