Arianne 132 - Die Allmacht <<Home>> nächste Seite =>

Sarah und Akadia helfen einer fremden Wesenheit

Der Feldherr hatte entschieden. Die Menschen in der eroberten Stadt mussten sterben, alle. Damit verbreitete er Angst und Schrecken, das konnte für weitere Eroberungsfeldzüge günstig sein.

Es war im Einklang mit dem Willen der Allmacht. Die alten Schriften belegten es.

Das besonder an der Allmacht aber war, sie duldete den Widerspruch und sie duldete die Frage. Ein Widerspruch, der Gedanken artikulierten konnte, die neben der ersten Schrift Bestand hatten. So gab es die erste Schrift, die Schrift des Widerspruches und die Fragen des Widerspruches. Den Sterblichen blieb es überlassen, sich daraus ihr Bild der Welt zu schaffen.

Die Frage: Das Ermorden von wehrlosen Frauen und Kindern, im Einklang mit dem Willen der Allmacht?

Der Widerspruch: << Das ist so nicht richtig. Auch die ermordeten Menschen sind Kinder der Allmacht. Für sie gelten die gleichen Regeln wie für die Eroberer, die sich darauf berufen. Manchmal muss man sich fragen, ob hier nicht eine andere Instanz die Führung übernommen hat. Oder ist es die Freiheit des Willens, die die Allmacht nicht beeinflussen will? Aber sich dabei auf die Allmacht berufen, nein, das funktioniert nur, wenn es sie nicht gibt >>

Die Allmacht, ja es gab sie wirklich. In dieser Fantasiewelt, als eine eigene Wesenheit. Sie verhinderte es, dass der Widerspruch und die Frage durch allzu gläubige Anhänger beseitigt wurden.
Die Menschen wussten von ihrer Existenz, sie offenbahrte sich ihnen.  Es war ihr Geist, der den ganzen Planeten dann spirituell erfasste. Alle wurden eins mit ihr.

Es geschah nur ein einziges Mal innerhalb eines Zeitraumes von 20 Jahren. Es geschah, damit jede Generation über ihr Wesen Kenntnis hatte. Es sollte sich nicht nur auf  Überlieferungen begründen So gab es die erste Schrift, aber auch die persönlichen Eindrücke, die die Menschen von ihr hatten.

Eine Einschränkung gab es dabei. Jedes sterbliche Wesen durfte nur ein einziges mal daran teilnehmen.

Die erste Schrift: Die Allmacht bestimmt die Gesetze, unter denen die Menschen leben sollen. Das erste Gebot gilt ihr. Niemand soll jemals fremde Götter neben ihr dulden. SIE fordert Respekt, die volle Hingabe der lebenden Wesen. Die anderen Gesetze regeln das Zusammenleben der Menschen. Die Gläubigen sollen ihre Lehre verbreiten, über den ganzen Planeten.

Das wurde von den Sterblichen sehr unterschiedlich ausgelegt.

So brachte die erste Schrift auch Feuer und Tod über die Lebenden.

Die Gedanken hinter ihrer Lehre waren einfach und einsichtig. Alles Wichtige stand in der ersten Schrift. Ihre Gebote zu befolgen, das war der Sinn allen Lebens.

<< Ob das nun von der Allmacht kommt? Sie greift nicht ein und sie widerspricht nicht, aber wo ist ihre Zustimmung? Es sind die Menschen, die einen spirituellen Halt suchen. Bevor sie an ihrem eigenen inneren Chaos zugrundegehen, ist ein reglementierendes System vielleicht hilfreicher. Aber das muss sich erst durchsetzen, gegen den Machtanspruch vieler kleiner Egoisten. Wichtig ist doch der Schutz des Lebens, das ist in einer wohlgeordneten und behüteten Gesellschaft einfacher als in einem wilden Haufen, in dem jeder Einzelne ständig ums Überleben kämpfen muss. Auch gibt es dann mehr Möglichkeiten für den erwachenden Geist, sich zu entfalten >>

Zur Belohnung gab es dann das Paradies. Das Eins-Sein mit der Allmacht, bis in alle Ewigkeit.

<< Ewigkeit? Ist denn die Welt unendlich, die wir hier beschreiben? Besteht nicht die Gefahr, dass alles in Monotonie erstarrt, wenn es unendlich lange existieren soll? Oder bildet sich eine eingefrorene Ewigkeit, in der sich nichts mehr bewegt?  >>

Die Allmacht griff in das Geschehen der Welt ein, wenn die  Menschen ihren Namen verleugneten oder SIE nicht wahrhaben wollten.

