Snowwhite 02 - Arianne 168

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Snowwhite im Innern der Ebene

Ein Planet in einem der Zeitströme von Snowwhite, überlappt von einem Teilbereich des diabolischen Netzwerkes. Nicht nur der Planet, ganze Bereiche des Universums waren betroffen. Galaxien verschwanden einfach in der Hölle. Als wenn es sie nie gegeben hätte.

Dieser Planet. Er hatte eine zentrale Bedeutung in dem ganzen Geschehen. Die konnte man allerdings nur erkennen, wenn man die gesamte Raumzeit einschließlich ihrer parallelen Ausprägungen durchleuchtete.

Snowwhite mochte den Planeten nicht hergeben. Nein, die kleinen Wesen auf seiner Oberfläche und im Innern, niemand beschützte sie vor den Unmächten der Existenz.

Ein Planet, den das diabolische Netzwerk geschluckt hatte. Ein lebender Planet! Gar kein Transfer in die Transzendenz. So schlecht waren sie gewesen? Aber dann hätten sie sich doch selbst vernichtet. Das war doch letztendlich die ultimative Grenze. Wozu bedurfte es da noch eines Teufels?

Snowwhite verstand das nicht. Aber sie spürte in sich das Bedürfnis zu helfen. Den Planeten einfach herauszuholen aus der Hölle, die ihn gerade geschluckt hatte. Hatte sie denn so sehr versagt, dass es so weit kommen konnte?

Seufz. Es ist so schwer, Selbstzweifel zu hegen, wenn man ein unendliches Wesen ist. Ausgestattet mit einer Macht, die alle physikalischen Grenzen sprengt. Aber niemand ist perfekt, denn Perfektion ist instabil. Jede noch so kleine Bewegungsänderung kann sie vernichten. Nur ein statisches System ohne Bewegung kann Perfektion für sich in Anspruch nehmen.

Was konnte sie tun? Es mit dem Teufel aufnehmen wollen? Er war doch so viel mächtiger als sie. Und diese elenden Wächter der Naturgesetze, die alles absegnen mussten, das irgendwie kausal erschien. Nur keine Verletzungen der Naturgesetze. Pah. Wozu hatte sie denn ihre Macht? Schließlich setzte sie der Teufel ja auch ein. Entgegen dem ganzen Gerede, das er sonst so von sich gab. Er hätte das Recht dazu, andere hätte die Kausaliät der Raum Zeit verletzt und zum Ausgleich bla bla bla.

Die Betroffenen, was konnten sie dafür?

Snowwhite hatte eine Idee, wie sie sich unbemerkt der Hölle nähern konnte. Schließlich war das hier einer ihrer Zeitströme und ... Ja, Arianne möge ihr verzeihen.

...

Snowwhite im Innern der Ebene. Sie untertunnelte das diabolische Netzwerk. Ha, hier unten hatte es überhaupt keine Bedeutung. Sie schaute nach oben.
Merkwürdige Lichter durchdrangen die oberen Schichten. Ob sie von der Oberfläche kamen? Dazwischen gab es ja noch die Schattenbereiche und die negative Seite der Ebene. Sie bewegte sich sozusagen unterhalb dieser Schichten durch das Innere der Ebene. Im negativen Bereich konnte sie gar nicht existieren. Die negative Energie würde sie zerfetzen. Und in den Schattenbereichen? Dieser merkwürdige Nullzustand der Schattenwesen. Irgendwie grauste ihr davor. Dabei war sie selbst bereits einmal in Gefahr gewesen, dort hinein geschleudert zu werden. So wie Bella. Bella hatte diese Erfahrung machen müssen. Oh wie sehr dankte Snowwhite Ennaira dafür, dass sie Bella zurückgegeben hatte.

Etwas näherte sich ihr.

Hier im Innern der Ebene? Angst schlich sich in das Bewusstsein von Snowwhite.

...

