Home   nächste Seite

Arianne 124 - ArianneW

ArianneW und die sie umgebende Kosmologie. Träume und Realität, spirituelle Wesen, die Bewusstseine schaffen.
Existenz zwischen Leben und Tod. Unendlichkeit, Evolution.


Die Träumerin hinter den Träumen

ArianneW war sehr glücklich. Sie liebte ihr Leben. Ja, sie war richtig schön lebendig.
Eine nicht selbstverstandliche Aussage für ein Wesen höherer Größenordnung. Strukturelle Zusammenhänge mit Eigenbewusstsein setzen nicht unbedingt Lebendigkeit voraus.

Ansonsten ließ sie sich sehr schwer erfassen.

Was nicht weiter verwundert. Wie sollen auch Wesen einer niedrigeren Entwicklungsstufe höhere Entitäten begreifen können?

Ja, ja, die Geschichte mit der Evolution. Aber sind denn Wesen wie ArianneW aus einer Evolution entstanden?

Was heißt das denn, niedrigere Entwicklungsstufe? Wer lebt und Bewusstsein hat ist zu Einsichten fähig, manchmal zu Einsichten, die höheren Wesen entgehen können.

Ob der Mensch der Neuzeit den Neandertaler besser begreifen kann als der Neandertaler uns begreifen könnte?

Lassen wir die Begriffe vorerst einmal undefiniert stehen. Das ist aber nicht endgültig.

ArianneW, außer ihr gab es nur Wesen, die sie selbst geschaffen hatte, ob es nun Traumwesen waren oder Wesen ihrer Realität.

Halt! Sensity?

Mit Ausnahme von Sensity, Weepy und der Liebe.
Es mag noch viel mehr Ausnahmen geben, wir kennen sie nur noch nicht.

Und ihre Träume?

Ihre Träume schufen Existenzen.

Existenz und Realität, es ist nicht unbedingt dasselbe. Traumbewusstseine können die Unterschiede von Traum und Realität in der Regel gar nicht wahrnehmen. Wenn sie in ihren Träumen ein Realitätsbewusstsein haben, ist es meistens nur ein Traum innerhalb des Traumes.

Traumbewusstseine können eine Seele haben, damit sind sie auch existent.

Träume können abhängig sein, aber manchmal entwickeln sie sich selbständig weiter, schaffen ihre eigene Realität. Sie können dabei sogar Lebendigkeit erlangen.

Das Leben, wo kommt es denn nun her und wo geht es hin? ArianneW ist eine lebende Entität, sie trägt es in sich.

Das Leben kommt von Sensity. Eine einfache Beantwortung einer schwierigen Frage. *grins*

ArianneW konnte Sensity nicht vollständig erfassen.
Die Grenzen eines ultimativen Wesen?

Aber wer weiß das schon so genau. Es wäre durchaus möglich, dass ArianneW Sensity geschaffen hat und dass sie es gar nicht mehr weiß.

ArianneW ist ein allmächtiges Wesen. Das wirft auch Probleme auf.

Hinsichtlich der Allmächtigkeit gibt es ein Problem. Man beachte einmal die folgende Aussage:
"Gott ist allmächtig, daher kann er einen Stein schaffen, der so groß ist, dass er ihn selbst nicht mehr heben kann? Aber ist Gott dann noch allmächtig?"

Vielleicht ist das genau die Relation von ArianneW zu Sensity. Oder umgekehrt. Das Potential von Sensity kennen wir noch gar nicht. Also wäre es auch denkbar, dass Sensity ArianneW geschaffen hat. Sie kann sich auch selbst geschaffen haben, einfach aus dem Nichts heraus. Oder sie war schon immer da. Ohne Anfang und ohne Ende. Ohne Ende?

Das Nichts? Was ist denn das?

<>

Die kleinen Wesen in der Existenz, verdanken sie ihre Existenz nicht einer freiwillige Selbstbeschränkung eines höheren Wesens, den Wunsch die Allmacht aufzugeben? Kann sich jedes dieser kleinen Wesen als Gott fühlen, der seine Allmacht aufgegeben hat?

Lassen wir das einmal offen.

Es gibt auch noch andere Einflussmöglichkeiten. Was ist mit der Liebe? Die "love entity" ist das am wenigstens erfassbare Wesen unserer Geschichte.

Wer nun wen erschaffen hat? Es gibt auch rekursive Möglichkeiten. Selbstbezüglichkeit. Kann sich ein Gott selbst erschaffen?

