Arianne 41

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Die Liebe

Ein Wesen der Unendlichkeit

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Die vierte Stufe

Liebe, die sich ihrer selbst bewusst wird. Alles, was die Liebe ausmacht, es ist ein Teil von ihr. So kennt sie auch den Schmerz und die Trauer. Und sie weiß, dass Liebe asymmetrisch sein kann.

Der Glöckner von Notre Dame. Nur eine Romanfigur? Es geschieht sehr oft. Liebe die entsteht, aber die nicht erfüllt ist. Ist es die Schuld der Liebe? Nein, manchmal nur Unwissenheit. Aber wen soll man dafür verantwortlich machen? Die allwissende Arianne hat ja auch so ihre Probleme.

Schon manch einer wollte die Liebe verurteilen. Aber, ist es denn ihre Schuld, wenn die Wesen des Endlichen und Unendlichen alles Mögliche dort mit hinein-interpretieren? Liebe ist eine Gabe, sie kann ein Juwel erzeugen, wo vorher nichts war. Sie ist die treibende Kraft des Lebens. Sie gehört zu den Dingen, die aus Träumen Realität schaffen können. Und sie ist etwas, dass jede Grenze überwinden kann. Auch wenn manche Dichter und Denker dies bestreiten.

Sie dachte  an die Muse. Warum muss das sein, all diese tragischen Geschichten? Gibt es nicht schon genug Leid in der Welt, als dass man es auch noch künsterlerisch ausleben muss?

Es schien aber so zu sein, dass die Wesen des Unendlichen und Endlichen eine Liebe zur Tragik entwickeln konnten. Nun seis drum. Nicht jede Liebe endet tragisch. Andernfalls gäbe es die Existenz schon lange nicht mehr.

Manchmal muss sie ein wenig nachhelfen. Aber wir wissen ja schon, dass höhere kosmische Wesen in die Geschicke der Welt eingreifen, von Zeit zu Zeit.

Sarah und Akadia, die beiden Janines.

Sie muss lächeln, wenn sie an die beiden denkt. Ein Liebespaar, in dem sich die Liebe erfüllt. Es tut ihr so gut, die beiden geben ihr so viel Kraft. Gäbe es sie nicht, man hätte sie erfinden müssen.

Nicht nur Arianne wacht über sie. Lange hätte sie nicht mehr warten können, als die beiden in dieses Loch gefallen sind. Nun ja, Black dog kam ihr zuvor, und Arianne hat sie selbst herausgeholt.

Black dog, *seufz*, er kann sie nicht einmal wahrnehmen. Dabei war sie in seiner unmittelbaren Nähe, als er die Janines aufgefangen hat. Für ihn ist sie unsichtbar, nicht existent. Nur die Wehen der Liebe, die kann er sehen. Aber was sie in ihrem Wesen darstellt, unvorstellbar für ihn.

Jasmin und der Archivar. Eine asymmetrische Form der Liebe, auf den ersten Blick. Aber nur auf den ersten Blick. Da muss sie wohl ein bisschen nachhelfen. Jasmin zu lieben, das ist nicht schwierig. Wenn sie nicht selbst die Liebe wäre ... Na ja ... *grins*. Nur, was würde Jasmin in ihr sehen, wenn sie ihr gegenübertritt?

Die Liebe erscheint immer in der Gestalt eines geliebten Wesens. Aber es gibt so viele Wesen in der Existenz, für die sie unsichtbar ist. Es macht sie sehr traurig.

Der Archivar geht wohl ein bisschen zu sehr auf, in seiner Bestimmung. Nun gut, in der Unendlichkeit gibt es viel zu archivieren. Aber die Gefühle, er liebt sie doch. Obwohl, versteht er das überhaupt? Ob sie ihn einmal persönlich aufsuchen soll? Etwas in ihr will die beiden zusammenbringen.

...

Der Archivar bei der Arbeit. Irgendetwas störte ihn. Er blickte auf und sah ein Licht, dann ein Wesen hinter dem Licht. Jasmin :-))). Seine Seele erbebte.

Liebe: "Nein, Archivar, ich bin nicht Jasmin. Aber du siehst sie in mir, weil du sie liebst. Wer ich bin? Das ist jetzt nicht so wichtig. Geh zu ihr. Warte nicht in der Dunkelheit auf sie. Sie ist das Wesen des Lichtes. Sage ihr, was du für sie empfindest. Einfach nur so."

Ja, das würde er tun. Er wartete schon viel zu lange auf sie, hier in der Dunkelheit. Danke, wer auch immer du sein magst.

...

Die Liebe, wie sie die Fantasie sieht, real erscheint sie in der Gestalt eines geliebten Wesens

the love entity

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