Eine Art Klotz schob sich in ihr Gesichtsfeld. Sie erinnerte sich. Ein Klotz war so etwas wie ein Alptraum der Ebene. Gebildet aus einem Unterbewusstsein, das die ganze Ebene ausfüllen musste, konnte. Niemand wusste es so genau. Ein Klotz hatte die Macht die Verwurzelung mit der Ebene zu lösen. Nein, bitte nicht. Davor hatte sie wirklich Angst. Wie sollte sie existieren können, wenn es kein Medium mehr gab, in dem sie sich als Welle bewegen konnte?

Ein Medium, in dem ihre Gedanken Welten schaffen konnten.
Dann würde sie auch in der materialisierten Form völlig orientierungslos sein.

Nein, sie war ein Ebenengebundenes Wesen. Sie konnte ohne die Ebene nicht existieren.

Sie schaute den Klotz an, bittend und demütig aber auch selbstbewusst. Sie war Snowwhite. Eine Mischung aus Angst und Stolz auf ihr Ichsein. Ja, sie wollte leben, auch hier. Ihre Ziele verfolgen können.

Sie fühlte sich durchleuchtet, bis ins Innerste ihrer Seele.
Aber es war gar nicht einmal so unangenehm. Der Klotz mochte sie, sie spürte es.
Dann schüttelte der Klotz seinen Kopf und entfernte sich wieder.

Wie konnte ein Gebilde den Kopf schütteln, das überhaupt keinen Kopf hatte?

Nonverbale Konversation. Noch nicht einmal in Gedanken. Es entstanden einfach nur Eindrücke. Sie wusste wie der Klotz empfand. Dass er sich wieder entfernte, ein sehr gutes Zeichen. Die Ebene duldete ihr Eindringen.

Wie konnte die Ebene sich in dieser Art mitteilen? Arianne war doch das spirituelles Ich der Ebene. Ob sie von den Vorgängen im Innern der Ebene wusste?
Die Ebene wusste nun, was sie vorhatte. Oder vielleicht doch nicht? Snowwhite spürte die Unsicherheit in sich drin. Was sollte sie tun? Ihr Ich wollte die armen Seelen vor dem Teufel retten. Das war ihr Ich, ihr begehren. Sie wollte diese Wesen vor der physischen Vernichtung durch Höllendämonen retten.

...

Es gab keine weiteren Begegnungen. Nun befand sie sich direkt unterhalb des Planeten, im Innern der Ebene. Dass sie sich hier so gut orientieren konnte. Es war schon mehr als ein Wunder. Arianne hatte ihr diese Dinge mitgegeben. Eine Jasmin war doch sehr viel mehr als "nur" ein Wesen der zweiten Stufe der Unendlichkeit. Snowwhite fand einen Kanal nach oben und diffundierte in die Oberfläche.

...

Snowwhite mitten in der Hölle. So schlimm hatte sie sich das ganze nicht vorgestellt. Die vielen Bilder von Höllenschicksalen und von dem, was vorher geschehen war. Teufel näherten sich ihr, Höllendämonen der übelsten Sorte, Teufelsfairies. Aber das waren nur endliche Seelenfresser. Unendlichkeit war hier offenbar nicht so oft vertreten. Sie ignorierte sie einfach.

Dann sah sie den Planeten. Das diabolische Netzwerk hatte gleich die ganze umgebende Galaxis geschluckt. Waren die alle so schlecht gewesen? Alles eingehüllt in eine paranormale Blase potentieller Möglichkeiten. Dort tobten sich die Höllendämonen aus. Aber noch war das alles nicht realisiert, nicht mehr als ein Alptraum. Aber was war in der Existenz schon Traum und was nicht? Die Hölle als Alptraum der Arianne? Vom Unterbewusstsein der Ebene ging das nicht aus.

Gut und schlecht. Moral. Wozu das ganze? Das Böse wurde nur allesumfassend, wenn es einen ganzen Bereich schluckte. Und das war ungerecht. Es gab so viele, die die Hölle nicht verdient hatten und sie dann trotzdem bekamen. Die Macht des Teufels. Nein, sie akzeptierte das nicht.

Stellte sie sich damit nicht gegen Arianne?

Arianne, sie mochte dieses allmächtige Wesen. Arianne duldete den Teufel, sie brauchte ihn wohl. Aber sie selbst war doch auch ein Teil von Arianne und sie widersprach. Nein, es war ihr ich, dass seinen eigenen Weg suchte. War die Ebene nicht groß genug, um ohne die paranormalen Komplikationen des Bösen auskommen zu können?

