Arianne 79

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Studentin 03

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Die Menge gaffte nur. Teenager? So sehr hohen Stellenwert hatten die nicht, in dieser Gesellschaft.
Ob die so etwas wie eine Tarnkappe besaßen?

Die 5 befreiten Hexen standen nur da. Glücklich über ihre Befreiung, aber abwartend.

Claudia an die Menge gerichtet: "Warum wolltet ihr sie verbrennen?"

Stimmen aus der Menge: "Sie sind des Teufels. Das Gebot Gottes fordert es."

Claudia: "Gott, was versteht ihr unter Gott? Wisst ihr denn, wie er aussieht?"

"Wir haben Skulpturen in unserem Gotteshaus und Bilder"

Andrea: "Wir werden euch etwas zeigen."

Und sie tastete sich hinein, in die Gedanken und Gefühlswelt der Menge.
Sie verknüpfte das, was sie fand, mit den Gefühlen der jungen Frauen.
Ein spirituelle Berührung, die jeden einzelnen erzittern lies.
Sie spürten den Schmerz des Verbrennens und die Lebensfreude der 5 Hexen. Plötzlich erschien alles in einem ganz anderen Licht.

Die Menschen in der Menge fielen auf die Knie, verbeugten sich tief. Nun hatten sie ihren Gott gefunden.

Claudia zu Andrea: << Ja, so ist. Wenn man die Dinge so verknüpft verlieren sie sich in ihrem Glauben, sind dabei aber in eine Art Glücksrausch geraten, da sie jemanden haben, der alle ihre Probleme löst >>

Andrea: << Das verblasst aber mit der Zeit, wenn es keinen Nachschub erhält. Und die nächste Generation, es gibt dann nur noch mündliche oder schriftliche Überlieferungen. Irgendwann setzt sich doch wieder die eigene Natur durch und die müssen sie selbst bewältigen. >>

Die 5 Hexen umringten die beiden.

"Wir danken euch. Ihr seid Götter, wir spüren es. Danke für alles."

Andrea durchforstete das Leben der 5 Mädchen.

Andrea: "Hexerei kann ich in euerm Leben nicht finden. Für diese Generation werdet ihr in Frieden leben können, denke ich. Die Erinnerung an uns ist noch sehr stark. Versucht ihnen ein wenig die Schönheit des Lebens zu zeigen, das hält sich dann vielleicht etwas länger. Aber seid nicht zu sehr enttäuscht, wenn es nicht klappt. Entwicklung kann sehr schwierig sein und ist immer an die Voraussetzungen geknüpft."

"Könnt ihr nicht bei uns bleiben?"

Claudia: "Wir möchten nicht alles selbst gestalten, dann löst sich eure eigene Identität irgendwann auf. Es sind sur partielle Eingriffe. Auch die sind nicht nicht ungefährlich, da sie Inkonsistenzen der Raum-Zeit bewirken. Unser Erscheinen hier verletzt den Energieerhaltungssatz, irgendetwas aus eurer Zeit wird verschwinden, um das wieder auszugleichen. Was genau, das wissen wir nicht. Es sei denn wir initiieren eine parallele Zeit. Aber das ist ein gigantisches Vorhaben."

"Wir können euch nur für unser Leben danken. Wir lieben es so."

Andrea: "Ja, das wissen wir. :-)). Wir gehen jetzt wieder. Viel Glück in euer neu gewonnen Freiheit." *wink*

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