Ganze Kulturen hatte SIE deswegen bereits mit einem Schlag ausgelöscht.

<< Ja, so wie die Menschen ihre Allmacht sehen wollen, kann sie sich überhaupt anders verhalten? Auch die Naturgesetze können gewaltige Kräfte hervorrufen. Nein, nicht die Allmacht vernichtet Kulturen, es geschieht durch Dinge, die durch den Lauf der Welt geschehen. Hat der Mensch nicht einen Verstand mitbekommen, um solche Gefahren erkennen zu können?

Der Gedanke der Evolution. Die Überlebenden sind ein wenig schlauer als die Toten. Aber manchmal verschwindet auch eine intelligente Spezies einfach von der Oberfläche des Planeten, während urtümliche animalische Kreaturen hunderte von Millionen Jahren überdauern können. 

Es ist auch so, dass nicht immer die wertvollsten Menschen überleben, auch ein Mörder, der sich fortpflanzt, leistet seinen Beitrag im Sinne der Evolution.

Aber was ist wertvoll? Es gibt Menschen, die das Leben lieben und dennoch sterben müssen, weil ein anderer es so will. Der sie vielleicht dafür hasst. Oder sich selbst. Oder einfach nur seinen Vorteil sucht. Und es gibt Intelligenz, die elitär werden kann und sich dann vom Rest der Welt abspalten will. Aber wem nutzt sie dann noch? >>

Die Allmacht umfasste die Transzendenz, das Dasein nach dem Tod. Ihre Hölle war schrecklich. Manche hielten SIE für den Teufel, denn SIE prüfte die Gläubigen und ihre Strafen vernichteten oft das Leben.

Es gab Interpreter der urtümlichen Schriften, sie gaben die Ratschläge für das Leben.

Hüte dich vor Hexen, Geistern und Dämonen, denn sie sind des Teufels. Nur das Gebet und der Glaube kann dich vor ihnen retten.

Und hüte dich vor den Elemente der Verführung. Sie prüfen die Lebenden in ihren Glauben an die Allmacht. Wehe den Ungläubigen, die ihnen verfallen.

Eines der Gebote besagte, weiche aus dem Satan, der dich verführen will. Denn es gibt keine Freude, die nicht von der Allmacht kommt. Nur das Gebet kann ihre Gnade erwirken.

<< Hexen, Teufel, Daemonen, es sind Bilder der Fantasie. Die Anlehnung an eine Vorstellung höherer Wesen ist nicht frei davon. Es sind aber nur die inneren Bilder, die sich dadurch ausdrücken. >>

Der Disput über die erste Schrift, den Widerspruch und die Fragen, er führte nicht zu eindeutigen Ergebnissen. Zum Teil bestätigte er nur Standpunkte. Es gab wenige, die sich mit allen Punkten auseinandersetzten. Die Allmacht schützte sie. Oh  ja, alle Wesen des Planeten wussten sehr wohl, wen die Allmacht schützte.

Allmacht's Wirkungsbereich war nicht auf einen einzigen Planeten beschränkt. Sie umfasste ein ganzes Universum. Ein Universum, das in sich geschlossen war. Es expandierte und kontrahierte, in regelmässigen Zyklen. Nur was SIE nicht verstand, es verlor Materie. Quantenfluktuationen ließen Elementarteilchen verschwinden, über das ganze Vakuum verteilt. Kein bedeutender Verlust über ein paar Millionen Jahre, aber über Milliarden und Abermilliarden Jahre verteilt?

Es war vorauszusehen, dass eine der zukünftigen Expansionen nicht mehr zum Stillstand kommen würde, da die übriggebliebene Materie für eine nachfolgende Kontraktion nicht mehr ausreichte.

Durch den fortgesetzten Verlust von Materie würde sich die Expansion beschleunigen. Am Ende stand der Endknall.

Aber wie konnte Materie verlorengehen? Das Universum war doch in sich abgeschlossen?

SIE verstand es nicht. SIE sah nur ihren Wirkungsbereich zerfließen. Und SIE selbst? Was war ihr Ursprung?

Ihre Existenz hatte sich entwickelt, über viele Zyklen des Universums. Doch je mehr SIE sich ihrer selbst bewusst werden, desto mehr verlor SIE auch an Substanz. Es war irgendwie teuflisch.

