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Arianne 331 - Lana

Lana im Raumschiff der Arianne.

Ein Dialog

Lana: "Lana del Rey. Mmmh."

Cosma: "Sie ist ein Zeitzwilling in einem anderen Zeitstrom. Also in einer Welt, die noch weiter entfernt ist als alle möglichen parallelen Welten. Sie ist ähnlich zu Deiner eigenen, daher gehört sie zu ZEITLEBENs Welt. Romana ist eine Inkarnation von ZEITLEBEN."

Lana: "Zeitströme, Welten, wo bin ich hier?"

Cosma: "In einer Welt, in der Lana Del Rey real ist."

Romana: "Dies alles muss Dich ja verwirren. Sollen wir uns besser entfernen und die Erinnerungen löschen?"

Lana: "Nein, ich möchte nicht. Ihr seid eine Fantasiewelt, die direkt vor mir steht. Es ist für mich so wie eine virtuelle Welt, in die ich eingestiegen bin oder ein Traum, aus dem ich nicht aufwachen kann. Oder ... kann ich Kontakt zu meinem Zeitzwilling aufnehmen?"

Arianne: "Das kannst Du."

Lana: "Ich möchte gerne wissen, wie es ihr so geht, was sie fühlt, wie ihre Vergangenheit aussieht."

Arianne: "Okay, begeben wir uns zu ihrem Fan-Meeting."

...

Lana: "Sie war so süß. Hat uns alle umarmt und geküsst. Als wenn wir eine Familie sind, dabei kannte sie uns doch gar nicht. Sie hat sogar nach meinem Namen gefragt und sich riesig gefreut ... Ich ... habe mich nur bedankt, dass sie uns so freundlich empfangen hat und konnte dann nichts mehr sagen. Dann musste ich weinen und sie hat mich so wunderbar getröstet. Nein, ich will nicht in ihr Leben eindringen."

Arianne: "Ihre Welt ist wild und unberechenbar. Sie kann sich selbst zerstören oder etwas Schönes entwickeln."

Lana: "Warum greifst Du dann nicht dort ein?"

Arianne: "Wenn ein Wesen wie ich diese Frage beantwortet, hat das Konsequenzen für die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Es ist ein SPOILER, den Du vielleicht gar nicht sehen willst."

Lana: "Ich bin schon ruhig, frage gar nicht mehr. Nur eine Frage noch, die mich betrifft, warum habt ihr mich besucht? Wie kann ich Euch von Nutzen sein?"

...

Arianne: "Es geht nicht um den Nutzen dabei. Du bist außergewöhnlich und stellst etwas dar, über dass ich mich freue. Es ist Dein Wille und Dein Einsatz, der Dich zu dem gemacht hast, was Du jetzt bist. Es ist so, dass sich die Götter vor Dir verneigen sollten."

Lana: "Ist das nicht ein bisschen viel für ein Wesen, dass sich selbst The Failed genannt hat?"

Arianne: "Für mich ist nicht wichtig wie andere Dich sehen, ich sehe ein wenig mehr."

Lana: "Danke, ich fühle mich irgendwie geehrt. Aber es gibt doch so viele wertvolle Menschen, denen ihr einen Besuch abstatten könntet."

Arianne: "Das tun wir auch. Aber bedenke, jedes Individuum ist wertvoll. Auch wenn es sich manchmal selbst zu widerlegen versucht."

Lana: "Meinst Du das Böse, das in jedem stecken kann?"

Arianne: "Es ist nicht jedermanns Sache, frei entscheiden zu können. Emotionalität und Geist können auseinander laufen. Gut und Böse sind in der Natur nicht definiert. Es ist eine spirituelle Angelegenheit. Manche wollen, dass andere für sie denken. Wieder andere entscheiden sich dafür, ihre negativen Seiten aus zu leben. Daraus ergeben sich Konsequenzen, die der Einzelne gar nicht sehen kann. Die Welt als ganzes vereinigt alle diese Ausprägungen. Das Böse ist ein Teil des Ganzen, so wie das Gute dazu gehört. In vielen Fällen ist es auch eine Mischung von beiden. Wenn das Böse zu viel Unheil angerichtet hat, schafft es sich seine eigene Hölle, aus der es kein Entkommen mehr gibt."

