Die letzte Ewigkeit - Arianne 149 <<Home>> nächste Seite =>

StringaL offenbahrt sich

Eine Stringa wurde entführt. Mitten in einer Versammlung. Viele kleine Wesen waren zusammengekommen, um ihr zuzuhören. Eine Janine war auch dabei.

Janine wechselte plötzlich spontan ihren Standort. Keiner hatte eine Bewegung gesehen. Aber mit einem mal befand sie sich ganz woanders. 200 m von ihrem alten Standort entfernt. Am Rand der Menge. Na ja, sie war vielleicht teleportiert.

Nein, das hätte eine kleine Schockwelle ausgelöst. Die Wesen dieser Versammlung waren empfänglich dafür.

Dann, plötzlich aus dem Hyperraum, eine Greifklaue und die Stringa im Zentrum der Menge war verschwunden.

Ratlos wandte sich die Menge an ihre Janine.

"Janine, was war das? Mit unseren paranormalen Sinnen können wir sie nicht mehr orten."

J: "Ein höheres Wesen der Unendlichkeit. Es hat auch versucht, mich zu fangen. Aber ich bin zu schnell. Die Stringa war sehr in ihren Vortrag vertieft, sie hat nicht auf ihre Umgebung geachtet. Nur deswegen  hat er sie gekriegt."

"Was können wir für sie tun. Sollen wir unser Ewigkeitsschiff rufen?"

J: "Ich bin nicht mächtig genug um ihr zu folgen. Und das Ewigkeitsschiff? Es hat nicht die Kapazität eines Photonenschiffes. Das würden wir jetzt brauchen. Die Stringa hat bereits das Kontinuum verlassen."

"Dann lasst uns beten. Zu den höheren kosmischen Mächten. Dass uns jemals helfen möge. Die Stringa bedeutet uns sehr sehr viel. Sie ist unser spirituelles Leitwesen, unsere Göttin. Lebt sie denn überhaupt noch?"

J: "Ja, ich denke schon. Die Stringa ist ein unendliches Wesen. Der Jäger wird sie fressen aber sie wird sich immer und immer wieder regenerieren, bis ihre Lebensenergie aufgebraucht ist."

Der Philosoph: "Was ist das nur für ein Wesen? Es frisst sie auf und sie bildet sich dann wieder neu? Bis es nicht mehr geht? So viel Grausamkeit ist für uns gar nicht vorstellbar.
Ein höheres Wesen das andere auffrisst, auf diese brutale Weise. Was ist das nur für ein Versagen in der Entwicklung des Geistes?"

J: "Die Evolution lässt das zu. Auch Raubtiere können sich zu höheren Wesen entwickeln, ohne ihren Status aufgeben zu müssen. Sie bleiben Raubtiere. So gibt es Jäger und Gejagte. Aber wenn ihr euch so aufregt, dann stimmt dabei vielleicht etwas nicht."

"Ja, wir regen uns auf. Wir lieben sie. Sie ist so schön und so geistreich. Dieses Monstrum, wir hassen es. Mögen es zerfetzt werden in so kleine Teile, dass selbst das Kontinuum sie nicht mehr tragen kann"

J: "Ihr seid ganz schön hart mit den höheren Wesen. Für euch sind es doch Götter. Aber vielleicht habt ihr recht. Ich sondiere mal in der Unendlichkeit ..."

...

Plooppp. Ein Hauch von Ewigkeit durchzug den Raum und die Zeit. Alle spürten es und lauschten ergriffen ihrem inneren Auge, dem Gefühl. Sehen konnten sie nichts. Er oder sie gab sich nicht zu erkennen.

J: "Ich weiß nicht, wer sie ist. Es ist etwas ganz großes, endgültiges. Wenn sie uns hilft, dann haben wir eine Chance."

Ein weißes Schemen. Dann eine Materialisation. Ein wunderschöne Frau mit superlangen Haare. Sie erinnerte sehr an die verschwundene Stringa.

J: "Hallo, schönes Wesen. Wir begrüßen dich. Bist du eine Stringa?"

<< Ja. Die Stringa der letzten Ewigkeit, nennt mich einfach StringaL >>

Das verschlug selbst unserer Janine die Sprache. Dabei redete sie doch so gerne.

Philosoph: "Die letzte Ewigkeit? Arianne ist doch unendlich in allen Dimensionen, wie kann es dann eine letzte Ewigkeit geben?"

<< Stellt euch einen Kreis vor. Von außen betrachtet sieht alles endlich aus. Aber das ist nur eine symbolische Betrachtungsweise. Das Innere des Kreises, wieviel Unendlichkeiten umfasst es? Wie "klein" können die Dinge darin werden? Wenn ihr den Kreis betreten wollt, müsst ihre euch seinen Dimensionen anpassen. Und wenn ihr euch darin bewegen wollt, müsst ihr Meilensteine finden, entlang derer ihr euch bewegen könnt. Glaubt mir, der Rand ist selbst für unendliche Wesen beliebiger Stufe nicht erreichbar, wenn man sich erst einmal im Innern des Kreises befindet. Und ihr seid im Innern, ich vermittele euch nur eine äußere Sichtweise, wie sie sich für mich darstellt >>

J: "Das ist so ähnlich wie mit meinen Haaren. Der Zeitstrom ist darin enthalten und damit auch alle endlichen Wesen, die sich hier befinden. Nur da ich selbst auch hier bin, kann ich ihnen eine äußere Sicht auf mich vermitteln. Aber bitte liebe StringaL, sag mir, welche Bedeutung hat die letzte Ewigkeit?"