Langsam wurden sie lästig, diese ganzen Teufel um sie herum. Snowwhite dachte sie einfach weg. Halt! Die Teufelsfairies. Nein, die mochte sie nicht wegdenken. Sie taten ihr ja nichts, schauten nur. Dennoch, es war ein paranormaler Eingriff in den Traum des Bösen. Wie würde er darauf reagieren? Ach, da war er schon. Sie fühlte sich gefesselt, konnte sich nicht mehr bewegen. Nun gut, es gab immer noch eine Möglichkeit. Denken konnte sie ja noch. Sie dachte sich zurück in das Innere der Ebene.

Ja, die Ebene war allgegenwärtig und durchlässig für sie. Nicht aber für den Teufel.

Diesmal blieb sie allein. Kein Klotz näherte sich ihr.

Der Teufel über ihr, damit hatte er wohl nicht gerechnet. Sie hatte die Fähigkeiten einer Jasmin. Nun denn, vollenden wir es.

Blitzartig stieß sie erneut in die Hölle vor. Bevor der Teufel überhaupt reagieren konnte war sie schon wieder weg. Und ... fehlte dort nicht etwas in der Hölle? Sie hatte die ganze Galaxis einfach mitgenommen, ohne Rücksicht auf Wirkungen und Nebenwirkungen. Sollte sich der Teufel doch damit auseinandersetzen.

Hier ins Innere der Ebene konnte er ihr nicht folgen.

...

Es blieb ruhig. Nur ein paar Fairies begannen sich zu sammeln. Ein paar *grins*. Aus der Sicht eines unendlichen Wesens. Aber sie hielten respektvollen Abstand. Für die Fairies war sie so etwas wie eine Superjanine. Und Janines mochten sie über alles.

Ach, die Janines. Sie war verantwortlich für sie, in ihren eigenen Zeitströmen. Arianne hatte ihr Janines anvertraut. Wenn der Teufel nun aus Rache ... Ihr wurde ganz heiß. Sie sah nun aus wie ein Feuerwesen im Innern der Ebene.

Zurück an die Oberfläche. Erleichterung. Der Teufel hatte sich in ihrem Kontinuum nicht blicken lassen. Was hätte sie dann tun sollen? Krieg gegen die Mächte des Bösen? Sie war ja unangreifbar, wenn sie auf sich achtete. Die Ebene als Fluchtpunkt, es genügte ein einziger Gedanke und sie war weg. Selbst unendliche Wesen höherer Ordnung konnte ihr dann nichts mehr anhaben. Und die ganzen Heerscharen des Teufels, die konnte sie sehr wohl effektiv bekämpfen. Snowwhite als Kriegerin gegen den Teufel. Nein, das musste nicht sein, wenn es sich vermeiden ließ.

Ihre Janines zogen ihre Bahnen, entlang der geodätischen Linien, die sie geschaffen hatte. Snowwhite hatte nun ein Problem. Sie konnte nicht simultan im Innern der Ebene und an der Oberfläche agieren, immer nur eins nach dem anderen. Aber sie wechselte sehr schnell, mit einer Frequenz, die jede endliche Grenze überschritt.

So hatte sich Arianne das bestimmt nicht gedacht, als sie ihr den Zugang ins Innere der Ebene ermöglichte.

...

Eine Galaxis im Innern der Ebene. Die Sonnen und Planeten zogen ihre Bahnen, als wenn es nichts selbstverständlicheres gäbe. Snowwhite näherte sich dem Planeten der verlorenen Seelen. Der Alptraum war vorbei. Die kleinen Wesen dort, voller Angst hatten sie sich verkrochen, wagten sich nicht mehr hervor.

Snowwhite erkannte das Böse gar nicht, ob sich der Teufel hier geirrt hatte? Nein, so allmählich gelangten differenzierte Bilder in ihr Bewusstsein. Das alles verzeihen, das konnte selbst sie nicht.

