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Arianne 142a - Teufelsfairy 02

Elya ruft den innersten Kreis der Hölle in die Welt und schützt damit junge Frauen vor der Vernichtung.

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Der innerste Kreis der Hölle

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Rückling zu Teufelsfairy

Man hatte sie zusammengetrieben und in einer Reihe aufgestellt. Sie bildeten die Todeslinie.
FairyX stand an Stelle 17, von links aus betrachtet und wenn man die Menschen von vorne anschaute.

Ein Schwertgänger bereitete sich vor. Wo würde er anfangen, rechts oder links?

FairyX dachte sich eine Münze und ... links.

Momentan achtete man gar nicht so auf die Todeslinie, so bewegte sie sich geschwind an den linken Anfang der Reihe.

"Rückt auf, bitte".

Der Schwertgänger näherte sich der Reihe von rechts

<< Dammnnnn >>

Sie trat einen Schritt zurück, rannte geduckt hinter der Reihe nach rechts und nahm den ersten Platz ein.

"Ich möchte die erste sein."

Nun denn. Dem Schwertgänger war es egal, wer den Anfang machte. Er stand nun direkt vor ihr, hob sein Schwert und
.... AuuAAJJJAAJJAIIIIIIIiiiiiiih

Der Arm mit der Hand, die das Schwert hielt, lag auf dem Boden.

So ein Geschrei. 500 Menschen hatte der bereits getötet und nun so ein Theater nur wegen eines Armes.

Die Zuschauer 20 Meter entfernt gerieten in Bewegung, nein, eher in heillose Unordnung.

Was dort genau passiert war, sie erfassten es nicht richtig. Er musste sich den Arm abgeschlagen haben. Dabei übersahen sie einfach die Tatsache, das der abgeschlagene Arm mit der Hand das Schwert immer noch hielt.

Ein weiterer Schwertgänger wurde nach vorne befohlen.

Der näherte sich jetzt von links.

Teleportation. Das hatte keiner gesehen. Und wer es gesehen hatte, er glaubte bestimmt an eine Sinnenstäuschung.

...

Sie gaben einfach nicht auf, waren aber jetzt bereits 150 Meter entfernt. Ja, der Sicherheitsabstand. Irgendwie war ihnen wohl doch unheimlich zumute. Nun hatten sie ein Geschütz herangeschafft, das panzerbrechende Munition verschießen konnte.

FairyX schaute ihre Leidensgenossinnen an.

"Stellt euch hinter mir auf, in einer Reihe"

So schnell hatten die sich noch nie bewegt. Von vorne betrachtet stand sie nun ganz alleine da.

Das Geschütz ratterte los.

Die Geschosse flogen links und rechts an ihr vorbei. Keines davon traf sie.

Dann war die Munition alle.

Ein Offizier. " Wenn ihr beim nächsten mal nicht besser schießt, könnt ihr euch gleich dazustellen ... "

Nun reichte es ihr.

Das Geschütz explodierte und die dahinter stehenden Kampfpanzer gleich mit.
So viel Feuer und Unordnung. Auf die Todeslinie achtete jetzt keiner mehr.

...

Fairyx wandte sich an die anderen 29 Delinquenten.

"Ihr seid so schrecklich hilflos. Eure ganze Schönheit, die ihr geschenkt bekommen habt, sie hätte euch nichts genutzt.

Aber als blutende Leichen hier irgendwo herumliegend, was für eine Verschwendung.

Ja, ich sehe es jetzt auch so. Eine Träumerin hat mir so eine Idee eingepflanzt. Es ist ja nicht so, dass ich alles ignoriere, was ich höre. Ich will euch schützen. Bitte bildet einen Kreis.

Nun standen sie alle in einem Kreis, FairyX befand sich genau im Mittelpunkt.

"Ihr sollt einen Kreis bilden, keine eingebeulte Ellipse oder unvollständige Hyperbel"

Nach einigen Minuten war sie dann zufrieden.

"Ich werde euch durch den innersten Kreis der Hölle schützen."

Die Hölle? Damit wollten sie doch nichts zu tun haben. Einige erschraken fürchterlich.

"Wer hat euch nun geholfen, der Teufel oder Gott? Ja, ich bin eine Teufelsfairy, eine echte, keine nachgemachte und auch keine virtuelle. Wenn ich euch schütze, heißt das ja nicht, dass die Hölle euch gefressen hätte. Also stellt euch nicht so an."

Die jungen Frauen beruhigten sich etwas, aber unheimlich war ihnen schon zumute. Nur das Schicksal, das ihnen erspart geblieben war, ja, sie empfanden Dankbarkeit der kleinen Fairy gegenüber.

FairyX hob die Hand, zeichnete virtuell einen Kreis.

Hinter den Frauen bildete sich ein Kreis aus Feuer. Er schloss sie ein, aber das Feuer tat ihnen nichts.
Dennoch, Panik wollte sich breitmachen.

"Beruhigt euch endlich, ich will euch doch nur helfen. Eure Panik wird euch alle umbringen, dann haben sie doch erreicht, was sie wollten. Auch der Teufel sieht die Schönheit eurer Körper und eure Seelen, so schlecht seid ihr nicht, dass er sie einfach einkassieren könnte. Also bitte."

Dann war die Zeremonie zu Ende.

"So, niemand auf dieser Welt kann euch noch etwas zuleide tun. Die Grenze ist absolut tabu für Wesen, die nicht dem innersten Kreis der Hölle angehören. Darüberhinaus steht eine ganze Armee von Dämonen bereit, für euch in den Kampf zu ziehen. Im Grunde seid ihr damit mächtiger als die größten Feldherren des ganzen Universums. Aber so weit reicht euer Horizont noch nicht, um das zu verstehen. Geht hinaus in die Welt, sucht euren Platz und vertraut auf eure Unverletzbarkeit. So bescheiden wie ihr seid, ihr werdet die Macht, die euch schützt, gar nicht nutzen. Aber eines solltet ihr wissen. Die Zeit, sie wird euch eines Tages einholen. Ihr werdet altern und wenn es an der Zeit ist, dann gibt euch der innerste Kreis der Hölle wieder frei. "
...

Und der Teufel selbst? Man sollte es nicht glauben, er mag seine Fairys. Sie sehen oft auch nicht so aus wie Alptraumgestalten. Wenn er aber zu solchen Empfindungen fähig ist? Vielleicht versteht man dann, dass er manchmal Dinge tut, die seiner Art widersprechen. Seine Art? Die Vorstellung, die man davon hat.

Manchmal können ja auch die Guten sehr böse sein.

Wenn sich eine Fairy oder Hexe nicht wehren kann, gegen die Inquisition, gegen das Feuer eines Scheiterhaufens, bitte lasst sie doch am Leben. Sie spürt den Schmerz wie jedes andere Wesen auch.
Und wenn sie nicht die Macht hat, ihre Henker zurückzuweisen, dann hat sie auch nicht die Macht, Böses in der Welt zu tun.

Teufelsfairy


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