Arianne 81

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Krieg

Ein junger Mann und eine junge Frau. Beide nackt, eng umschlungen auf einer Matratze.

Beide mit superlangen Haaren. Sie bedeckten ihre Nacktheit, streichelten die Haut. Sie liebten sich mit Haut und Haaren und spürten das Leben bis ins Innerste der Seele.

Es war eine Berührung von Körper und Geist. Sie vergaßen alles um sich herum, so glücklich waren sie. Und das, obwohl hier alles in Schutt und Asche versank.
Was konnten sie tun? Sie versteckten sich und hofften, dass niemand sie fand.

Über ihnen das Haus war bereits zerschossen und verbrannt, eine Ruine.

So verbrachten sie bereits einen ganzen Tag und sie hofften so sehr, dass die eingefallenen Besatzungstruppen wieder verschwinden würden.

Doch nicht jeder Wunsch geht in Erfüllung.

Ein Soldat stieß die Tür zum Kellerraum auf. Seine Aufgabe, alle männlichen Wesen festzunehmen. Sie sollten zusammengetrieben und dann erschossen oder erhängt werden.
Er konnte es auch gleich an Ort und Stelle erledigen, wenn er sich die Mühe sparen wollte.

Jeder Mann ein potentieller Feind, so hieß es von Seiten der Militärführung.

Und die Frauen? Um die würde man sich später kümmern, wenn er sie am Leben ließ.

Wahrscheinlich würde man sie einkasernieren, in Bordellen. Oder man würde sie umbringen, keine Zeugen, keine Rache zu späteren Zeiten.

Davor natürlich dieses diabolische Vergnügen. Was war das nur für eine Welt?

Wenn er schon nicht an Gott glaubte, den Teufel, den gab es bestimmt. Der Beweis war offensichtlich.

Was war denn das da? 2 Lesben? Nein, wenn er genauer hinschaute, eine davon war männlich. Eine Ladyboy? Auch nicht, ein Mann mit langen Haaren, ziemlich jung, sehr feminin aussehend. Lange, vollkommen glatte Haare. Und dann auch noch in dieser Länge. Wie war denn so etwas möglich? War der noch nie beim Militär gewesen, oder bei den paramilitärischen Aufständischen? Na ja, manche versteckten ihre Haare vielleicht, aber wenn sie dann völlig nackt waren ...

"Hey, du, mitkommen."

Der junge Mann rührte sich nicht, hielt seine Liebste fest umklammert. Als würde er sie schützen wollen. Welcher Unsinn, nackter Widerstand gegen einen Bewaffneten, der auch noch in allen möglichen Nahkampftechniken erprobt war.

Sie schaute ihn an, so eigentümlich bittend.

Der Soldat zögerte. Wenn er auf ihn schoß, würde er vielleicht auch die Frau treffen. Das konnte er nicht. Sie war so wunderschön. Wenn er schon nicht an Gott glaubte und den Teufel in der Nähe wusste, nein, das absolute Schöne wollte er nicht auch noch vernichten.

Er zog sein Messer. Wenn er ihn an den langen Haaren packte ...

Nein, das war nicht nötig.

Beide erhoben sich von ihrem Lager.

Sie standen jetzt völlig nackt vor ihm, zum Teil von den Haaren bedeckt. Körperlange Haare. Der Anblick war faszinierend.
Er war überrascht über die erotischen Gefühle, die in ihm auftauchten. Die Unterschiede der Geschlechter verschwanden.

Würde er ihn mitnehmen, die Frau würde alleine zurückbleiben. Allein, in dieser zerschossenen Welt. Ohne Hoffnung, ohne Liebe. Wer würde sie beschützen? Aus Liebe würde Schmerz werden, Trauer, Leid und wer war dafür verantwortlich. Er allein.

Nein. Wenn sich schon alles hier der Mordlust und dem Hass ergab, die beiden nicht. Er würde sie ihrem Schicksal überlassen.

Die Frau berührte ihn sanft, nahm ihm das Gewehr aus der Hand. Er wehrte sich nicht. Dann zogen sie ihn aus.
Es berührte ihn und er genoss dieses Gefühl. Ein bisschen überrascht über sich selbst.

