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Arianne 181 - Die EINS

Ari0nne in Persephonia's Transzendenz.
Dort vereinigt sie sich mit Arianne und Ennaira zur EINS.

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Die Vereinigung

Ari0nne am Eingang der Transzendenz. Eine Höhle. Nackte tote Erde in einem Umkreis von 2 km. Offenbar konnte der Tod sie nicht zurückhalten. Nun, sei es drum.

Viele ihrer kleinen Freunde und Freundinnen waren gestorben. Das wollte sie so nicht hinnehmen. Diese ewigen Kriege um Macht und Einfluss. Wozu das ganze? So viele mussten sterben, damit sich wenige groß und mächtig fühlen konnten. Aber wie groß waren sie denn?

Nein, sie hatte diese kleinen Wesen wirklich gemocht, ihnen so viel beigebracht und so viel von ihnen gelernt. Dann eplodierte der Planet, eine Zombie Bombe, abgestrahlt von einem kriegerischen Wesen der dritten Stufe.

Der würde keine Kriege mehr führen.

So böse hatte sich Ari0nne noch nie gefühlt. Und wehe denen, die ihr Zorn traf.

Diese Welle der Emotionen. Es machte sie völlig fertig. Sie war doch ein spirituelles Wesen, suchte den Geist.

Aber es hörte einfach nicht auf. Sie wurde müde durch diese vielen Kämpfe.

War sie denn ein kosmischer Staubsauger, der Machtgier und Größenwahn zu eliminieren  hatte?

Und dann der Verlust dieses geliebten Planeten, nein, diesen Verlust wollte sie nicht hinnehmen.

Ein Zeitparadoxon oder eine parallele Existenz?

Parallele Existenzen gab es ja schon. Jede Möglichkeit war irgendwo realisiert. Bis auf die, die ihren eigenen Tod mit einschlossen. Das passte nicht zusammen. Tod und Leben sollten getrennt bleiben.

Wenn es da nicht Sweety gäbe ...?

Ari0nne dachte den Gedanken nicht weiter. Bei solchen Gedanken wusste sie einfach nicht, wo sie am Ende hinführen würden.

Zeitparadoxa? Das konnte selbst sie auslöschen.

Nein, sie würde den Weg der gestorbenen Seelen gehen und sie zurückholen.

Das war ihr Wille und bedeutete der Wille eines allmächtigen Wesens nicht, dass es so geschehen wird?

...

Eine Art Höllenhund versperrte ihr den Weg. Sie schaute ihn nur an und winselnd suchte er das Weite.

Respekt. Es versöhnte sie fast schon ein wenig.

Sie schritt durch das Tor.

...

Ein Art See lag vor ihr. Alles in völliger Dunkelheit, aber was kümmerte sie das Licht. Sie hatte andere Möglichkeiten der Wahrnehmung.

Ein Boot am Ufer. Aha, die Überfahrt. Wo war der Fährmann?

Das Boot war leer.

Ach, was kümmerte sie das, sie flog einfach über das Wasser hinweg. In einer Höhe von wenigen Metern.

Das Wasser war ruhig. Kein bisschen Bewegung. Als wenn es nicht zu atmen wagte, Angst vor ihr hätte.

Sie spürte das paranormale Potential des Flusses. Es verhielt sich völlig passiv.

...

War denn niemand und nichts hier, das keine Angst vor ihr hatte?

...

Sie sah Schatten, Todesfairies der Persephonia. Aber alles hielt respektvollen Abstand zu ihr.

Nun denn, das andere Ufer. Sie landete im Jenseits.

...

Wie sollte sie hier ihre kleinen Wesen wiederfinden? Es gab keine Spur, die sie verfolgen konnte. Zum erstenmal in ihrem Leben war sie völlig ratlos.

...

Etwas streifte sie. Der Atem des Todes.

Es war überhaupt nicht angenehm. Sie spürte, wie ihre Seele erschüttert wurde.