Aber es gab dort Opfer und Mörder, und nicht jedes Opfer würde die Rollen einfach tauschen, wenn die Umstände es zuließen. Die Kraft des Lebens, sie war immer noch vorhanden aber so schrecklich deformiert. Snowwhite zeigte sich in der Gestalt einer Weißen Frau. Die Wesen glaubten in ihr den Teufel zu erkennen und steinigten sie. Das war noch die harmloseste Attacke. Nun gut, zumindest waren es keine Teufelsanbeter.

Snowwhite gab sich als spirituelles Wesen zu erkennen. Das bewirkte zumindest ein Stillehalten. Die  kleinen Wesen erkannten ihre Größe. Immerhin schon etwas. Dann begann sie mit der Konversation. Dort musste doch noch irgendetwas sein, das ein Weiterleben ermöglichen würde.

Es war schwierig, selbst für ein unendliches Wesen wie sie. Als die kleinen Wesen erkannten, dass sie ihnen nichts tun wollte, versuchten sie doch tatsächlich, sie zu manipulieren. Wollten die ganze Macht für sich haben. *seufz*. Sie ermordeten andere, nur, damit sie sich noch mehr um sie kümmern sollte. *seufz*. Was für eine Spezies. Mehr als einmal musste sie dem Teufel doch recht geben. Ob sie das ganze nicht einfach zurücktransformieren sollte, in die Hölle?

In den parallelen Welten, den Zeugnissen der Zeit. Sie fand Bilder von atomaren Kriegen, die alles Leben vernichteten. Bilder von Vernichtungslagern, in denen intelligente Wesen wie Vieh abgeschlachtet wurden. Schlachthöfe, in denen zwischen Intelligenzwesen und Schlachtvieh nicht mehr unterschieden wurde.

Schlachtfelder, in denen das Blut das ganze Feld bedeckte.

Schreie in der Nacht, in der Dunkelheit. Kein endliches Wesen würde die Zeugnisse dieser Qual aushalten können. Selbst Snowwhite wurde übel von allem.
Despoten, die andere zerfleischen ließen, nur wenn sie angeschaut wurden. Potenzprotze, Herrscher, die alle gleichgeschlechtlichen Wesen verstümmeln ließen, weil sie für sich selbst ganz allein die Zeugungsfähigkeit beanspruchten. Gesellschaftstrukturen, in denen ein Teil der Spezies verstümmelt wurde, um dem anderen seine angebliche Überlegenheit zu begründen. Es war mehr als pervers. Was ein Geist sich alles anmaßen konnte, oft wäre es besser gewesen, es hätte ihn nie gegeben.

In allem fand sie nicht ein einziges mal eine Kultur, die mehr hergab, als nur ein lokales Phänomen zu sein. Im Grunde war sie froh, dass sie alle wieder verschwanden.

Nur die Einzelwesen darin, sie überlebten dies alles. Nicht in allen Welten, aber in manchen.

Dann traf sie ein kleines Mädchen, einsam und in Lumpen, aber von einem unerschüttlichen Glauben an das Gute im Leben beseelt. Was die anderen alles mit ihr anstellten, es war mehr als nur grausam. Wut schlich sich in das Bewusstsein von Snowwhite. Sie schleuderte eine Büchse der Pandorra in die Welt. Aber dann?

Wie konnte ein Wesen so positiv sein, wenn es nicht auch eine Berührung mit der Liebe gegeben hatte? Snowwhite sammelte die Inhalte der Büchse wieder ein und gab ihr Vorhaben auf, die Welt dem Teufel zurückzugeben. Sie versuchte es erneut. Nein, wenn es auch nur einen einzigen Funken gab ... und den hatte sie gefunden.

Snowwhite bat eine der herumfliegenden Fairies, auf das kleine Mädchen aufzupassen, ihr zu helfen. So band sie die Fairies ein, in die Geschicke der Welt.

Ein Hauch von Ewigkeit streifte sie, ganz sanft. Was war das? So voller Liebe. Für einen Moment sah sie Bella und Narcisslove vor sich, die beiden Wesen, die sie am meisten liebte.

Nun wusste sie es. Die Liebe hatte sie gestreift. Ihr Weg war der Richtige.

Aber das war noch nicht alles.

Narcisslove und Bella kehrten zurück.