Nach einer Expansion zog sich das Universum wieder zusammen und expandierte erneut, wie der Pulsschlag eines Herzens.
Ein Mechanismus, der sich ständig wiederholte, nachdem er einmal angestoßen worden war.

Nach ihrem Verständnis hatte SIE selbst ihn angestoßen, durch Einwirkung aus der Zukunft heraus in die Vergangenheit.
Ihre gewollte Existenz schuf sich so selbst.

Viele solcher Phasen hatte SIE bereits erlebt, die genaue Zahl, SIE wusste es nicht mehr.

So gab es einen Anfang. Aber musste nicht alles, was einen Anfang hat, nicht auch ein Ende haben?

Ein Gedanke, den SIE nicht einfach loswerden konnte.

Aber ein einmal gedachter Gedanke lies sich nicht einfach wieder zunichte machen. Und SIE war die Allmacht, ihre Gedanken bestimmten die Realität.

Vielleicht war manches in ihren Handeln auch auf diesen Widerspruch zurückzuführen. SIE spürte nicht nur den Verlust der Materie, ihr Geist, ihr Wesen war damit gekoppelt. Dieser Verlust, bedeutet das nicht, dass sie starb, langsam zwar, aber unvermeidbar?

Ihre Gedanken schufen Naturgesetze, darin Raum, Zeit und Materie. Strukturen, die die Entstehung von Leben ermöglichten. Hinter allem Spirituellen aber stand ihr Geist. SIE war das Wesen der Existenz in diesem Bereich, ein Bereich, unendlich ausgedehnt und doch beschränkt. Es gab keine Grenze, die einen Reisenden zurückhalten würde, aber nach endlicher Zeit kehrte er wieder an seinen Ausgangspunkt zurück.

Immer vorausgesetzt, die Reise ging nicht über mehrere Zyklen des pulsierenden Universums.

...

Sarah: "Akadia, siehst du dieses große schwarze Loch dort? Es scheint isoliert zu sein, ich habe keinen Zugang zum Innern."

Akadia: "Ja, schon etwas merkwürdig. Ein isolierter Bereich in unserem Zeitstrom. Er strahlt Materie nach außen. Irgendwann wird er so viel Masse verloren haben, dass das schwarze Loch explodieren muss. Die negative Energie in seinem Innern, sie hat dann keinen Gegenpart mehr."

Sarah: "Ich bemerke Informationsquanten mit spirituellen Inhalten. Dort drin existiert etwas, das wir uns ansehen sollten. Es verliert sich in unserer Unendlichkeit. Die Quanten beinhalten Informationen über ein höheres Wesen. Es stirbt, da es immer mehr an Substanz verliert."

Akadia: "Diese Informationsquanten, wenn sie von einem beginnenden Universum eingefangen werden, sie könnten dort neues, selbständiges Leben erzeugen. Leben mit einem Hauch von Spiritualität, die die Entwicklung höherer Lebensformen ermöglicht. Wir haben damit eine Quelle des Lebens gefunden, die von unserem kosmischen Wirken unabhängig ist."

Sarah: "Leben, das nicht von Sensity kommt? Wie ist so etwas möglich?"

Akadia: "Sensity, was wissen wir über den Ursprung von Sensity?"

Sarah: "Sensity ist ein unendliches Wesen, wie wir. Damit gibt es keinen Anfang und auch keinen Ursprung."

Sarah: "Das muss nicht unbedingt so sein. Auch die Unendlichkeiten konstruieren sich aus dem Nichts heraus, wenn erst einmal unterscheidbare Dinge vorhanden sind. Zuerst ist es die unendliche Wiederholung, aber sie zerfällt dann, bildet irrationale Teile. Unendlichkeiten, die sich nicht wiederholen. Vorausgesetzt, die Zeit selbst hat unendlichen Bestand."

Akadia: "Von selbst?"

Sarah: "Nein, dahinter steht für uns das Wesen der Existenz, Arianne. Ohne Arianne würde eine monotone Unendlichkeit sich für alle Zeiten niemals verändern. Betrachte als Beispiel eine unendlich ausgedehnte Sinusfunktion. Aber schon die Vorstellung einer Zahl Pi hat einen spirituellen Kern, da sie eine nicht monotone Unendlichkeit realisiert."

...

Sarah und Akadia im Innern des Schwarzen Loches. Sie spürten die Ausstrahlung eines mächtigen Wesens, es umfasste das Vakuum im Innern des abgeschlossenen Universums.