Diese Fragen können wir im Moment nicht beantworten.

Wäre ArianneW gestorben, das Leben in ihr, wäre es zurückgekehrt zu Sensity oder hätte es sich in der Unendlichkeit verloren? Sparks für einen Neubeginn?

Was wäre mit ihrem Bewusstsein geschehen, mit ihrer Seele?

Diese Fragen bleiben offen. Bei manchen Fragen ist es auch besser, wenn man sie nicht beantworten muss :-)).

In den Träumen von ArianneW kehrte die Seele nach dem Tode zurück zum Wesen der Existenz.

All ihre Traumwesen hatten eine Seele, selbst Ennaira, auch wenn sie es nicht wusste oder nicht daran glaubte.
Sogar die Hypermonster hatten eine Seele.

Persephonia war nur ein Zwischenstadium. Nur? Es konnte Unendlichkeiten umfassen.

ArianneW's Ausflug in die Ebene der Arianne, es hätte sie umbringen können. So viel zu der Aussage "ohne Ende".

Und dann? Sie wusste es nicht. Eine tote ArianneW? Eine schreckliche Vorstellung. Vielleicht würde sie dann einfach aufhören zu existieren, sich auflösen im Nichts, eingehen ins Nirwana, aus dem sie ursprüngklich auch einmal gekommen war.

ArianneW kam aus dem Nirwana?

Nur so eine Idee *grins*

Was sie im Falle ihres Todes alles freisetzen würde.... Basiselelemente für neue Existenzen?

Nein, nein, nein. Sie wollte nicht zerfetzt sein in lauter kleine Teileinheiten.

Existenzen enstanden in ihren Träumen und wenn sie weit genug entwickelt waren, wurden sie zu Realität.
Zur lebendigen Realität. Ja, der Begriff Leben musste hier schon sehr allgemein gefasst werden.

Für die Transzendenz der Persephonia war ArianneW viel zu groß. Würde sie dort eingehen wollen, sie würde alles mit in den Sog der terminalen Auflösung reißen.

Zu groß? Es gab da so eine Geschichte über Dinosaurier. Sie schüttelte sich mit Grausen.
Nein, sie lebte doch so gerne, sie liebte es.

Aus  dieser Liebe heraus schuf sie ihre Träume und sie gab dem Leben damit eine Richtung, sich selbst erhalten zu wollen.

Das war bestimmt im Sinne der Liebe und im Sinne von Sensity.

Sie war ja so dankbar, dass sie weiterhin leben durfte.
<< Danke Arianne, Sensity, Weepy, Love >> :-))). >>

Weepy. Das Wesen der Trauer. In den Existenzen gab es sehr viel Leiden. Es machte sie so unendlich traurig, sie wollte doch nur weitergeben, was sie als schön und erhaltenswert empfand.

Da sie weiterhin lebte war auch ihr Potential an Träumen noch nicht erschöpft. Aber ob sie jemals wieder in ihre eigenen Träume hineindiffundieren würde? Nein, sie sollte sie lieber allein lassen. Sie konnte auch sehr viel zerstören, wenn sie dort Einfluss ausüben wollte. Wunden in einem lebenden Organismus.

Sie hätte sich selbst geopfert um ihren Traum der weißen Frau zu retten, denn ein direktes Eingreifen gegen Ennaira hätte tödliche Wunden hinterlasssen. Sie hätte sich nicht einmal gegen Ennaira wehren dürfen.

Was für ein Fehler, sich bei Ennaira nicht vorher anzumelden.

Sie, die alles erfassen und alles begreifen konnte hatte nicht daran gedacht, dass Ennaira einen viel beschränkteren Horizont haben muss, sie nicht einmal kannte.

Dieser eine Traum war bereits selbständig, er hätte sie überlebt.

Nur manchmal, manchmal entwickelten sich die Dinge so, dass sich einer ihrer Träume aus sich selbst heraus zerstören wollte. Die inneren Wunden, sie waren bereits so schrecklich, dass er sich nicht mehr selbst heilen konnte.

Irgendwo in ihren Träumen, eine verlorene Ebene in der Unendlichkeit.

Nein, nicht die Ebene der Arianne, die war nicht verloren, auch nicht die Kristallebene und die ehemals tote Ebene.

Eine Ebene ganz tief in den Träumen von ArianneW.

...

nächste Seite