Arianne 37 - Arianne und Juliette

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Juliette in Ariannes Heimat. Sie trifft eine Entscheidung, sie will zurück in ihre Welt.


Juliette in Ariannes Heimat

Ariannes Heimat, der Blütenplanet. Milliarden verschiedene Farbreflexe, nicht aufdringlich oder verwirrend, einfach nur unbeschreiblich schön.
Juliette konnte nur schauen und staunen.

Dann spürte sie das Spirituelle des Planeten, es streichelte ihre Seele, vermittelte ihr einen Hauch von Unendlichkeit, unendliche Geborgenheit.

Sie spürte das Leben in sich.

Sie brauchte Tage ihrer Eigenzeit, um diese Eindrücke zu verarbeiten. Sie schaute nur, nahm es in sich auf.

Dann sah sie Arianne.

Ein feenhaftes Wesen mit körperlangen Haaren, schöner als alles, was sie sich jemals hätte vorstellen könne. Atemberaubend. Schön wie eine Janine und doch irgendwie greifbar nahe.

Arianne lächelte sie an.

"Hallo Juliette, schön das du hier bist."

Neben ihr stand Jasmin. Sie sah so glücklich aus, und noch ein anderes langhaariges Wesen. Ebenfalls unbeschreiblich schön.

"Jasmin kennst du ja schon. Darf ich dir Alexa vorstellen?"

Alexa: "Hallo Juliette. Ich hoffe es gefällt dir hier :-)))"

Juliette: "Danke Arianne, Alexa. Es ist so unbeschreiblich schön hier. Wirklich unbeschreiblich. Ich finde gar nicht die Worte dafür, es geht weit darüber hinaus."

Arianne: "Danke, Juliette. Dein Urteil ist sehr wichtig für mich. Ich zeige dir die Schönheit meiner Welt, denn du selbst trägst das Schöne in dir."

Juliette: "Danke :-))). Aber ich bin doch nur ein Mensch. Ich will nicht mir Gottheiten konkurrieren."

Arianne: "Nein, das musst du auch nicht. Ich betrachte mich nicht als Gott. Es ist nur so, dass alles was ist, oder einmal war, es geht nichts verloren. Es wird sich selbst bewusst, und das bin ich."

Juliette: "Das ist so unendlich viel. Wie kann ein einzelnes Wesen dies alles verkraften?"

Arianne: "Endliche Wesen können das nicht. Aber glaube mir, in der Unendlichkeit gibt es sehr viel Platz, vor allem, wenn sie in sich selbst unbeschränkt ist, im unendlich großen wie auch im unendlich kleinen."

Juliette: "Aber verschwinde ich dann nicht einfach, bei so viel Größe."

Arianne: "Nein, jeder Gedanke den du hast, jedes Gefühl, nichts geht verloren, es wird zu einem Teil des Spirituellen. Es sind die Atome dessen, was den Geist hinter dem Materiellen ausmacht."

Juliette: "Es gibt mir Mut, was du sagst, Mut, dass nicht alles umsonst ist. Aber es gibt so viel Schreckliches auf der Welt, warum das alles, warum lässt ein Wesen unendlicher Schönheit dies alles zu?"

Arianne: "Wenn ich dies alles verhindern würde, gäbe es auch keinen freien Willen mehr. Selbst Wesen wie Alexa und Jasmin würden nicht existieren. Aber ich verstehe, dass es dir Schmerzen bereitet, bedenke, das tut es auch für mich. Glaube mir, die Schmerzen eines unendlichen Wesens können selbst unendlich sein, sie hören niemals auf. Jasmin hat dir bereits davon erzählt. Es ist aber auch so, dass wir als spirituell höhere Wesen nicht alles sich selbst überlassen, manchmal greifen wir ein, meistens aber so, dass die Betroffenen gar nichts davon merken. Wir spüren aber auch die Freude, die die Existenz hervorruft, und das ist es uns wert."

Juliette: "Danke für die ehrliche Antwort, Arianne. Es tut mir so leid, dass dir die Existenz so weh tun kann. Wir endliche Wesen, irgendwann ist ja alles vorbei. Und es gibt dann wieder eine neue Chance, neues Leben. Aber wenn Jasmin meiner Welt nicht geholfen hätte, es wäre schon alles vorbei."

Arianne: "Ja, vielleicht, deine Welt war von Zerstörung bedroht. Aber es gab noch einige Überraschungen. Du bist so weit entwickelt, dass du paranormale Fähigkeiten entwickelt hast. Das geschieht, wenn es dem Geist gelingt, sich von der animalischen Vergangenheit zu befreien und in Harmonie mit seiner Körperlichkeit und dem umgebenden Kosmos zu existieren. Es ging nur alles ziemlich schnell, du hättest vielleicht zu wenig Zeit gehabt, diese Kräfte so weit zu entwickeln um sie zu nutzen, den Meteoriten abzuwehren. Denn dazu hättest du das mentale Potential der gesamten Menschheit und des Planeten benötigt. Du siehst, ich sage "vielleicht", d.h, die Dinge sind nicht so weit bestimmt, dass sie keine zufälligen Entwicklungen mehr zulassen. Aber du warst uns zu wichtig, um es allein vom Zufall abhängig zu machen."

Juliette: "Nur ich, das macht mich traurig. Es gibt doch so viele wertvolle Menschen auf meinem Planeten."

Arianne: "Das übersehe ich nicht. Ich muss dir hierzu die Antwort schuldig bleiben."

Jasmin: "Bitte, versuche Arianne zu verstehen. Auch wenn du nicht alles nachvollziehen kannst. Sie steht hinter dem Licht und hinter dem Leben. Was es sonst noch so alles gibt, du wirst vielleicht das eine oder andere noch kennenlernen."

Juliette: "Bitte, Arianne, fühl dich nicht angegriffen, es ist nur so, meine Gedanken sind so und ich will sie nicht unterdrüchen. Ich liebe das Leben, nur weiß ich nicht, wie ich die Abgründe dahinter bewältigen soll. Aber die Existenz hat mir ja ein Gehirn gegeben, mit dem ich darüber nachdenken kann. Ich gehe zurück in meine Welt und werde es versuchen."

Arianne: "Das ist es auch, was ich so sehr an dir mag. Ich werde mit dir fühlen, denn du bist ein Teil von mir. Für die Rückkehr, es genügt ein Gedanke von mir, und du bist wieder dort. Es ist aber besser, wenn du die Erinnerungen an uns zurückgibst, denn sie würden dir ein Leben in deiner normalen Umgebung sehr erschweren."

Juliette: "Dann möchte ich mich von euch verabschieden. Danke für alles."

Juliette umarmte sie, die höheren Wesen, Arianne, Jasmin und Alexa.

Und dann? Juliette kehrte zurück auf ihre Welt, ohne Erinnerungen an die höheren Wesenheiten, aber mit paranormalen Fähigkeiten, die ihre Welt für sie entwickelt hatte.

Wie es dann weitergeht, das ist ihre Geschichte.

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