Was für eine Welt der Gefühle, sie jagten durch seinen Körper. Er verhielt sich ganz passiv, sie streichelten seine nackte Haut.

Nun waren sie alle drei nackt, legten sich zu dritt auf das Lager.

Wie schön es doch sein konnte, sich zu lieben. Es war wie eine Begegnung der dritten Art. Himmel und Hölle, so nah beiander. Nie hatte er sich so glücklich gefühlt. Er vergaß den ganzen Krieg um sich herum.

So lagen sie da, einen Tag und eine Nacht. Zeit für den Abschied. Liebe zwischen Menschen, nie würde er die beiden jemals wieder vergessen. Es war ein sanfter Abschied. Zurück blieben die beiden, versteckt in diesem Keller.

Er musste zurück zu seiner Einheit, sonst würden sie ihn noch als Fahnenflüchtigen suchen.

In der zerstörten Wohnung über dem Keller. Zwei Kameraden, nicht gerade die feinsten der Kompanie.
"Hey, was ist da unten. Du hast dich dort ja ziemlich lange aufgehalten". "Nichts". "Nichts? *grins* "Da gucke ich selber mal nach, jetzt sind wir dran. Verschwinde."

Diese blutrünstigen Gestalten. Sie würden den jungen Mann herausschleppen und am nächsten Baum aufhängen, so wie sie es schon einige dutzend male getan hatten. Nackt wie er war, und sich daran ergötzen.

Die Frau vergewaltigen, sie zum Zuschauen mitnehmen und sich halb totlachen, wenn sie weinen musste. Und danach. Er wollte gar nicht daran denken.

Er hob seine Waffe. "Ihr bleibt hier."

"Was, du willst uns drohen. Fahr zur Hölle." Beide wollten ihre Gewehre auf ihn richten.  Sie schossen bereits in der Bewegung. Eine Kugel verfehlte ihn knapp.

Er zog voll durch.

Das war es dann.

Die Waffen der beiden. Er brachte sie in den Keller.

"Ihr werdet sie vielleicht brauchen, aber benutzt sie nur im Notfall. Nein, bitte lehnt es nicht ab. Wenn irgendein Verrückter zufällig hier hereinkommt und euch findet, sie haben so viel Mordlust in sich drin. Wer soll euch dann helfen? Versteckt euch und liebt euch. Irgendwann heute abend ist es vorbei, dort draußen. Sie werden dann wieder abziehen. Ich wünsche so sehr, dass sie euch nicht finden."

Wieder draußen, die beiden alleine zurückgeblieben im Keller. Blutende Leichen im Wohnzimmer. Liebe und Tod, so nahe beieinander.

Dieses Haus war nun befriedet. Er klebte einen gelben Zettel mit seinem Namen an die Haustür der Ruine. Durchgesehen.
Die beiden Toten, man konnte sie von außen sehen. Das würde dieses Haus uninteressant machen für andere.
Merkwürdig, eine funktionierende Haustür gab es noch. Aber keine Rückwand mehr.

Sie würden ihn erschießen, wenn sie dahinterkamen, dass das Haus nicht leer war.

Ein Risiko, aber vielleicht hatte er Glück und vor allem auch die beiden unten im Keller.

Die beiden Toten im Wohnzimmer, na ja, es kam schon ab und zu vor, dass sich einige gegenseitig umbrachten.

Draußen, Menschen die aus den Häusern gezerrt wurden. Manchmal steckten sie die Häuser auch in Brand, schossen mit Waffen auf alle, die hinauswollten. Oder sie warfen Handgranaten hinein.
Niemand sollte entkommen.

Ja, dies war die Hölle, mit einem kleinen versteckten Paradies.

Dort in der Ecke, war da nicht jemand der ihm zuwinkte?

Er ging hinüber. Ja, wirklich, dort stand eine Frau mit superlangen Haaren, in vollendeter Schönheit. Unwirklich, in diesem Desaster. Er erschrak. Isabella. Nein, das konnte nicht sein.

Sie lächelte ihn an und gab ihm eine kleine rote Kugel, vielleicht 1,5 cm im Durchmesser.

