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Arianne 290 - Janema und Jarusa 04

Janema und Jarusa erfahren ihre Bestimmung durch die Zeit.


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Wege der Dunkelheit und des Lichts

Janema und Jarusa: "Wie geht es nun weiter?"

Timefrost: "Ich sehe Euch am Ende meiner Zeit ... und ich sehe Euch hier. Dazwischen, ihr seid überall präsent."

J & J:  "Du bist das Wesen der Zeit, wenn Du es sagst. Wir wissen es nicht. Unser Beginn, er liegt 2 Milliarden Jahre zurück. Und das Ende der Zeit, sind wir hier am Ende unserer Zeit?"

Timefrost: "Nein, eure Geschichte beginnt gerade. Und ... sie hört niemals mehr auf. Am Ende steht die Inkarnation des Lichts, ja, ihr seid die Wesen des Lichts, ohne es bereits zu wissen."

J & J: "Da Du es uns sagst, wissen wir es. Wenn wir unsere Zukunft bereits kennen, welche Wahlmöglichkeiten haben wir dann noch? Was ist die Bedeutung der Wesen des Lichts?"

Timefrost: "Ihr sollt selbst entscheiden können, was aus Euch wird. Wenn ihr Euch dagegen entscheidet, wird sich die Zeit verändern. Es bilden sich dann andere Strukturen, andere Möglichkeiten werden realisiert. Ihr seid so wichtig für die Existenz, dass ihr selber Euer Schicksal mitbestimmen sollt. Die Wesen des Lichts ... sie repräsentieren den Himmel für die Existenz. Die Gegenkraft des Diabolischen Netzwerkes."

J & J: "Das diabolische Netzwerk?"

Ganz Großer: "Es ist die Hölle an sich. Die Wesen der Existenz, viele von ihnen schaffen sich ihre eigene Hölle selbst. Und sie bringen sie zu denen, die sie nicht haben wollen. Der freie Wille ermöglicht es. Er soll entscheiden, ob die Existenz Bestand haben wird, oder nicht. Die Hölle steht für die Vernichtung all dessen, was existiert."

J & J: "Aber das alles kennen wir doch gar nicht. Wir sind aus einer unbewussten tierischen Existenz hervorgegangen. Die Welt der Jäger und der Gejagten."

Timefrost: "Der sich entwickelnde Geist denkt bisweilen, das wäre der Sinn der Welt. Er sieht in den Verhaltensweisen der Tiere die Grundlage der Evolution und sich selbst als deren Ziel. Allerdings übersieht er dabei sehr leicht, dass er selbst am Anfang einer Entwicklung steht und seine Evolution weiter entwickeln muss.

Er sieht dann nur das Fressen und Gefressen werden, so wie er es von den Tieren her kennt. Das reine Fressen reicht dann nicht mehr. Das Fressen wird zu einem Abstraktum. Der Geist will Dinge sein eigen nennen.  Er hat gelernt zwischen Mein und Dein zu unterscheiden. Aber dabei bleibt es oft nicht. Gib mir Deinen Teil, damit ich wachsen kann. Manchmal ist es das Einzige, was er gelernt hat. Das Haben wollen kann sich in grenzenloser Raffgier entladen, in einer Vielfachheit dessen, was all die Anderen besitzen. Wenn so ein Geist nicht durch etwas Stärkeres gestoppt wird, kann er in einen Rausch der Endorphine geraten und sich als Gott fühlen. Aber nicht überall gibt es jemanden, der ihn stoppen könnte.

Und es gibt die Strategen, die Planenden, die andere als Bausteine ihrer Spiele benutzen. Die Entscheidungsträger, die schöne junge lebensfrohe Wesen auf Schlachtfeldern in Stücke reißen lassen. Alles im Sinne einer Abstrakten Form von Gesellschaft, die das einzelne Leben ihrem Abstraktum unterordnet.

An der Spitze der Hierarchie stehen oft Wesen, die in ihrer Beschränktheit die Entwicklung des Ganzen blockieren. Aus Angst, es könne ihnen die Kontrolle entgleiten. So wird soziale Intelligenz verhindert, damit einzelne dem Rausch ihrer Sinne anheim fallen können.

Es ist nicht das Einzige, was eine Evolution ausmachen kann. Es gibt viele eher einfache, bescheidene Wesen, die sich selbst und anderen zu helfen wissen, in den Unwägbarkeiten ihrer Existenz.  Sie sind es, die das Leben lebenswert machen und die Schöpfung der Arten mit Inhalten ausfüllen.

