Arianne 61 - Janina und Jasmina 01

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Janina und Jasmina

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Janina: "Jasmina, wo kommst du her?"

Jasmina: "Aus der Kristallebene.

Die weiße Frau hat mich gerufen, ob ich neugierig bin, auf etwas Neues. Auf etwas, das mich ganzheitlich fordern würde. Ja, und nun bin ich hier."

Janina: "Die Kristallebene?"

"Die Ebene der Kristallprinzessin.

Die Kristallprinzessin ist nicht alles umfassend, sie wandert meistens durch die Ebene, ist mal hier und mal dort. Es gibt dort auch Inseln der Unabhängigkeit. Aus einer davon komme ich. Sie wird deswegen auch nicht gleich sterben, weil ich gegangen bin :-), vielleicht merkt sie es nicht einmal :-(.

Dort gibt es überall Kristalle, selbst das Vakuum besteht daraus. Alles ist fraktal bis in die kleinsten Einheiten des Unendlichen. Es ist sehr schön dort, es gibt auch Leben, siehe mich :-) und so viele Janines :-)). Die hässlichen Dinge, ich weiß nicht warum, sie sind auch immer dabei. Aber die Ebene als ganzes lebt."

Janina: "Mögt ihr sie denn, eure Kristallprinzessin?"

Jasmina: "Sie ist süß :-). Eine Göttin, vor der man keine Angst haben muss. Sie leidet ein bisschen darunter, dass sie nicht alles zugleich umfassen kann. Wir lieben sie :-)))."

Janina: "Gibt es noch mehr Ebenen?"

"Ja, aber wie weit das geht, das weiß ich auch nicht. Meistens bleiben die Wesen der Existenz in ihrer Ebene. Wir sind da vielleicht ein bisschen offener, neugieriger."

Janina hatte nun ihre Neugier zufriedengestellt. Nun war es an Jasmina, zu fragen.

"Und du, wie geht es dir jetzt?"

Janina: "Nicht so gut. Das Vergangene in mir, es tut so weh. Die vielen Wesenheiten, die ich so mochte. Jetzt bleibt nur noch die Erinnerung. Mein Zeitwesen hat ja alles gespeichert. Es ist wie ein Film, in dem man die Darsteller sehen und fühlen kann, aber sie sind nicht wirklich vorhanden. Es ist nur ein Abdruck des einmal gewesenen."

Jasmina: "Bist du dir da so sicher? Es ist gar nicht möglich, Wirklichkeit und virtuelle Realität zu unterscheiden, in dem, was ein Zeitwesen aufgenommen hat."

Janina: "Willst du damit sagen ... "

Jasmina: "Ja, wenn dein Zeitwesen überlebt hat, vielleicht hat sie das ganze Leben in deinem Zeitstrom in sich aufgenommen."

Janina: "Mein Zeitwesen ... Ich habe so lange nichts mehr von ihr gehört."

Jasmina: "Darf ich in dich eindringen, nach ihr suchen?"

Janine: "Ja"

Und so geschah es. Jasmina fand das Zeitwesen. Ganz in sich eingerollt, versteckt im Unterbewusstsein der Janine.

Jasmina: "Ich habe dein Zeitwesen gefunden, aber es bewegt sich nicht. Es sieht unbeschädigt aus, von außen betrachtet. Kein Zeichen des Todes oder des Zerfalls. Der Zeitstrom ist eingerollt, sie hat sich darin eingewickelt. Um sie genau sehen zu können, muss ich dort eindringen. Ich habe Angst vor dem, was ich sehen könnte, Angst davor, dass sie zerstört sein könnte."

Eines der roten Lichter näherte sich.

<< Hallo, ihr beiden, ich kann euch helfen. Lasst mich bitte nach ihr sehen >>

Janina: "Das Licht der Liebe. Ja, bitte hilf uns."

Das rote Licht drang ein in Janina.

Nach einer Weile erschien es wieder außerhalb der Janine. In seinem Innern das Zeitwesen.

<< Sie lebt. Sie hat eine Art Todesschock erlebt, aber irgendetwas hat ihren Tod und damit den Zerfall verhindert. Alles in ihr war konserviert. Ich habe sie zurückgerufen ins Leben und gebe sie jetzt an euch zurück >>

Das rote Licht öffnete sich. Ein langhaariges wunderschönes Wesen materialiserte.

Zunächst hielt es die Augen geschlossen.

Vorsichtig berührten Janina und Jasmina sie.

Sie schlug die Augen auf.

Zeitwesen: "Hallo, ihr beide, wo bin ich, ach ja, ich weiß schon. Meine Janine :-))), dass ich dich sehen darf :-))). Wer bist du, schönes Wesen?"

Jasmina: "Ich bin Jasmina."

Zeitwesen zu Janina: "Ich beginne mich zu erinnern. Der Strom der Zeit brannte. Ich war wie ein Schiff in der Brandung. Ich habe so viele Wesen in mich aufgenommen, ich spüre sie in mir, sie leben :-))). Die Zeit in mir lebt :-))).

Was dann passierte, der Himmmel brannte. Ich versteckte mich in deinem Unterbewusstsein und hoffte so sehr, dass du einen Ausweg findest."

Die drei transzendenten Wesen umarmten sich. Und sie empfanden so viel Glück dabei.

Janina, Jasmina und das Zeitwesen der Janina

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