Lana: "Und wenn die Unschuldigen dort hinein geraten?"

Arianne: "Das wird wahrgenommen."

Lana: "Okay, aber hilf es ihnen?"

Arianne: "Nicht zwingend in dieser Welt. Existenz ist mehr als das."

...

Lana: "Aber das Böse, welchen Sinn hat es, warum denkst Du es, Arianne?"

Arianne: "Das Gute ist manchmal zu sehr auf sich selbst fixiert und vernachlässigt das Äußere um sich herum. Es passiert gelegentlich, dass die Guten der Welt mehr schaden als die Bösen. Auch wenn es in den Einzelfällen anders aussieht. Es kommt dabei auch auf die Intelligenz an. Es ist aber nicht immer so, dass Intelligenz gut für eine Welt ist. Vor allem dann nicht, wenn sie getrennt gesehen wird, getrennt von Empathie, Emotionalität, Verständnis für andere und die Umwelt. So kann Intelligenz gut sein und dennoch viel Unheil anrichten. Die Intelligenz des Bösen ist eher gegen das individuell Gute gerichtet, eine Reaktion, nicht so sehr auf die Vernichtung der Welt."

Lana: "Gut und böse, Arianne, bin ich gut?"

Arianne: "Ja."

Lana: "Und schädige ich die Welt?"

Arianne: "Nein."

Lana: "Mmmmh."

Arianne: "Denke nicht so sehr in absoluten Begriffen. Gut und Böse sind Abstraktionen und Empfindungen. Wir müssen das Böse beschränken, wenn es das Gute zerstören will. Aber manchmal ist es so, dass die Menschen es gar nicht anders wollen."

Lana: "Und ich? Will das Böse mich vernichten?"

Arianne: "Siehe in Deinen Internet Account. Du hast 200 Millionen Likes und 50000 Dislikes. Unter denen, die auf Dislike getippt haben, gibt es einige Menschen, die Dich hassen. So wie Dich viele der Fans leidenschaftlich lieben."

Lana: "Dann werde ich gehasst, weil ich so geliebt werde?"

Arianne: "Ja. Bei einigen ist es so."

Lana: "Oh, das tut weh."

Arianne: "Wir beschützen Dich jetzt. Du musst keine Angst mehr haben."

...

Lana für sich allein

Lana hatte sich zurückgezogen. In dem Raumschiff gab es nun ein Zimmer, das nur ihr gehörte und die Wände waren undurchsichtig. Es gab eine Sitzecke, die sehr bequem war und einen runden Tisch mit 6 Stühlen. Sie fühlte sich dort geborgen, nicht mehr so ganz unter Beobachtung der anderen. Was für eine Gruppe von Göttern und ... Nein, das waren keine Monster und sie war kein Engel. Oder vielleicht doch?

I am an angel between monsters and Gods?

Nur, wo waren die Flügel? Nein, nein, nicht. Hier konnte ja alles Wirklichkeit werden, wenn man nur daran dachte.

Sie hatte Hunger und schaute ein wenig orientierungslos in den Raum.

Plooppp. Ihre Lieblingsspeisen auf dem runden Tisch.

Na, dann Mahlzeit.

...

Es tat ihr so gut, ganz allein zu sein. Wie lange war das doch schon her. Zuhause war sie sehr bekannt und ständig im Blickwinkel der Öffentlichkeit. Ja, wenn man berühmt wurde, hatte man keine Ruhe mehr. Nun wurde sie müde.

Der Raum vergrößerte sich mit einem mal und sie sah ein schönes bequemes Bett. Sie wusste, dass es bequem war, obwohl sie doch noch gar nicht darin gelegen hatte. Es gab dort ein Kopfkissen, einen Bettbezug. Es sah alles so aus, wie sie es sich vorstellte, so wie es sein sollte. Okay, wenn sie sich eine Strohmatratze gewünscht hätte, dann hätte sie jetzt eine.

Oder eine Luftmatratze ...

Sie legte sich in das Bett und schlief ein.

...

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