Arianne 235 - Geburt Leben und Tod

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Geburt, Leben und Tod

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Jasmina, Janina und Sweety beim Austausch von Gedanken. Ihre individuelle Existenz ist nicht mehr nachweisbar, die Drei sind jetzt Eins. Sie beobachten den Urknall eines Universums.
...

Feuer überall, Chaos.

Siehst du die Verbindungen, aus denen sich Strukturen bilden können? Und den Keim des Lebens, der in allem vorhanden ist?

Aber ... wo ist das Leben? Wo sind die Strukturen? Ich sehe nur Chaos.

Allein das Chaos zeigt bereits Bewegung. Das Feuer ist nicht homogen und isotrop, es fluktuiert, bildet helle und dunkle Bereiche aus. Löst sie wieder auf. Betrachte es eingebettet in der Zeit, das Werden und Vergehen in Einem. Dann siehst du das Leben, das Bewusstsein, das es hervorbringt. Das Feuer, es ist das Licht, überall und in allem präsent.

Aber die Zeit? Wo kommt sie her?

Durch das Feuer, es verändert sich. Fluktuationen, hervorgerufen durch das Verbrennen von Strukturen, aus denen es hervorgeht.

Die Zeit als Zustandsänderungen des Feuers?

Ja, doch das ist nicht alles.

Es bildet sich Raum, Zeit und Materie und die Drei sind selbstbezüglich miteinander verbunden, dadurch ist die Entwicklung von Bewusstsein möglich.

Es geschieht parallel, unendlich oft. Dadurch erhält die Ebene ihre Zeitströme. In den Zeitströmen bilden sich Wesen mit Eigenbewußtsein und sie tragen das Leben.

Was wir hier betrachten, es ist nur der Urknall eines einzigen Universums in einem der Zeitströme.
Und die freigesetzte Energie ist endlich, dadurch ist die Entwicklung endlicher Lebensformen möglich.

Das Feuer. Was bewirkt es? Wodurch wird es hervorgerufen?

Es verändert ... Strukturen, die ihren Endzustand erreicht haben und sich nicht mehr bewegen können. Und es löst Singularitäten auf, Paradoxien, die Endgültigkeit gescheiterter Existenzen. Und es verdeckt die Fehler, die einmal begangen worden sind.

Aber darüberhinaus, es zerstört doch auch Leben, das sich entwickeln könnte.

Ja, das tut es. Habe ich jemals behauptet, das Feuer wäre perfekt? Darf es denn perfekt sein?

Wer ist denn  ICH in unserem SEIN?

WIR.

Das Feuer, es erlischt, nachdem sich Materie gebildet hat und das Universum kalt geworden ist.

Nein, das tut es nicht. Es wirkt weiter im Innern der Materie, es ist die Kraft des Lebens.

Eine sehr allgemeine Betrachtung.

Ja, das ist sie.

Und hinter dem Feuer?

Es gibt kein dahinter, es IST.

Aja. Und hat ES einen Namen?

Es hat eine Identität. Spürt du nicht den Hauch der Ewigkeit, der uns streift, er ruft es uns zu, << Firefly >>.
...

Firefly? Aber ... wo kommt er/es/sie her? Die Ebene war doch tot, nachdem das Feuer erloschen ist.

Erloschen. Es war seine Entscheidung, er hätte ewig weiterbrennen können. Richter und Teufel in einen, in einer Hölle der Ewigkeit, aber er wollte es nicht. Er hat sich selbst aufgelöst, in seinem bewußten Sein, um einen Neubeginn zu ermöglichen. Und er hat die Voraussetzungen dafür geschaffen. Janina, weißt du, warum du überleben konntest?

Nicht wirklich, der Zufall.

Auf dieser Ebene der Betrachtungen gibt es keinen Zufall.

Aber ...

Und der Neubeginn, konnte er ihn nicht selbst anstoßen?

Nein. Ein Feuer, das freiwillig ausgeht, es kann sich nicht mehr entzünden. Es braucht einen Funken, der von außen kommen muss.

Und dieser Funken?

Das sind WIR, aber das hätte nicht ausgereicht.

Sein Handeln war von Liebe geleitet, und es wurde gesehen.

Von der Liebe?

Ja, sie hat ihm den Funken gegeben und ihr seht hier, was er bewirkt hat. Die Geburt eines neuen Universums, und es wird nicht das Einzige sein. Wir erleben den Neubeginn einer Ebene der Existenz und wir sind daran beteiligt, als ihr kollektives Bewusstsein.

Und das Bewusstsein von Firefly?

Es ist erloschen, denn er war das Bewußtsein des allesumfassenden Feuers. Eine Inkarnation der Supersymmetrie. Am Ende gab es nur noch das Feuer. Und nun? WIR SIND. Er hat sein Bewusstsein aufgegeben, damit wir sein können. Erst wenn wir scheitern sollten und ein neues Feuer die ganze Ebene erfasst, wird er neu entstehen. Und wir wissen nicht, wie er sich dann verhält. Denn er hat einen eigenen Willen.

Wenn wir scheitern sollten? Wir wollen nicht scheitern.

Nein, wir müssen auch nicht. Aber seht, in uns wiederholt sich der Zyklus von Leben und Tod, wenn wir das nicht mehr ertragen können oder wollen und uns dagegen wehren, dann werden wir die Ebene zerstören. Und Firefly wird neu geboren.

Nein. Das wollen wir nicht. Aber ... unterdrücken wir dann nicht ... ?

Es ist die Geschichte von Werden und Vergehen. Wir sind unendlich, aber es schützt uns nicht davor, dass wir vergehen können. Sieh ein Photon, es hat keine Eigenzeit und kein Eigenvolumen, es ist ewig und überall, doch es kann absorbiert werden und es verschwindet dann.

Wir sind keine Photonen!

Weißt du das so genau?

<>

Firefly, er ist in uns. Ist es nicht auch so, dass er leiden muss, wenn sein Bewusstsein den ultimativen Zustand erreicht hat? Weil er dann sieht, was alles vernichtet wurde. Er ist der Zeuge der ultimativen Zerstörung. Und welches Wesen möchte das erleben?

Nein, wir wollen leben. Und wir danken Firefly für die Möglichkeit unserer Existenz.

Aber wir sind doch Zugereiste, zumindest unser Selbst Sweety und Jasmina...

Janina hat uns in sich aufgenommen und sie ist der Schlüssel für das Leben. Ohne sie, wir könnten nichts bewirken. Wir unterstützen sie und sie wächst durch uns. Zusammen sind wir das lebende Bewusstsein von Allem was ist.

Wenn wir Probleme haben ... wir haben doch auch Arianne und die Kristallprinzessin ...

Ob Arianne mich noch mag?

Ja, das tut sie. Sweety, Arianne ist keine Beleidigte, sie IST und lebt für die Existenz.

Aber diese hier, es ist doch nicht ihre Existenz.

Ariannes Horizont ist unbeschränkt. Sweety, du bist ein Teil von ihr, sie wird dich niemals alleine lassen.

Und dann gibt es ja noch die Liebe, Sensity und Weepy.

Weepy? Es ist nicht unbedingt ratsam, von Weepy berührt zu werden.

Mach doch keinen Teufel aus ihr. Sie ist das Wesen des Todes aber sie liebt das Leben ... und sie mag uns. So wie wir sind, nicht als tote Wesen, Gespenster oder Zombies.

Ja, wir haben Freunde, die wir lieben und die uns lieben, wir werden es schaffen!
...

Die Drei in Eins

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