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Arianne 313 - ZEITLEBEN 04 - ZEITLEBEN

Die Drei in Eins zu Besuch in ZEITLEBEN's Welt.


ZEITLEBEN's Welt

"Dies ist meine Welt, ihr Lieben."

"Sie ist sehr schön, alles voller Harmonie."

"Danke."

"Sie gehört uns allen, denn wir sind Eins."

ZEITLEBEN mit ihren 4 Freundinnen Ramona Ramona Kathrin Kathrin beim Kaffee Trinken im CLUB DER EWIGKEIT. Eine exotische Roboterschönheit bediente sie.
Je nach Blickwinkel änderte sie ihre Gestalt und erfüllte damit den Wunsch nach Schönheit für ihre Gäste.

Ramona und Kathrin in doppelter Existenz?

Ja, warum nicht? Sie stammen aus parallelen Welten einer externen Existenz.

Es gab Kaffee und Kuchen und ... eine Wespe wollte sich mit ihnen um die Nahrung streiten.

"Ein Insekt? Hast Du sie nun gedacht oder hast Du sie aus einer externen Welt mitgenommen?"

"Ich weiß es gar nicht mehr. Lassen wir sie doch einfach so wie sie ist."

Um den Club herum gab es eine Parklandschaft mit mächtigen Bäumen, die bis zu 60 Meter in die Höhe reichten. Auf den Ästen saßen Vögel und stimmten den Gesang der Freundschaft an.

"Dort, das ist eine Amsel! Wovon ernährt sie sich?"

Ramona dachte an die Wespe, die immer noch auf einem der Kuchenstücke saß.

"Nahrung fließt ihnen zu, über entsprechend konditionierte Photonen. Hier gibt es kein Fressen und Gefressen werden."

Der Blick der Freundinnen ruhte auf einem der mächtigen Bäume. Er musste einen Durchmesser von mehr als 5 Metern haben.

"Du magst Bäume?"

"Ja, sehr."

"Warum sind unsere Welten sich so ähnlich, wo wir doch aus völlig verschiedenen Bereichen der Ewigkeit kommen?"

"Es sind Raum-Zeitlich getrennte Bereiche, aber im Innern nicht wirklich sehr verschieden. Die Dinge wiederholen sich. Es ist vielleicht meine Existenz, die sich auf ähnliche Bereiche begründet."

"Die ähnlichen Bereichen bewirken deine Existenz?"

"Ja, ich denke, es ist so."

"Ist das nicht ein bisschen weit hergeholt?"

"Warum? Ich bin ein Eigenbewusstsein von Ähnlichkeiten. Orthogonal zur Evolution der Existenz."

"Puhh."

"Und wenn Du darüber hinausgehst?"

"Es könnte für die Einzelbewusstseine schwierig werden, sich dann noch gegenseitig zu verstehen. Die Endlichkeit eines Seins ermöglicht keine unbegrenzte Expansion."

"Aber als ZEITLEBEN kannst Du dies alles umfassen? Gibt es da keine Kompatibilitätsprobleme?"

"Ich glaube nicht, ich möchte nur nicht alles auf einmal probieren. Wir sind jetzt 5 und es tut mir so gut, Euch als Gesprächspartner zu haben. Als ZEITLEBEN bin ich so allein und alles was sonst noch ist, wurde von mir gedacht."

"In dieser Welt, aber da es andere Welten gibt, die nicht von Dir gedacht sind ..."

"Du meinst ... es gibt größere, allgemeinere Bewusstseine, von denen auch ich nur ein Teil bin?"

"Warum sollte es nicht so sein?"

...

"Vielleicht, vielleicht haben wir damit einmal eine Berührung. Was mich momentan interessiert, ob ihr Einzelbewusstseine die gleichen Möglichkeiten habt, wie ich, in unserer gemeinsamen Welt."

"Du meinst, wenn ich mir ein Ding denke, dann ist es?"

Ramona: "Ich wünsche mir ein fliegendes Auto."

Nichts passierte.

"Du musst es Dir vorstellen. Deine Fantasie ist hierbei wichtig."

Plooppp.

Mit einem mal schwebte ein Ding etwa einen halben Meter in der Luft, keine 10 Meter von den 5 Freundinnen entfernt. Es hatte Türen und Fenster und sah aus ... wie ein futoristisches Flugmobil!

Ramona: "Ich kann es, ich kann es, ich kann es ... freu"

Wie ein Rumpelstilzchen hüpfte sie um den Tisch herum.

