Arianne 72

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Besuch aus der Kristallebene

Das Kristallschiff vor Ariannes Heimat.

Qualle: "Sei gegrüßt. Ich erkenne ein hypertranszendentes Wesen der Existenz. ??? Arianne???. Nein, du bist nicht Arianne. Alles was ich hier sehe besteht aus Kristallen, fraktale Kristalle und sie vermitteln Strangeness. Die Kapazität deines Raumschiffes übersteigt mein Begriffsvermögen. Ein repulsiver Gluonenantrieb. Dein Treibstoff sind Gluonenbälle!!!. Mit seltsamen Farbladungen. Die Kristalle sind aus Gluonen aufgebaut. Eingefrorene Gluonen!!!. Was für ein Raumschiff!!!. Du kannst nicht von hier sein, wer bist du?"

KP: "Die Kristallprinzessin. Die Materie habe ich nur angepasst, damit ich überhaupt sichtbar werde. Die Strangeness ließ sich nicht vermeiden, daher erscheint hier alles aus seltsamer Materie aufgebaut. Die Abschirmfelder sollen nur unerwünschte Wechselwirkungen verhindern. Das Raumschiff ist das beste was die Kristallebene zu bieten hat. Eine einfachere Reisemögllichkeit ist für mich nicht möglich zwischen den verschiedenen Ebenen. Dazu brauche ich auch die Erlaubnis der Weißen Frau, die habe ich. Darf ich einfliegen? Ich möchte direkt zu Arianne."

Qualle: "Ich könnte dir den Einflug gar nicht verweigern. Aber lass mich bitte mit Arianne reden. Sie soll doch wissen, wer da kommt. Dass dich die Ebene nicht abgestoßen hat ist schon sehr sonderbar."

KP: "Ich bin mit Arianne befreundet und das weiß auch die Ebene."

...

Qualle: "Bitte flieg ein, sei unser Gast."

...

Das Kristallschiff im Flug durch Ariannes Heimat.

Eine Karawanne von Raumschiffen kreuzte seinen Weg.

"Hallo, sei gegrüßt."

KP: "Danke, ich grüße euch."

"Wollen wir uns treffen, Gedanken austauschen? Ein Schiff deiner Bauart kennen wir hier gar nicht."

KP: "Ja, bitte, mein Schiff ist wohl das größte hier. Ich kann viele von euch aufnehmen. Kommt bitte zu mir."

...

"Hallo, ich bin Aphrotos, der Neugierige. Und dies hier sind meine kleinen Fairies, Allegra, Pollo und Dante."

KP: "Schön euch kennenzulernen :-)). Ich bin die Kristallprinzessin, eigentlich mehr ein Begriff als ein Name, nennt mich einfach Chrystal."

"Danke Chrystal :-))). Du bist so wunderschön."

KP: Das ist die treibende Kraft des Lebens in mir. Ich habe allerdings viele Gesichter, manche davon sind nicht so schön. Es ist nun einmal so, ein Wesen der Existenz erfasst alle Dinge, die guten, schönen und auch die häßlichen."

"Du bist ein Wesen der Existenz? Eine Arianne !!!. Ja, Arianne ist auch wunderschön. Siehst du die kleinen Fairies, wie schön sie sind? Das ist Ariannes Geist, den sie in sich tragen."

KP. "Die Fairies, begleiten sie euch? "

"Ja, jedes Wesen hat eine Fairy, die sie beschützt, vor den Unwegsamkeiten der Existenz."

KP: "Seid ihr alle so freundlich hier?"

"Dies ist Ariannes Heimat :-))). Für gläubige Wesen ist es das Paradies. Wir haben viele Verbindungen zur Welt außerhalb. Da wir wenig Probleme mit uns selbst und mit unserer Umwelt haben, versuchen wir ihnen zu helfen, den Wesen der Existenz."

KP: "Dann seid ihr nicht isoliert?"

"Nein, übehaupt nicht. Weißt du, wir müssen den Schmerz verstehen, den die Wesen der Existenz fühlen, nur dann können wir ihnen helfen. Manches ist so grausam dort draußen, es ist aber nicht immer leicht, das zu ändern."

KP. "Dort draußen, eine leuchtende Galaxie. Das ist ja nichts ungewöhnliches, aber der ganze Raum scheint zu leuchten, in den sie eingebettet ist und sogar das große schwarze Loch in der Mitte leuchtet in allen Farben des Spektrums. Was ist das?"

"Das ist Sensity. Sie ist hier zu Hause. Sonst dürfen höhere kosmische Wesen gar nicht hier sein, aber Arianne liebt sie und möchte sie hier haben. Sensity ist ein Wesen der vierten Stufe der Unendlichkeit."

KP: "Sensity ist sehr schön."

"Sie ist sehr sensibel, so leicht zu erschrecken und sehr flüchtig. Dabei ist sie so ein mächtiges Wesen, keines der Hypermonster könnte es je mit ihr aufnehmen, nicht einmal wenn sich alle zusammentun würden. Auch die kosmischen Hühner hätten keine Chance. Aber sie benutzt ihre Macht nicht um zu kämpfen. Manchmal nimmt sie den Jägern ihre Beute weg, denn sie ist für die Gejagten da, für die Schwachen, Verlorenen, für die Hoffnungslosen.

Sie hat schon ganze Galaxien aus kosmischen Kriegen herausgelöst und irgendwo in der Unendlichkeit versteckt, Trilliarden und aber Trilliarden Lichtjahre entfernt.

Sie wurden nie wieder gesehen. Keiner der Möchtegern-Eroberer konnte sie mehr ausfindig machen. Ich glaube, nicht einmal unsere Janine weiß wo sie sind.

Immer wenn sie traurig ist versteckt sie sich und macht das Licht aus. Dann ist das Loch in der Mitte der Galaxis pechschwarz und unendlich tief. Sie ist dann nicht mehr hier und auch nirgendwo sonst, so als hätte es sie nie gegeben.

Ja, die unendlichen Wesen können einfach verschwinden, wenn sie sich in der Unendlichkeit verteilen.

Niemand kann sie ansprechen, sie kommuniziert nur von sich aus, wenn sie es will. Wenn wir zu ihr hinfliegen würden, sie wäre sofort verschwunden. Ich glaube sie erträgt den Teil der Existenz in uns nicht, der kämpfen will."

KP: "Ist sie oft traurig?"

"Es gibt so viel Leid in der Existenz, aber sie findet immer wieder neue Kraft, so wie das auch das Licht gegen die Dunkelheit immer wieder neu gewinnt."

...

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