Arianne 233 - Lost and found

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Rück-Link: Die Tote Ebene 01

Verloren und wieder gefunden

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<< Janina, da ist etwas! >>

J: << Ja, Sweety, das ganze Universum um uns herum, so voller Leben ... >>

S: << Nein, das meine ich nicht. Schau, das Kontinuum, einer der Raum-Zeit-Punkte verhält sich annormal. >>

J: << Annormal? Ist das nicht die Voraussetzung für Leben? Wenn alles normal wäre ... >>

S: << Janina, du weißt, dass ich den Tod in mir trage. Nicht wie Weepy als Teil ihrer Existenz, nein, diese Teile von mir sind tot. Nichts kann sie jemals wieder zum Leben erwecken, sie sind verloren. Und ich reiche damit in die Unendlichkeiten, in alle Stufen, fülle manche davon aus. Mein Gott! Wie groß das alles ist. Und dieser Tod in mir, er hat eine Asymmetrie gefunden. Ein einzelner Punkt des Kontinuums ist asymmetrisch. Wie bitte, kann ein Punkt asymmetrisch sein? >>

J: << Wen meinst du eigentlich mit Gott? Na ja, lassen wir das. Merkwürdig ist das schon. Heißt das nun, dass dort eine Substruktur vorhanden sein muss? >>

S: << Ein Punkt des Kontinuums mit einer Substruktur? Er hat die Ausdehnung Null. Es gibt kein Maß ungleich Null, das er ausfüllen könnte. >>

J: << Negative Maße vielleicht? >>

S: <Mmmh. Unsere Ebene ist nicht energetisch polarisiert, so wie Ariannes Existenz. Negative Maße? Vielleicht etwas, das in die Zeit zurückreicht? Aber die ist doch verbrannt, hat sich dabei in ihren Anfang gekrümmt und es wurde alles zerstört, was jemals war. >>

J: << Mhmmm >>

S: << Mhmmm >>

<< Was treibt ihr beide denn da. Philosophie? >>

J: << Hallo Jasmina *freu*. Wir haben ein Problem >>
...

S: << Ich könnte einen Weg beschreiten, in die Unendlichkeiten der Unendlichkeiten hinein, dort wo sich alles verliert. Er ist sehr fragil, vieleicht finden wir dort eine Antwort, in einer unendlich fernen Zukunft. >>

Jasmina: << Dort, wo sich Raum und Zeit verlieren, alles unbestimmt, singulär, chaotisch wird? Sweety, nein, bitte nicht. Wir dürfen dich nicht verlieren, wir können es nicht, du bist so ungeheuer wertvoll ... bitte, riskiere es nicht. Wenn wir dich verlieren, es ist mehr als ein Drittel, das dabei verlorengehen würde ... >>

Jasmina begann zu weinen, allein der Gedanke, er tat bereits so weh.

Sweety bekam ganz warme Gefühle, ihre Seele, sie fühlte sich so sanft gestreichet. Sie nahm Jasmina in den Arm.

<< Mein Liebes, du berührst mich. Ich danke dir sehr für deine Liebe, und ... ich liebe dich :-))). Es ist nur so, wenn dort etwas ist, das unsere Hilfe braucht, können wir es denn für die Ewigkeit sich selbst überlassen? >>
...

Janina: << Für die Ewigkeit? Wir entwickeln uns doch weiter. Ein wenig Geduld brauchen wir schon. Wir könnten nicht alle Probleme simultan lösen. Die Lösungen bauen aufeinander auf. Vielleicht ergibt sich daraus eine Möglichkeit? >>

S: << Wir sind unendliche Wesen. Wenn wir einen Weg zu der Lösung in unserer Existenz nicht sehen, wir werden sie niemals finden. Nur, wenn wir das auch für uns Ungewöhnliche beschreiten ... >>

Jasmina: << Aber, es kann uns töten. Wir sind unsterblich in unserer Existenz, nur, wenn wir sie verlassen ... dann sind wir es nicht mehr. Wir gehören doch auch all den kleinen Wesen, denen wir ein eigenes Leben ermöglichen, sie spiegeln sich in uns wieder und wir in ihnen. Sie vertrauen uns, sie glauben an uns. Das ist unsere Aufgabe, als Wesen der Existenz. Wenn wir diesen Weg verlassen ... ist nicht der vergangene Tod unserer Ebene ein warnendes Beispiel? >>

S: << Jasmina, ich kann dir nicht widersprechen. Es tut mir nur so unendlich leid, wenn wir ... ja wenn wir Hilfe nicht leisten, die wir hätten leisten können ... Ist das nicht auch eine Frage, der wir uns stellen müssen? >>

Janina und Jasmina schauten sie ganz traurig an. Würden sie Sweety verlieren?
...

<< Haltet ein >>

Was war denn das? Gab es hier noch ein unendliches Wesen, ein Wesen, das sie gar nicht wahrgenommen hatten?
Nein. Es war die Ebene selbst, die ihnen etwas mitteilte.

<< Kommt ins Innere >>

Das war die Botschaft.
...

So näherten sie sich diesem einzelnen Punkt von Innen. Von Innen? Ja, das war die Lösung. Alle drei materialiserten im Innern eines einzelnen Punktes.
...

Sweety: << Jasmina, Janina, seht ihr, was ich sehe? >>

Janina: << Ich sehe einen Nebel, etwas sehr Dünnes, Diffuses, im Endlichen gar nicht wahrnehmbar.

Und ... er ist voller Lebensenergie. Wie ist es möglich, so viel Leben auf so kleinem Raum? >>

Jasmina: << Größe ist relativ, als unendliche Wesen können wir auch in einem Punkt das Unendliche erkennen. >>

Sweety: << Es ist ... eine Sie. Ein kosmisches Wesen der Unendlichkeit, und ... sie schläft. >>

Janina: << Ja, ich sehe ihren Traum. Es ist ein schöner Traum, ein Traum ihrer eigenen Vergangenheit, sie hat alles davon bewahrt. Was für ein wundervolles und schönes Wesen sie ist. >>

Sweety: << Seht ihr den roten Schimmer? >>

Jasmina: << Eine Kugel der Liebe! Wir befinden uns im Innern einer Kugel der Liebe! >>
...

Sie nannte sich Nebula. Und sie lebte, in jeder Phase ihrer Existenz.
...

Nebula in ihrem Traum


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