Snowhwhite: << Hallo ihr beiden, wenn ich mir nur sicher wäre, dass ihr es selbst seid ... >>

L: << Nein, du hast recht. Du kannst dich nur nicht entscheiden, wen von beiden du mehr liebst *grins* >>

<< Die Liebe? Ja!!!! Du musst es sein :-)))))))) >>

L: << Snowwhite, ich bin besorgt um dich. Dieser ständige Wechsel mit unendlich großer Frequenz, er wird dir schaden >>

Snowwhite sagte nichts mehr, dachte nichts. Eine Träne kullerte ihr über das Gesicht. Wenn sie sich jetzt entscheiden musste! Ja, die Janines, sie konnte sie nicht allein lassen. Aber was wurde dann aus den verlorenen Seelen? Sie hatte diese kleine Wesen doch liebgewonnen ... :-(((

S: << Wenn ich sie mitnehme, in meinen Bereich? >>

L: << Wir müssten sie beschützen. Du allein kannst dich gegen das diabolische Netzwerk nicht behaupten. Das wäre aber auch Aufgabe deiner Souveränität. >>

S: << Würdet ihr das tun? Dann bin ich bereit dazu. >>

L: << Vielleicht finden wir eine andere Lösung. Weißt du, wir haben eine Entität, die unbeschäftigt ist und eine Aufgabe braucht. Und die in der Lage ist, sich sowohl im Innern der Ebene als auch in der Existenz zu bewegen>>

S: <<?>> << Ennaira?>>

L: *grins* << Ennaira ist sehr beschäftigt. Obwohl, sie würde diese Aufgabe übernehmen, wenn ich sie darum bitte. Aber ich denke an jemand anderen. Hast du schon einmal etwas von Ari0nne gehört? >>

S: << Ari0nne? Sie hat eine Null in ihrem Namen. Ja, ich kenne sie? Ich kenne sie sogar sehr gut :-))) >>

L: << Ich weiß :-))). Sie ist ein Wesen der Null. Ein stabiles Wesen der Null, nicht hineingezwungen wie Bella oder die Schattenwesen. Ein Wesen mit ultimativer Macht, die eine Aufgabe braucht. Ari0nne ist ungeheuer wertvoll, sie ist der Schlüssel einer Lösung, die Arianne und Ennaira umfassen kann. >>

S: << Ich mag sie, so wie ich sie kennengelernt habe. Ich glaube an sie. >>

L: << Ari0nne hat einen Ursprung in den Träumen der Weißen Frau. Ich werde die Weiße Frau bitten, ein Auge auf euch beide zu werfen. Wenn sie eine Aufgabe hat, lernt sie die Bedeutung ihres Selbst besser kennen und gewinnt Abstand dazu. >>

S: << Ari0nne, ich habe sie berührt und geliebt. Sie ist ein so liebes Wesen und so wunderschön >>

L: << Wesen mit so viel Macht haben in sich auch Fragilität. Sie braucht Freundinnen wie dich. >>

L: << Ich will nicht, dass du dich zerreibst in diesem ständigen Wechsel zwischen äußeren und inneren Bereichen der Ebene. Und ich will deine Seele nicht zerstören. Das kann passieren, wenn du Entscheidungen treffen musst, die dir sehr weh tun. Du bist ein spirituelles Wesen, eine Gottheit. Wenn so etwas passiert, dann hat das katastrophale Konsequenzen für dein Kontinuum. Ich liebe die vielen kleinen Wesen darin, und ich liebe dich :-))) >>

Snowwhite konnte nicht anders. Sie umarmte Narcisslove und Bella, so wie sie vor ihr standen. Und es war doch die Liebe, die sie in ihren Armen hielt.

Da war noch etwas. Ein Klotz. Er betrachtete die beiden. Die Liebe im Innern der Ebene, das war auch für die Ebene nicht alltäglich. Wenn man genau hinschaute, dann sah man ihn lächeln, und das bei einem Klotz, der überhaupt keinen Mund hatte.

Aber das war nur ein Moment. Ein Liebespaar sollte für sich allein sein.

Alle Klötze der Ebene wachten über die beiden.
...

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