Aber ein Wesen wie sie, wenn sie ihre Machtmittel ausspielte, gab es die Transzendenz danach überhaupt noch?

Ari0nne erschrak vor diesen Gedankenspielereien. Sie war ein ultimatives Wesen, was sie dachte, es konnte unmittelbare Realität werden. Nein, das wollte sie nicht.

Der Druck auf ihre Seele ließ nach. Dann sah sie das Wesen der Transzendenz. Persephonia stand direkt vor ihr.

...

Ein schwarzes Wesen in einer schwarzen Umgebung. Ari0nne nahm sie sehr deutlich war. Persephonia gab schwarzes Licht von sich. Dass es so etwas gab. Anti-Lichtteilchen. Dabei gab es hier gar kein Licht. Dann erkannte sie die Wahrheit. Diese Teilchen saugten Lebensenergie in sich hinein. Sie spürte den Verlust an spiritueller Substanz. Nicht sehr dramatisch, aber sie spürte ihn.

Und das geschah mit ihr, sie war doch ein unsterbliches Wesen. Aber vielleicht nur potentiell unsterblich?

Persephonia hatte eine Aura, die sehr bedrängend wirkte. Näher sollte sie besser nicht herankommen. Ein spirituelles schwarzes Loch, so kam es ihr vor. Da war nichts Lebendiges vor ihr. Und ihre eigene Seele, sie zitterte.

P: << Bist du nicht etwas leichtsinnig, Ari0nne? Ein lebendes Wesen kann hier gar nicht existieren, wenn es nicht beschützt wird >>

A: << Lebe ich denn? Und wenn, in welcher Form? Ich bin positiv, negativ und verkörpere die Null. Ist die Null nicht das wahre Leben? >>

P: << Das ist nicht alles. Du lebst und du existierst. Damit hast du Berührungen mit Weepy, Sensity und Arianne. Dies alles kann auch verlorengehen. Deine Seele, getrennt von alledem, sie ist dann nicht mehr fähig, sich weiterzuentwickeln, nur die Erinnerungen sind dann noch da >>

A: <<<?>>

P: << Ich weiß, du bist ein Traum der Ennaira und der Arianne. Aber glaube mir, wenn die beiden dich nicht beschützen würden, dann wärst du jetzt tot. >>

Ari0nne fühlte sich gar nicht mehr wohl. Sollte sie wirklich einen schweren Fehler gemacht haben? Sie spürte Persephonia und sie spürte den Atem des Todes, er umhüllte sie, streifte sie. Etwas in ihr litt darunter, wollte nicht davon berührt werden. Wenn Persephonia sie berühren würde? Sie spürte, all ihre Macht wäre dann mit einem mal bedeutungslos.

P: << Nein, ich berühre dich nicht. Ich will es nicht und selbst wenn, Arianne würde das gar nicht zulassen. Schau, ich bin nicht allein. >>

Persephonia trat zur Seite und sichtbar wurden ... Arianne und Ennaira.

...

A: << Ari0nne, wir lassen dich nicht sterben. Sieh, wir sind hier, weil wir uns mit dir vereinigen wollen. Nur für einen Moment, so dass die Grenzen der letzten Ewigkeit es gar nicht bemerken. Wir wissen, dass du es brauchst, um zu leben. Dein Eindringen in die Transzendenz, es könnte dich töten >>

Ari0nne wusste, was das bedeutete, die Vereinigung mit Arianne und Ennaira. Freude erfüllte sie. Ja, sie würde zur EINS werden, verschmolzen mit den polaren Wesen der Existenz.

Persephonia stand abseits. Dass dieses Wesen so viel Macht hatte ... aber Ari0nne war auch erleichtert, dass sie nicht das ultimative Wesen in Allem darstellte.

...

Arianne und Ennaira traten auf sie zu, berührten sie mit den Händen. Und dann? die Welt ging unter ... und wurde neu geboren. Es war die Geburtsstunde der EINS.

...

Ennaira, Arianne und Ari0nne

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