Arianne 199 - Lighty

Arianne 199 - Lighty

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Lighty

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Eine Sonne rückte ins Blickfeld des Sonnenschiffes. Sie spürten das Leben in diesem System.
Die Gedanken, die auf sie eindrangen. Gedanken voller Glück.

Emmalia: "Die ganzen Wesen auf dem Planeten, sie sind alle so glücklich. Ausnahmslos. Wie ist so etwas möglich?"

Aros: "Die Wege des Lichts, ob sie hier eine Pause einlegen dürfen?"

Ein Planet rückte näher. Die Vergrößereung der Außenoptik zeigte ihnen Details. Es war ein blau-weiß-rot-gelb-grüner Planet. Wasser, Wolken, Berge, Pflanzen und ... Blumen. So viele Blumen! In allen Farben des Spektrums.

Dann sahen sie die Engel. Fliegende Wesen mit großen, teilweise transparenten Flügeln.

Sie drangen ein in die Gefühlswelt der Wesen und Erinerungen tauchten auf.

...

Ein Krieger hatte seine Heimat gefunden. Nun war die Zeit des Kämpfens vorbei. Er ruhte in seinem Haus, auf einem einfachen Sessel aus Stroh.
Seine Erinnerungen. Krieg und Leid. Aber er hatte den Weg des Lichts niemals verloren. Dann verschonte er die Schwachen, verteidigte sie, verweigerte die Befehle der Mächtigen. Sie wollten ihn dafür abschlachten, als Warnung für all die anderen.

Er schlug sie alle. Am Ende stand er ganz alleine da, wusste nicht mehr wohin, wofür er noch kämpfen sollte. Er dankte seinem Gott für alles und dann ...

Dann kam das Licht auf ihn zu.

...

Ein Liebespaar. Sie fühlten sich für einander bestimmt. In einer Zeit des Schreckens. Man hatte sie eingekerkert, wollte sie für ihr Vergehen hinrichten.
Einfach nur aus Haß gegen die Liebe? Liebe, die verboten war?

Sie leugneten ihre Liebe nicht. Vor dem Tribunal, dem sie abschwören sollten. Ihre Worte, sie hätten Steine zu Tränen rühren können. Aber hier?

"Abführen. Richtet sie an der Palisade".

"Nein!"

Wer hatte denn da widersprochen?
"Ich nehme sie mit mir, adoptiere sie als meine Kinder. Dann bin ich für sie verantwortlich und wenn ihr Anklage erhebt müsst ihr mich richten."

Ein angesehener Bürger hatte gesprochen, gegen das Risiko seiner eigenen Vernichtung. Nun, der Richter hatte ihm einiges zu verdanken und er erwartete auch noch so einiges.
Das Gesetz erlaubte ein solches Verfahren. Es lag allerdings im Ermessen des Richters.

"Gegen eine Kaution von 20 Millionen Ostaten nimm sie mit in dein Kloster, achte auf ihren züchtigen Lebenswandel und lass sie nicht mehr hinaus auf die Straße."

Die Kaution würde er wohl für sich behalten. Und der Bürger? Es blieb ihm noch ein wenig zum Leben. Er nahm die beiden mit nach Hause.
Sie blieben am Leben und sie durften sich lieben.

Dann kam das Licht.
...

Kleine Wesen, die sich durchs Leben quälen mussten. Ihre Kinder, sie sorgten sich um sie. Es waren Milliarden und Abermilliarden, die nicht nach den großen Dingen strebten, die das Kleine bewältigten. So trugen sie das Leben weiter, Generation um Generation.

Nun waren sie hier.

...

Liebende der Ewigkeit. Die Wesen des Sonnenschiffes konnten ihr Leben verfolgen. Über Raum und Zeit und dann ...

Janema und Jarusa!

Sie sahen die Entwicklung zu einem Wesen der Unendlichkeit.
Alle in dem großen Sonnenschiff wurden ganz still. Es dauerte sehr lange, bis wieder jemand etwas sagte.

Aros: "Janema und Jarusa, sie sind Liebende der Ewigkeit!"

Die Fairy war mit einem mal verschwunden. Wer sollte ihnen antworten?
Spitualität erfasste sie, hüllte sie ein. Dann ein Gedanke.

<< Ja, ihr lieben kleinen Wesen. Wir sind Liebende der Ewigkeit. Aber seid ihr das nicht auch? >>

Aros und Emmalia. Sie schauten sich an und ... spontan lagen sie sich in den Armen. Sie liebten sich doch so sehr. Und sie waren nicht die einzigen in dem großen Schiff.

<< Seht ihr *freu* >>

Telepathische Freude, dass sie so glücklich machen kann!

<< Seid willkommen in meiner Welt. Für euer großes Schiff habe ich einen Landeplatz gefunden. Es sind die diamantenen Planzen des Lichts, die es tragen werden >>
Ein grünroter Teppich von Pflanzen. Sie sollten das Schiff tragen können? Es gab hier keine großen Raumhäfen, alles war lebende Natur.

Das Sonnenschiff war immerhin ein Diskus von 10 km Durchmesser! Es setzte vorsichtig auf und ... es wurde getragen!
...

Ein Liebespaar stand dort draußen. Jeder wusste es einfach, dass die beiden sich liebten.

<< Hallo ihr, es ist genug Platz für euch alle da. Lasst euch einfach in die Pflanzen fallen. Wir kommunizieren über visuelle Telepathie, so kann jeder jeden sehen, auch wenn er ihm nicht direkt gegenübersteht >>

Plumms .. plumms ... plumms ...
Keiner hatte Angst, sich fallen zu lassen. Die große spirituelle Ausstrahlung, sie wirkte so ungemein beruhigend. Alle vertrauten ihr.

Es dauerte nicht lange und das große Schiff war leer.
...

<< Es ist schön, dass ihr hier seid *freu*. Die beiden Wesen die ihr hier seht, wir sind Lighty >>
...

Lighty


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