<< Die letzte Ewigkeit gibt es nur, weil es eine erste Ewigkeit gibt. Ihre Bedeutung? *grins*. Denkt einmal darüber nach. >>

Philosoph: "Die erste Grenze der Arianne? Wir wissen, dass Stringas Grenzen der Arianne repräsentieren, zumindest dann, wenn sie in eine Kosmologie eingebunden sind. Unsere Stringa war eine freie Stringa. Es war so schön, dass sie frei war, aber es macht uns jetzt auch sehr traurig."

<< Ich zeige sie euch >>

Ein Bild. Ein Käfig schien sich darin zu finden. Darin ein Wesen. Ja, es war die Stringa, so wie man sie kannte. Sie schien verletzt zu sein.

<< Ich zeige euch nicht, was die Verletzung ausmacht und wie sie zustande gekommen ist. Das ist nichts für eure Seelen. Aber sie lebt und alles was bisher mit ihr geschehen ist, es ist umkehrbar, reversibel. Nun müssen wir nur noch einen Weg finden, in den Kreis und zu dem Ort, wo sie die Raubtierentität gefangen hält >>

J: "Liebe Stringa, bitte kannst du uns noch die Bedeutung der Ewigkeiten erklären?"

<< Die erste Ewigkeit. Na, was kann das nur sein? >>

Philosoph: "Die Grenze zwischen den Welten. Die Trennung zwischen den positiven und den negativen Welten."

<< Gar nicht so schlecht für ein endliches Wesen. Aber ihr habt ja auch eine Janine unter euch. Kennt ihr die Bedeutung einer Janine? >>

"So sehr viel erzählte sie nicht über sich. Sie sei eine Janine, aber das war es dann auch. Heute hat sie schon sehr viel mehr über sich ausgesagt, die Bedeutung ihrer Haare, sehr interessant ... Sie hat ein riesiges Potential an paranormaler Energie, das spüren wir, aber sie setzt es nicht ein. "

<< Okay, dazu später mehr. Wenn ihr die Bedeutung der ersten Ewigkeit bereits kennt, was kann dann nur die letzte Ewigkeit sein? >>

Schweigen.

J: "Nein!"

<< Doch >>

J: "Der Kreis. Jedes Ende ist auch gleichzeitig ein Anfang. Das Aufheben der ersten Grenze? Aber dann vereinigen sich die positiven und negativen Teile der Welt, das Ergebnis ist die Null, das Nichts."

<< Nicht unbedingt. Bedenkt, der positive Teil der Ebene ist die Welt der Arianne und der negative Teil? >>

Philosoph: "Ennaira. Wir haben von ihr gehört."

<< Ihr wisst ja ganz gut Bescheid. Also so ganz gewöhnliche harmlose Allerweltswesen seid ihr nicht. Ennaira, das Spiegelbild der Arianne. Wenn die Grenze zwischen den Welten erlischt werden sich die beiden Wesen vereinigen. Was dabei herauskommt? Die große Null? Es kann sehr viel mehr sein, es hängt davon ab, wie sich die Entitäten entwickeln. Wenn sie eine Gemeinsamkeit finden, dann ist das Wesen der Null sehr viel mehr als Ennaira und Arianne als Einzelwesen darstellen können. Es ist also auch wichtig, wie sich Ennaira entwickelt. Nur mit ihr zusammen kann Arianne ihre größmögliche Form der Vollendung erreichen. >>

Schweigen. Niemand sagte mehr etwas. Bisher hatte man die Wesen der Negativwelten als Teufel betrachtet. Man wusste ja, wieviel Schaden die Hypermonster anrichten konnten. Und Ennaira? Sie hatte schon einmal mit negativer Energie zugeschlagen. Das Resultat war die absolute Zerstörung, der betroffene Bereich des Universums wurde förmlich zerrissen. Aber das nun gesagte vermittelte ganz neue Perspektiven. Die Welten der negativen Sphäre brauchten vielleicht Hilfe auf ihrem Weg zu der großen Gemeinsamkeit...

"Liebe StringaL, es ist nun an uns zu sagen, warum wir so viel wissen. Unsere Stringa hat uns sehr viel über die Zusammenhänge erzählt und dann ist da noch der Undercover ..."

<< Der Undercover? Oho, das ist schon etwas. Niemand weiß so recht, was sich hinter dem Undercover verbirgt. Man muss davon ausgehen, dass er mit allem, wie er sich darstellt, untertreibt. Damit seid ihr aber wirklich sehr gut beraten.

Es ist nur etwas merkwürdig, dass ihr die großen Zusammenhänge versteht aber nicht wisst, was die Bedeutung einer Janine ist. Na ja, für Völker von Philosophen gelten manchmal andere Regeln. Und das seid ihr, ein Volk von Philosophen. Doch nun lasst uns einen Weg finden, wie wir eure Stringa zurückholen können >>

Da war noch etwas. Eine weitere spirituelle Größe.

<< Ich spüre ihre Berührung. Sie wird uns begleiten. Es ist ... Sensity ...-)))) . Damit müssen wir einfach Erfolg haben >>

...

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