Arianne 48

Home   nächste Seite

Die Schule der Janines. Julius und Julia lernen das Wesen der Telepathie.


Die Schule der Janines 02

Julius: "Alexa, warum trägst du immer so eine Haarknoten? Lass die Haare doch einfach herunterhängen."

Alexa: "Es kommt mir darauf an, dass ihr nicht abgelenkt werdet. Aber, na gut, wir haben ja alle superlange Haare. Schauen wir sie uns gegenseitig an :-)"

Sie öffnete ihren Knoten und lange wallende Haare flossen ihren Körper herab.

Julia musste sie spontan umarmen. Beide lächelten sich an.
Alexas Haare expandierten, füllten den ganzen Raum aus streichelten Julius und Juliane.

Ja, lange Haare können so viel Zuwendung vermitteln :-).

Alexa: "Wir kommen jetzt zu einigen praktischen Übungen. Ihr wisst ja, Janines sind unendliche Wesen. Sie werden aber nicht als unendliche Wesen geboren. Ich führe sie dort hin.

Ihr braucht keine Angst vor der Unendlichkeit zu haben. Ihr könnt dort nicht verlorengehen. Wir finden euch überall.

Die Erfahrung, die ihr am Ende machen werdet, ihr werdet die Unendlichkeit ausfüllen, mit eurem Wesen, eurem Geist. Ihr werdet erkennen, dass die Unendlichkeit notwendig ist, um immer wieder Neues schaffen zu können. In der Endlichkeit würde irgendwann alles kollabieren.

Aber bis dahin ist es noch ein großer Schritt.

Zunächst müsst ihr lernen, eure Grenzen zu überwinden.

Wir machen jetzt eine telepathische Übung, in der ihr die Gefühle und Gedanken vieler Wesen wahrnehmen werdet. Öffnet euren Geist, lasst euch einfach nur führen."

Julia spürte ein leises Wispern, eher ein leichtes Hintergrundgeräusch. Dann sah sie Bilder, fühlte fremde Emotionen. Fremde Emotionen? Sie fühle sich so eins damit. Sie spürte das Lebensgefühl eines jungen Mädchens.

Dann wechselte das Szenario. Andere Bilder tauchten auf. So nach und nach lernte sie dabei, verschiedene Bilder gleichzeitig zu halten. Sie spürte die Emotionen verschiedener Wesen und war ganz überrascht, dass sie die Gefühle auseinanderhalten konnte. Sie dachte einfach nur noch in Gefühlen, nicht mehr in Gedanken. Gedanken waren so einengend. Alles musste erst in ihre Form gepresst werden.

So schwebte sie mental durch Ariannes Heimat. Alles hier war so schön, so voller Freude. Eine Welle von Glück durchströmte sie. Dann nahm sie den ganzen Planeten in sich auf, spürte die Wechselwirkungen der lebenden Wesen untereinander.

Und sie expandierte weiter, floss den Zeitstrom entlang, erfasste das Universum der Arianne.

Julia: "Es ist so schön."

Alexa: "Ja, das ist es".

Auch Julius machte ähnliche Erfahrungen. Dann trafen sie sich, Julius und Julia, in der Telepathie.

Es war wie ein Rausch. Emotionen sprangen zwischen den beiden hin und her, erzeugte erotische Spannung, die sich entladen musste. Lächelnd berührten sich in ihrer Nacktheit und Fragilität. Beide umarmten sich, streichelten sich gegenseitig und vereinigten sich.

Ein Rausch von Sinnlichkeit, der Körper und Seele gleichermaßen erfasste.

Die Haare umhüllten sie, verbargen ihre Körper nach außen.

Alexa beobachtete sie, erfasste ihre Gefühle. Eigentlich war die Liebe zwischen den beiden ja sehr privat, aber hier ging es um höhere Dinge, und sie war den beiden gegenüber doch irgenwie auch eine Göttin. Gar nicht wahrgenommen von den beiden, in diesem Moment. Die körperliche Liebe musste sich integrieren lassen, in die kosmische Bestimmung der beiden.

Nach einer Weile trennten sich Julius und Julia wieder voneinander, schauten sich, die Augen strahlten voller Glück.

Alexa: "Schön, dass es euch gut geht.

Für heute machen wir erst einmal Schluss. Ihr habt das Wesen der Telepathie begriffen, wenn auch erst in ihren Anfängen. Es ist nicht nur der mentale Kontakt zwischen 2 Menschen, sie umfasst den gesamten Zeitstrom.

Wenn es euch zu groß werden sollte, ihr seid ein Liebespaar und das heißt, ihr seid euch auch selbst genug. Ein kleines bescheidenes Leben, für euch könnte es sehr erfüllend sein."

"Danke Alexa. Nachdem wir so viel sehen durften, wir möchten weitermachen. Das Glück, das wir erfahren durften, wir möchten es weitervermitteln, an andere, es nicht nur für uns alleine besitzen.


nächste Seite