Die beiden Janines brachten zusätzliche Masse ins Universum, in der Größe ihrer materiellen Existenz. Sie schwebten als Geistwesen durch den Raum. Der Ich-Bereich der Janines.

SIE spürte die Veränderung. Wenn man den Verlust jedes einzelnen Elementarteilchens wahrnehmen kann, dann bemerkt man das Eindringen eines makroskopischen Teiles sofort.

Nur was SIE überraschte, SIE konnte die eingedrungene Materie nicht lokalisieren. Die Materie verteilte sich über den ganzen Raum.

Sie verschwand nicht vollständig, denn die beiden unendlichen Janines hielten sich jetzt in einem endlichen Bereich auf.

Materie mit einer Strangeness. Sie stammte nicht von ihr.

Wie war das möglich? Die Dichte der seltsamen Teilchen war sehr gering, so gering, dass es zu überhaupt keiner Wechselwirkung mit seiner Existenz kommen konnte. Dennoch, es gab einen Zusammenhang. Die ganze Materie schien zu einer Struktur zu gehören.

Wenn SIE diese Materie wahrnehmen konnte, dann musste SIE sie doch auch beeinflussen können.

SIE verdichtete das Vakuum in sehr eng begrenzten Bereichen und versuchte so die ausgedehnte Materie zu zerteilen. Teile davon einzufangen.

Ploppp.

2 Wesen materialisierten direkt vor ihrem Auge.

Das Auge der Allmacht. Ein endlicher Bereich in dem sich ihr Ich manifestierte.

Nun nahm SIE selbst Gestalt an, betrachtete die beiden.

Sie sahen aus wie Fairies. Rote, halb transparente Wesen, die durch den Raum schwebten und sich dabei gegenseitig umklammerten. Ein erotisches Spiel.

SIE dagegen als ehrwürdige weißhaarige Gestalt. Was wollten die ihr vorspielen?

SIE versuchte ihre Gedanken zu erfassen und stieß auf etwas, dass sie erschrocken zurückfahren lies. Es gab keine Grenze in diesen Gestalten. Eine Tiefe, die SIE erschaudern ließ.

Das waren keine Wesen ihrer Existenz, SIE spürte ihre paranormale Energie. Der paranormaler Bereich dieser Wesen musste ein Vielfaches größer sein als ihr ganzes Universum umfassen konnte.

Dann manifestierte sich ein Gedanke in ihrem Bewusstsein.

<< Sei gegrüßt. Wir bitten um die Erlaubnis, hier sein zu dürfen. Nein, wir sind keine Rusalkas, wir sind Janines >>

A: << Warum kommuniziert ihr über Gedanken und zeigt euer Wesen nicht? >>

J: << Das dürfen wir nicht, es würde dich zerreißen. Wir sind unendliche Wesen >>

Unendliche Wesen? SIE hatte eine Vorstellung von der Unendlichkeit, schließlich war SIE ja auch die erste Mathematikerin ihrer Existenz.
Aber Unendlichkeit, die gab es in ihrer physikalischen Wirklichkeit nicht. Nun gut, unendliche Wesen, wenn SIE an die Tiefe dachte, die sie erschaudern ließ.

Allein diese Reaktion war völlig neu für SIE.

<< Ihr seid keine Wesen meiner Existenz. Allein das ist sehr merkwürdig, es widerspricht meinem Selbstverständnis. Es ist auch nicht akzeptabel. In mir müssen Dinge ablaufen, die sich meiner Kontrolle entziehen. Vielleicht spaltet sich mein Bewusstsein auf, dieser ganze Verlust an Materie, ich weiß nicht ob er mich bereits beeinflusst >>

J: << Nein, damit ist alles in Ordnung. Du musst nur versuchen die Tatsache zu akzeptieren, dass du nicht alleine nur für dich existierst, und dass alle anderen Wesen ein Teil von dir sind >>

A: << Das kann ich nicht >>

J: << Ja, wir sehen es. Dann betrachte uns als Teil deines Bewusstsein. Ein Traum, der an die Oberfläche gelangt ist >>

G: << So könnte es gehen. Meine Träume beeinflusse ich nicht. Das würde erklären, warum ihr unabhängig von meinem Willen existieren könnt >>

J: << Nun, dein Traum möchte dir etwas mitteilen ... >>

...

Janine zu Sariah: "Wir können ihr die Unendlichkeit nicht zeigen, sie würde SIE zerreißen."