"Dann übertragen sich die gestalterischen Fähigkeiten auf Euch. In dieser Welt können wir gemeinsam etwas schaffen."

...

"Wie groß ist die Welt?"

"Ich weiß es nicht ... es gibt einen Horizont und eine Himmelskugel ... es ist noch alles ein bisschen im Aufbau begriffen."

"Und die Sonne, die uns bescheint?"

"Ein Sonne am Himmelszelt. Nicht mehr als eine große Lampe."

"Willst Du keinen richtigen Kosmos aus allem machen, so wie wir das von unseren Welten her kennen?"

"Und dann für jeden einzelnen Planeten alle Einzelheiten erdenken ..."

"Dann bist Du ganz schön lange beschäftigt!"

...

"Ja, ihr habt recht. Aber ich möchte hier keine Evolution etablieren und sie dann sich selbst überlassen. Auch weil ich weiß, was dabei heraus kommen kann. Dies ist meine Welt und eure Welt und ich werde sie Stück für Stück erweitern. Ob die Sterne am Himmelszelt einmal zu fernen Sonnen werden, ich weiß es noch nicht. Es gibt so viele Erlebnisse und Erfahrungen, die wir machen können und aus all dem bauen wir uns unsere eigene Welt. Hey, jede von Euch kann ihre eigene Welt gestalten. Ihr habt doch so viel Fantasie!"

...

Und die anderen Welten, aus denen die beiden Ramonas und Kathrins stammen? Haben sie dort noch eine doppelte Existenz, Doppelgänger, die ihre Stelle eingenommen haben?

Nein, sie sind dort verschwunden. Wie durch ein Loch aus der Raum-Zeit herausgefallen. Aber sie können jederzeit wieder dorthin zurück. Ihre Existenz am Zeitpunkt des Verschwindens fortsetzen oder zu einer anderen Zeit dort erscheinen.

Und die Naturgesetze?

Wenn etwas, das verschwunden ist, wieder zurück kehrt, passt sich der Fluss der Zeit an.

Und wenn es verschwunden bleibt?

Das ist nicht so gut, es ist wie eine Wunde, die der Heilung bedarf.

Selbstheilung, oder muss ZEITLEBEN dort eingreifen?

Diese Fragen sind noch nicht geklärt, da alles sehr neu ist. Auch für ZEITLEBEN selbst. Es kann auch zu Zeitparadoxa kommen, und dort muss ZEITLEBEN dann eingreifen, da es einen Zeitstrom zerstören kann.

"Seht ihr dort hinten diesen Turm?"

"Ja, ein mächtiges Bauwerk."

"Es beinhaltet Himmelstore in die Welten der Existenz. Eine Existenz, aus der ich geboren wurde."

...

Kathrin: "In meiner Welt bin ich nur ein endliches Wesen. Ich werde geboren, lebe eine Zeit lang und sterbe dann. Was geschieht dann mit Dir, ZEITLEBEN?"

"Der kleine Tod in mir. Seid ihr nicht auch aus Zellen aufgebaut, die geboren werden und sterben, ohne dass der ganze Organismus verloren geht?"

"Und mein Ich, meine Seele?"

"Sie bleibt ein Teil von mir, eine Erinnerung, die nie verlorengeht. Und so gehst auch Du niemals verloren."

"Hmmmh. Hier bin ich ein Gott, ich kann Dinge mit meinen Gedanken schaffen."

"Möchtest Du unsterblich sein?"

"Ja. Es gibt hier so viel zu entdecken und zu gestalten ..."

"Oh, das bedeutet aber eine sehr positive Einstellung zur Existenz."

"Oder ein Übermaß an Egoismus."

ZEITLEBEN: "Ihr wollt als Einzelwesen unsterblich sein?"

Ramona: "Nein."

Ramona: "Ja."

Kathrin; "Ja."

Kathrin: "Ja."

ZEITLEBEN: "Ramona?"

"Ich liebe das Leben, aber darin eine Unendlichkeit zu finden? Dazu bin ich nicht geschaffen. Das Bedürfnis nach Ruhe, nach einem Ende, ich spüre es in mir drin. Nicht heute, nicht morgen, aber ich möchte es nicht ewig vermissen."

ZEITLEBEN: "Ihr seid die ersten Inkarnationen meiner Art, die ein separates Eigenbewusstsein haben und die von mir wissen. Ich kann Eure ... unsere ... Wünsche erfüllen ... Ja, ich werde es tun."

...

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