Dann gibt es noch die Sklaventreiber, die anderen ihren Willen nehmen, sie beherrschen und mit ihnen verfahren, wie es ihnen die Instinkte scheinbar vorschreiben. Und solche, die sich in an ihren diabolischen Instinkten berauschen.

Und die Gestalter von Religionen, die sich selbst an Gottes stelle setzen oder behaupten, seinen Willen zu verkünden. Es kann verbunden sein mit Wundergläubigkeit, dass ein Gott alle Probleme der Welt kraft seines Willens lösen möge. Doch die Wunder geschehen nicht. Und die Verderbnis, die stattdessen so oft geschieht, sie wird dem Teufel zugeordnet. Dabei sind es die Wesen selbst, die ihre Verstand nicht nutzen, den eigenen Willen nicht erkennen und das Geschehen der Welt höherer Wesen zuordnen.

J & J: "Diabolische Instinkte?"

Ganz Großer: "Es gibt sie, die Lust an der Vernichtung, am Töten und Morden, sie ist vielen Geistern der Welt immanent. Wenn sie ungebremst hervor kommt, nährt sie das diabolische Netzwerk. Die mögliche Entwicklung des Geistes hat sich dann auf seine kleinste mögliche Daseinsform reduziert. Der Teufel erscheint als der Zusammenhang all dessen, was diese Charakteristiken ausmacht."

J & J: "Diese Dinge, die ihr erzählt. Wir kennen sie nicht. Es muss sich entwickelt haben, in der Zeit, oder es wird sich dort entwickeln. Timefrost, wird sind nur kleine endliche Wesen. Wenn du über Dinge erzählst, die ein Teil der Zeit sind ... die sich dort ereignen können oder ereignet haben ... wir verstehen sie nicht. Nur, wenn wir selbst entscheiden sollen ... was ist unser Schicksal, so wie es die Zeit für uns gedacht hat?"

Timefrost: "Ich sehe Euch als Wanderer der Ewigkeit. Kleine Wesen, die unsterblich sind und ihren Weg durch die Zeit gehen, ohne jemals die andere Seite des Charakteristikums kennen zu lernen. Das heißt, ihr werdet niemals sterben, niemals die Ruhe finden, die die andere Seite bieten kann. Dies ist der Preis für die Unsterblichkeit, für Euch. Er kann sehr grausam sein, aber er bringt Euch auch in Höhen, die ein Sterblicher niemals erreichen kann. Und ihr werdet schlafen, über Jahrmillionen hinweg, wenn das Leben auf der Erde ruht. Ihr seid die Augen und die Ohren der Ewigkeit, das was ihr aufnehmt, es ist wichtig für die Seele der Existenz.

Und in dieser Zeit werden ihr lernen und verstehen und Hilfe Stellung geben. Es wird viel besser und wirkungsvoller sein als der Eingriff eines unendlichen Wesens es jemals sein könnte. Denn ihr werden zu einem Teil der Geschichte, in der ihr lebt.  Und am Ende werdet ihr begreifen, was es heißt, die Wege des Lichtes zu beschreiten."

J & J: "Die Zeit, wie lang wird sie sein?"

Timefrost: "2000 Milliarden Jahre."

Janema; "Ups."

Jarusa: "Wir werden 2000 Milliarden Jahre leben, und wie viel davon wird uns bewusst sein?"

Timefrost: "Alles. Wenn ihr schlaft, dann haben Eure Träume Berührung mit der Unendlichkeit der Existenz. Und Eure Schlafzeiten, sie umfassen mehr als 25000 Milliarden Jahre."

Janema: "Na gut, aber wie viel bleibt dann noch übrig? Das Ergebnis, es ist negativ!"

Timefrost: "Was ihr bewusst erlebt, es sind 2000 Milliarden Jahre. Und die negative Zeit darin, darüber kann ich nichts sagen. Sie verläuft außerhalb meines Wirkungsbereiches."

J & J: "Das ist alles so groß, warum muss es so groß sein?"

Timefrost: "Groß und klein sind relative Begriffe. Gegen die Unendlichkeit verschwindet alles Endliche zu Nichts. Ihr seid Wesen der Unendlichkeit, auch wenn ihr Euch noch nicht so empfindet. Selbst diese Zahlen sind ein Nichts gegen das, was sich noch alles ereignen kann, bis ihr Eure Bestimmung erfahrt."

J & J: "Das Wesen des Lichts. Wir verstehen, dass wir sehr viel wissen müssen um das Licht zu begreifen, aber wir selbst? Wie können wir das Licht sein?"

Timefrost: "Es ist Euer Wirken in der Zeit, es macht Euch zu dem, was ihr am Ende wirklich seid."

J & J: "Das Leben als kleines Kaninchen hat doch auch seine Vorzüge."
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