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Arianne 312 - ZEITLEBEN 03 - Kathrin

Die Drei in Eins zu Besuch in Kathrin's Welt.


Kathrin's Welt

ZEITLEBEN: "Kathrin, Deine Welt sollten wir auch einmal besuchen. Ich bin neugierig darauf. Die Probleme, die wir vorgefunden haben, sie laufen uns ja nicht davon."

Romana: "Das Weglaufen von Problemen, ein attraktiver Gedanke."

Romana: "Welche Probleme?"

ZEITLEBEN: "Eine Messerattacke, kaum dass wir aufgetaucht sind. Menschen, die sich vor etwas fürchten. Teleporter, die uns durch Raum und Zeit verfolgen können. Ich hoffe, dass sie nicht in meine eigene Welt eindringen können."

Kathrin: "Deine Welt? Besuchen wir zuerst meine Welt? Zu dritt, zu viert oder als ZEITLEBEN?"

ZEITLEBEN: "Was meint ihr?"

Romana, Romana, Kathrin: "Ach, lass uns alle Ich sein. Es ist irgendwie doch auch ein eigenes Selbst. Lass uns zuerst einen Blick auf Kathrins Welt werfen. Dann möchten wir Deine Welt kennen lernen."

Romana: "Auch wenn wir getrennt sind, wenn die Stufe der Erkenntnis ein bestimmtes Maß überschritten hat, sind wir eins."

Romana: "Es genügt ja schon die einfache Telepathie."

"So sei es."

...

Ein leerer Bahnhof. Die Anlage wirkte verödet, seit Jahren nicht mehr benutzt. Zwischen den Gleisen hatte die Natur begonnen, sich ihren Bereich zurück zu erobern. Nicht ganz. Eines der Gleise wirkte benutzt.

Romana: "Auf welchen Zug warten wir hier?"

ZEITLEBEN: "Vielleicht auf einen Geisterzug."

Kathrin: "Dies hier sieht aus wie eine vergessene Welt."

Romana: "Aber das kann doch nicht die ganze Welt sein."

Kathrin: "Dort hinten, eine Datenanzeige. Heute ist der 23.12.1001."

Romana: "Ist das Deine Zeit?"

Kathrin: "Nein, meine letzte Erinnerung ist der 28.02.2019. Im Jahre 1001 gab es diesen Bahnhof doch noch gar nicht."

Romana: "Die Datenanzeige fluktuiert, jetzt ist es bereits der 32.02.8912."

Kathrin: "Der 32.02?"

Romana: "Ist daran etwas ungewöhnlich?"

Kathrin: "In dieser Welt sollte der zweite Monat nicht mehr als 31 Tage haben."

ZEITLEBEN: "Ich kenne eine Welt, da sind es nur maximal 29 Tage. Und das nur alle 4 Jahre. Irgendwie verrückt, nicht wahr? Wir sollten uns besser vereinigen. Das ganze ist ein wenig unheimlich."

Ploooppp. ZEITLEBEN alleine auf dem Bahnsteig.

Ein Geräusch. Ein Zug näherte sich. Die Lokomotive war eine Dampflock.

Das passt doch zu 1001.

Damals gab es noch keine Dampfmaschinen!

Dies ist eine Welt in einem anderen Zeitstrom, es ist mehr als erstaunlich, dass überhaupt so viele Ähnlichkeiten vorkommen.

Kathrin: << Das kann doch nicht sein. Das erste derartige Gefährt gab es 1783 und das letzte wurde 2006 außer Dienst gestellt. >>

Fauchend kam der Zug zum stehen. Hinter der Lock befanden sich 12 Wagen. Die Fenster wirkten trübe, irgendwie undurchsichtig. Und ein wenig verbrannt. Wenn man genau hinschaute, leuchtete es rötlich hinter den Fenstern, als würde es dort brennen. War das ein Höllenzug?

Ein Lautsprecher begann zu dröhnen: "EINSTEIGEN."

Wo war nur das Bitte geblieben?

"Eine letzte Aufforderung an die Verblichenen. In 3 Minuten wird die Welt geschlossen."

Plooopppp

Szenenwechsel. Nun war der Bahnsteig belebt. Die Datenanzeige zeigte den 28.02.2019.

...

ZEiTLEBEN, Ramona, Ramona und Kathrin im Bahnhofscafe.

Kathrin: "Ja, das ist meine Welt, so wie ich sie kenne."

ZEITLEBEN: "Aus den 2 Sekunden sind jetzt 15 Minuten geworden. Wenn das kein Indikator für Bedrohung ist. Aber so können wir getrennt bleiben, 15 Minuten sind eine lange Zeitspanne. Vielleicht können wir uns so sogar besser verteidigen, falls wir angegriffen werden. Die paranormalen Fähigkeiten bleiben auch in den Einzelbewusstseinen erhalten."

Romana: "Was war denn das vorhin für eine Zeit?"

ZEITLEBEN: "Eine andere Dimension. Es wurden Verblichene erwähnt. Ich muss lernen, meinen Zielort genauer zu bestimmen, bevor wir dort herauskommen. Es erinnerte mich an die andere Seite, obwohl es eine solche Erinnerung gar nicht geben kann."

Kathrin: "Erinnerungen an die Zukunft!"

Romana: "Das soll unsere Zukunft sein? Verblichene, die in einen Zug einsteigen, hinter dessen Fenstern ein Feuer lodert?"

ZEITLEBEN: "Ein Höllenzug. Was immer das für eine Dimension gewesen sein mag. Es ist gut, dass wir sie wieder verlassen konnten."

...

Romana: "Die Frau dort hinten ..."

Kathrin: "Das bin ich, ich in meiner eigenen Welt."

...

Kathrin: "Hallo, darf ich kurz mit ihnen sprechen?"

Kathrin: "Ich bin etwas verblüfft, sie sehen genau so aus wie ich. Sogar die Kleidung stimmt und die Frisur."

Kathrin: "Das ist alles erklärbar. Mit ein bisschen Fantasie. Puuuhhh. Es ist aber schwierig mit der Erklärung, da ich sie selbst für mich akzeptieren muss."

Kathrin: "Nur zu. Ich habe eine Menge Science Fiction gelesen."

Kathrin: "Dies ist weitaus mehr. Ich ... wir ... Kathrin, Sie wissen, was Telepathie ist?"

Kathrin: "Eine Fiktion, ich habe eine Vorstellung davon aber keine Erfahrungen damit."

Kathrin: "Haben sie Träume, die manchmal sehr irreal sein können?"

Kathrin: "Ja."

Kathrin: "Stellen Sie sich vor, dies ist jetzt ein Traum und versuchen sie mich telepathisch zu verstehen!"

Kathrin: "Oh."

"Ja, es ist so, wir sind Eins."

"Aber ... wir alle fünf sind eins ... in der Telepathie."

"Zusammen sind wir Zeitleben!"

...

ZEITLEBEN: << Jetzt sind bereits fünf. Wahrscheinlich ließe sich das so fortsetzen. Ich habe ein wenig Angst davor, weil wir direkt in die Zeitabläufe eingreifen und sie dadurch verändern. Ich würde jetzt gerne erst einmal in meine Welt zurückkehren und mit euch Einzelbewusstseinen über die gemachten Erfahrungen nachdenken. >>

...

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