<< Eine Kugel der Liebe, gib gut auf sie acht >>

Gedanken mitten in seinem Bewusstsein, waren das seine eigenen? Nein, das konnte nicht sein. Er schaute auf die rote Kugel. Sie schien aus sich selbst heraus zu leuchten, schon eigentümlich.

Und er sah in ihr das Gesicht von Isabella. Sie lächelte ihn an. So klein und so deutlich.
Unwirklich und doch, da war etwas, er verstand es nicht aber er wusste, er hatte sie gesehen.

Eine Splittergranate, direkt auf ihn zu. Plötzlich verschwand sie einfach und tauchte 100 m weiter weg wieder auf. Wie durch die Luft teleportiert. Krachend schlug sie auf.
Paramilitärische Widerstandskämpfer. Ja, die gab es auch.

Er schaute die Frau an. "Wer bist du? Du siehst aus wie Isabella, die Frau die ich so sehr liebte, aber Isabella ist schon lange tot. Umgekommen in diesen Kriegswirren."

<< Isabella, ja ich weiß. Du wirst sie wiedersehen im Reich der Transzendenz. Aber noch ist es nicht so weit. Du wirst gebraucht, hier in dieser Welt. Mit einer Kugel der Liebe bist du unverwundbar und auch unbezwingbar. Nutze deine Macht. Und wenn es dir zu viel wird, schenk die Kugel den Liebenden >>

"Eine Kugel der Liebe? Bist du die Liebe?"

Sie lächelte ihn an und verschwand.

...

Die Liebe im Orbit des Planeten. Sie war nicht allein.

W: << Liebe, das kann ich nicht dulden >>

Ein Wächter der Naturgesetze. Ein Wesen der 5. Stufe der Unendlichkeit.

L: << Du hast die Macht, alles wieder rückgängig zu machen, willst du das? >>

Schweigen.

L: << Sie würden sich alle selbst vernichten, eine tote Welt am Rande der Galaxis, bei so viel Potential für das Leben. Ich habe nicht gegen die Naturgesetze gehandelt, nur ihre Gefühlszustände werden ein wenig beeinflusst. Quantenfluktuationen des Vakuums, gesteuert von einem höheren kosmischen Wesen. Sie wissen nicht, wie wertvoll sie eigentlich sind. Wenn sie in ihren animalischen Ursprung zurückfallen, können sie sich selbst zerstören. Es wäre schade um sie. Und das diabolische Netzwerk, das ich verhindert habe. Die Hölle kommt auch zu denen, die sie nicht bestellt haben. Manche haben sie wirklich nicht verdient. >>

W: << Die Entwicklung soll zufällig verlaufen, es gibt doch so viele parallele Möglichkeiten, irgendeine davon wird sich durchsetzen >>

L: << Der Zufall, okay, aber der Zufall allein, kann er etwas von Bedeutung schaffen? >>

W: << Die Welt ist so konstruiert, dass sie durch die Naturgesetze stabil wird. Wenn du darin eingreifst, kann sie instabil werden, oder sie sucht nach einem Ausgleich. Durch dein Handeln ermöglichst du erst diabolische Eingriffe in das Weltgeschehen >>

L: << Ich weiß, dass ich dies nicht grundsätzlich verhindern kann. Es polarisiert die Welt. Aber bedenke, auch ich bin ein unendliches Wesen, das Entwicklungen, Potentiale, Parallelitäten einschätzen kann. Es ist nicht willkürlich, was ich hier tue. Es dient letztendlich dazu, Entwicklung zu ermöglichen, die auch über mich hinausgeht >>

W: << Dennoch, ich bin der Wächter der Naturgesetze. Warum sollte es mich geben, wenn ich hier nicht eingreife? >>

L: << Du musst dich willkürlichen Eingriffen widersetzen. Aber mein Eingriff ist nicht willkürlich. Verfolge die Zeit. Letzendlich, frage Arianne, ob sie mein Wirken duldet oder nicht >>

W: << Ich bin auch eine neutrale Instanz gegenüber Arianne. Niemanden verantwortlich, nur den Naturgesetzen >>