Sariah zu Janine: "Ja, lassen wir ihre Träume sprechen. Wir müssen etwas tun."

Und so geschah es. Vorsichtig führten sie SIE heran, an die Wehen ihrer Existenz. Sie zeigten ihr, wo ihr Dominanzanspruch Entwicklung verhinderte. Was aber noch wichtiger war, sie suchten nach einer Lösung ihr Universum zu erhalten. Denn der Endknall würde auch SIE auslöschen. Ihre Existenz war ja an das Universum gekoppelt.

Sie brauchten Materiequellen, weiße Löcher, zumindest aber eine Verbindung mit Universen höherer Entropie.

Ein nicht ganz einfaches Rechenproblem. Der Zustrom von Materie, hervorgerufen von Quantenfluktuation, sollte den Verlust gerade ausgleichen.

Ja, warum nur so viel Aufwand für ein einzelnes Universum? Ist nicht der Endknall auch ein natürliches Phänomen?

Die Strukturen in diesem Universum sind etwas besonderes. SIE dominiert nicht alles sondern lässt unabhängige Existenzen zu.

Hier findet keine selbstverständliche Form der Entwicklung statt. Milliarden und abermilliarden Universen bringen so etwas in ihrer Lebenszeit nicht zustande.

Die meisten schaffen es noch nicht einmal, höhere Lebensformen zu entwickeln. Viele andere entwickeln nur Fresszellen unterschiedlicher Größenordnung, die sich am Ende aber selbst verdauen.

Es spiegelt sich in ihr Raum, Zeit und Materie und die Energie des Lebens. SIE kommt damit ohne eine Janine und ohne eine Jasmin aus. SIE hat sogar einen Teil der Persephonia in sich drin.

Ein Universum, dass etwas schafft, das es selbst überdauern könnte, ein fast unmöglicher Vorgang. Nur fast, denn in der Unendlichkeit geschehen auch die unwahrscheinlichsten Dinge.

Wenn wir ihr nicht helfen, der Materieverlust durch die Quantenbarriere wird SIE töten.

Es war eine Herausforderung, auch an SIE. Denn eine genaue Analyse der Fakten würde ihr zeigen, dass SIE nicht alleine in der Welt existierte, dass ihr unendlicher und doch auch endlicher Bereich nicht alles sein konnte.

Aber wenn SIE das nicht leisten kann?

Dann wird ihr Universum mit der Zeit untergehen, und SIE wird den Untergang nicht überdauern können. Aber SIE hat das Potential zu einem unendlichen Wesen.

Versuchen wir ihr zu helfen.

...

Referenzen:
hier fließen Gedanken aus anderen Publikationen ein. Die Vorstellung von den Rusalkas kommt aus "Devil may cry 4". Auch Gedanken aus "Matrix" und "Inception" habe ich eingearbeitet, so wie ich es verstanden habe, aus der Erinnerung: "alles was einen Anfang hat, muss auch ein Ende haben", "ein einmal gedachter Gedanke lässt sich nicht wieder auslöschen." Die Vorstellung von der Allmacht  ist angelehnt an Vorstellungen über Gott und von seinen Geboten, so wie ich sie in meiner eigenen historischen Enwicklung kennengelernt habe,  und daran, wie ich sie verarbeitet habe. Die Frage und der Widerspruch, im Grunde sind es Elemente des menschlichen Bewusstseins. Nur, wenn ich die Vorstellung von höheren Wesen in der Fantasie lebendig werden lasse, gelangen auch diese Dinge zu Eigenständigkeit. Es sind auch Gedanken aus der Popmusik, die mich inspirieren. Ich denke an das Lied von Tori Amos über Yaldaboath in dem sie eine ihrer Figuren sagen lässt: "Du bist nicht allein in der Dunkelheit." (Sinsuality).  Ein Gott in einem abgeschlossenen Universum, ist er nicht auch für sich allein? Es ist die Vorstellung von der Unendlichkeit, die mich darüber hinausgehen lässt. Nicht monotone Unendlichkeiten, es gibt sie in der Mathematik. Quantenfluktuationen von Elementarteilchen, Verdampfen schwarzer Löcher, solche Gedanken gibt es in der Quantenmechanik. Negative Energie. Da positive Energie gravitativ wirkt, nehme ich hypothetisch an, dass negative Energie repulsiv ist. Ein Nachweis negativer Energie ist mir nicht bekannt.

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