Arianne 91

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Das Ziel des Weges durch die Transzendenz. Ein Licht am Ende des Tunnels.


Transzendenz 02

In der Ferne war plötzlich ein Licht. Langsam wurde es größer.

Persephone: "Ich werde euch jetzt verlassen. Dort ist für mich der Ausstieg aus der Unterwelt ins Leben. Für euch geht die Reise noch weiter. Ich weiß nicht wohin. Der Hades ist hier zu Ende. Das Dahinter ist außerhalb meiner Welt."

H: "Danke, Persephone, dass du uns begleitet hast. Ich würde dich so gerne umarmen, aber ohne meinen Körper" *ganz traurig bin*

Persephone: "Berühr dich doch einfach. Deine Fantasie schafft dir hier deinen Körper zurück. Denk nicht weiter darüber nach, genieße es einfach."

Hypatia blickte an sich herunter, sie konnte sich sehen, berühren. Freude kam in ihr auf, ihre Seele strahlte. Sie umarmte Persephone ganz liebevoll und wurde von ihr sanft gestreichelt.

Dann trennten sie sich.

Jesus: "Die Reise geht weiter, aber nicht mehr sehr lange. Unser Ziel ist die Grenze der Transzendenz zur Ebene der Arianne. Dort wird dich Jasmin empfangen.

Jasmin, das Wesen des Lichts. Sie wird dich zu Arianne bringen."

H: "Und was ist mit dir, wohin gehst du?"

J: "Ich habe meinen eigenen Bereich in der Transzendenz. Dort sammeln sich die lebenden Seelen, die an mich glaubten und die mich liebten.

Hypatia, auch du hasst dein eigenes Netzwerk in der Transzendenz. Niemand wird hier deine lebende Seele bedrohen. Arianne-Fairies schützen dich. Dort wirst du die Wesen treffen, die dich lieb hatten."

H: "Jasmin, wer ist das?"

J: "Jasmin gestaltet die Wirklichkeiten, sie bildet die Gesetze der Natur, die ihr Wissenschaftler zu ergründen versucht. Aber wisse, dies alles ist unendlich groß. Es gibt nicht nur eine Welt, die es zu gestalten gilt. Auch mein Bereich in der Transzendenz ist unendlich, aber er erfasst nicht alles. Die Unendlichkeit der Transzendenz ist viel größer. Es ist Platz für alle."

H: "Und die anderen Wesen, die morden und vernichten?"

J: "Darüber müssen wir hier nicht sprechen. Mach dir darüber keine Gedanken, es betrifft dich nicht."

H: "Dann gibt es doch eine Bestrafung in einer anderen Welt? Etwas, das ich in meiner Philosophie nicht wahrhaben wollte?"

J: "Was hier geschieht, es ist für die Existenz nicht relevant. Der Sinn des Lebens liegt nicht im Jenseits. Bestrafung, nein. Es ist nicht nur eine Welt, in der ein Wesen ein Bewusstsein hat. Es gibt parallele Welten, in denen die Umgebung ganz anders aussehen kann. Ein Wesen lässt sich nur in seiner Gesamtheit bewerten. So kann es in einer Welt fehlgehen, in einer anderen nicht. Wie soll dann die Bestrafung aussehen?

Bei manchen ist aber so, dass sie in allen parallelen Welten fehlgehen. Du bist das Gegenteil davon.

Die Gesamtheit deines Wesens, sie besteht aus allem, was dich in dieser multidimensionalen Welt ausmacht. Als Einzelwesen, so wie dich hier fühlst, wird es dir nicht bewusst.

Glaube mir, die Transzendenz kennt keine Regeln, keine Bestrafung. Sie sucht nur nach Verständnis. Wenn es allerdings unabdingbar ist, dann schafft sie einen Ausgleich, für das, was geschehen ist.

Arianne ist das Wesen der Existenz, sie umfasst alles was ist. Sie hat ihre Träume und Alpträume. Die Transzendenz ist ein Teil davon. Wenn du die Transzendenz nicht mehr willst, dann kannst du in Arianne aufgehen. So wie du dich hier siehst. Glaube mir, das ist etwas ganz besonderes. Die anderen Teile deines Ichs, sie würden nach dem Tode mit dir verschmelzen.

H: "Warum tut Arianne das für mich?"

J: "Sie liebt dich. Du bist ein Wesen, wie sie es sich für die Existenz gewünscht hat. Sie hat um dich geweint."

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