L: << Du bist ein Teil von Arianne, somit spiegelt sie sich auch in dir. Arianne kann man nicht teilen. Damit bist du nicht unabhängig von der Existenz. Du hast einen Willen und musst selbst bewerten, ob du eine Sache mittragen willst oder nicht. Ich werde mich deiner Entscheidung nicht verweigern. Aber bedenke auch, was du bewirkst oder anders formuliert, oft im Rahmen deiner Gesetze nicht verhindern kannst >>

W: << Ich werde darüber nachdenken. Eine Frage hätte ich an dich, eine persönliche Frage >>

L. << Ich weiß, was du fragen willst. Die Antwort ist "Ja" >>

W: << Dann ist es gut so. Ich kann deine Entscheidung mittragen >>

...

Die rote Kugel der Liebe. Sie ermöglichte ihm Telepathie, mehr als das, er konnte die Gefühle der Menschen beeinflussen. Das geschah dadurch, dass er den emotionalen Fluss im Körper etwas veränderte. Hier ein Schalter umgelegt, ein Widerstand eingesetzt, dort ein wenig mehr Adrenalin, oder Freisetzen von Glückshormonen. Es blieb dann in der Verantwortung der Betroffenen, was sie damit machten. Eingriffe, die auch situationsbedingt von selbst entstehen konnten.

So sahen die potentiellen Mörder plötzlich Wesen vor sich, die sie liebten. Eine andere Sichtweise auf die Dinge. Manche wehrten sich gegen die Gefühle, andere legten ihre Waffen einfach beiseite und gaben den Gefühlen nach. Körperliche Liebe.

Zwei feindliche Kompanien, die sich gegenüberstanden. Plötzlich änderte sich die Einschätzung der Situation. Die anderen erschienen ihnen als wundervolle schöne Wesen und es gab da ein Gefühl, eine Sehnsucht nach Liebe und Körperlichkeit. Ein sehr starkes Gefühl. Noch war da etwas anderes, aber es wurde schwächer. Sie ließen sich hineinfallen in diese Gefühle.

Alle legten ihre Kleider ab und sie berührten sanft die nackte Haut der anderen. Umarmten sich, nachdem sie sich vorher noch gegenseitig umbringen wollten. Liebe, wo Tod und Zerstörung sein sollte. Sein sollte? Hatte dies irgendjemand bestimmt? Nein. Vielleicht die Generäle, aber sie verloren ihre Macht. Selbst Erschießungskommandos liebten plötzlich ihre potentiellen Opfer.

Ein Offizier, der nur noch nackte Soldaten vor sich sah, die sich auch noch gegenseitig umarmten und körperlich liebten.

Waren sie alle schwul geworden?

Nein, darum ging es dabei nicht. Es war der Widerspruch gegen das Töten, der dies bewirkte. Plötzlich freigesetzt. Es war so viel schöner, den Feind zu lieben als ihn umzubringen. Aber diese Erfahrung musste erst einmal gemacht werden. Ein Akt der Befreiung, der ausgelebt werden wollte.

Es ist so schwer, eine solche Einstellung von alleine zu schaffen. Manchmal gelingt es, aber manchmal auch nicht.

Der Zufall. Sehr oft vernichtet er ganze Zivilisationen. Manchmal schaffen sie es zu überleben, nur, der Zufall ist nicht sehr effizient, eigentlich nur sinnvoll, wenn nichts anderes da ist.

Es könnte viel mehr geschehen. Oder ist der Kosmos bereits so voll, dass er so viele Lebensformen gar nicht mehr beheimaten kann? Nein, so voll ist er nicht.
Wie soll man auch eine Unendlichkeit ausschöpfen können?

So geriet der Krieg ins stocken. Allzu widerspenstige Offiziere sahen sich plötzlich ganz alleine auf sich gestellt und gaben dann auf.

Nicht alle wollten dem Drang zur körperlichen Liebe mit Jedermann nachgeben, sie mussten es auch nicht. Es waren nur die Anfänge, wo die Extase ausgelebt werden wollte. Ereignisse, die die Grenzen der gesellschaftlichen Konventionen einfach hinwegsprengten.

Anstatt Leiber zu zerfetzen oder selbst tödlich getroffen im Graben liegen. Das Gefühl der körperlichen Liebe einfach so wunderbar auskosten zu können. Ohne Angst vor Strafe.

Eine Zeit des Friedens brach an. Gedanken, warum hatten sie sich früher nur so verhalten? Es war doch alles viel klarer und schöner ohne diesen Hass, dieses Streben nach Dominanz, Überlegenheit, Macht und Stärke.

Körperliche Liebe, sie gestaltete eine neue Lebensform.

Und sie pendelte sich ein, je nach sexueller Orientierung. Jeder konnte jetzt nach seinen Gefühlen leben, ohne dadurch soziale Ächtung erfahren zu müssen.

...

856 Jahre hatte er nun die Geschicke seines Volkes geleitet. Ja, die Kugeln der Liebe verliehen auch Unsterblichkeit und er alterte nicht in dieser Zeit. Nun war er müde. Er wusste, sein Wesen war nicht für die Unendlichkeit geschaffen.

Die Kugel half ihm ein kleines, bescheidenes, glückliches Liebespärchen zu finden. Wahre Liebe, ja es gab sie hier in dieser Welt. Er bestellte die beiden zu sich, in den kleinen Palast.

Sie waren etwas schüchtern, so direkt mit dem Präsidenten des Planeten sprechen zu dürfen. Eine Legende, die sie liebten.

"Habt keine Angst. Es ist an der Zeit, dass ich gehe. Ich möchte euch ein Geschenk machen. Es ist der wertvollste Besitz des Universums, so weit ich es mit meinen Gedanken erfassen kann."

Und er gab ihnen die Kugel der Liebe.

"Passt gut auf sie auf. Hütet sie. Sie erscheint still und stumm, doch das ist sie nicht. Wenn sie gebraucht wird, wird sie sich bei euch melden, in euren Gedanken."

Und so geschah es.

Dann war er wieder allein. Die Nacht brach an. Er spürte es, es würde seine letzte sein.

Mitternacht war schon vorbei. Er wachte auf, hörte ein Geräusch.

Gegen die Helligkeit des Fenster sah er drei Formen, menschliche Gestalten?

Der Mond schien plötzlich durch das Fenster. Er konnte sie erkennen. Zwei langhaarige Wesen und etwas undefinierbares, ein Skelett? Das musste der Tod sein.

Eine der langhaarigen Wesen strahlte plötzlich von innen heraus. Er sah eine wunderschöne Frau vor sich. Wunderschön? So viel Schönheit war nicht mehr zu übertreffen, es war einfach überirdisch. Dass er so etwas erfahren durfte.

"Hallo, ich bin Arianne, das Wesen der Existenz. Du hast mich beeindruckt, durch dein Wirken in dieser Welt. Du hast eine Wahl getroffen, die mir gefällt. Ich werde dir die Möglichkeit geben, dein weiteres Schicksal selbst zu bestimmen. Du hast 3 Möglichkeiten. (1) Den Tod. Er wird dir den ewigen Frieden gewähren, nachdem du dich so sehr sehnst (2) du kannst auch mich wählen,  ich werde dich dann direkt in mich aufnehmen, du wirst so zu einem Teil der Existenz, ohne dass du vorher die Todeserfahrung machen musst (3) Schau, wen ich dir mitgebracht habe, wenn du sie wählst, sie wird dich in das Reich eurer eigenen Transzendenz begleiten, in meiner Heimat."

"Isabella...". Er musste weinen, noch nie hatte er so geheult. Alle Tränen des Lebens wollten auf einmal aus ihm heraus. Er zitterte am ganzen Körper.

Arianne: "Du hast deine Wahl getroffen. Ihr beide gehört euch."

Tod: "Ähem, werde ich gar nicht gefragt?"

Arianne: "Nein." *grins* "Diesmal nicht. Du bist Gast in meiner Ebene, sie gehört nicht dir."

Die beiden Liebenden hatten sich gefunden. Nie wieder wollten sie sich trennen lassen.
...

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