Kleine haarige Geschichte 22

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Anita



Anita wickelte ihren armdicken Zopf mehrfach um den Körper und zog dann die Kleidung darüber. Dann setzte sie die Perücke auf, die mit den überschulterlangen Haaren. Vielleicht 50 cm lange Haare. Die Perücke verdeckte den Ansatz ihres Zopfes sehr gut.

So ging das schon einige Jahre. Die Kolleginnen ahnten nicht von ihrer Haarfülle. Sie machte ihre Arbeit und alle waren zufrieden.

Dabei gab es einige Kolleginnen mit wunderschönen langen Haaren. Na ja, ihre überschritten wohl das erlaubte Limit. Sie wollte nicht zum Frisör geschickt werden, aus welchen Gründen auch immer. Oft hatte sie das bei anderen schon erlebt, gerade bei denen, die ihre langen Haare sehr mochten und sie gern zeigten.

Wenn es das Betriebbsklima störte.

Es störte ja schon, wenn eine kurzhaarige Vorgesetzte keine langen Haare mochte.

Gerade in einem Styling und Performance Büro wurde oft ein Wechsel des Äußeren gefordert.

Sie hatte einige Perücken zu Hause, sogar einen Glatzenüberzug, der täuschend echt aussah.

Wenn dem Chef die Haare zu lang wurden, oder wenn die Kunden es nicht wollten, drohte der Frisör.

Man musste ja auch die Stylingprodukte der Industrie unterstützen und ein gepflegter Kurzhaarschnitt sprach für Stil.

Manche Kunden akzeptierten langhaarige Frauen nicht mehr.

Ein Werbespot. Alle sollten mit einem einheitlichen Kurz-Haarschnitt dabei auftreten, der Nacken ausrasiert. Die Langhaarträgerinnen in der Firma reagierten bestürzt. Sie zählte selbst dazu, mit ihrer schulterlangen Perücke.

Das Abschneiden der Haare sollte gefilmt werden, auch dafür gab es einen lukrativen Markt.

Chef: "Das bringt uns einiges ein. Davon könnt ihr euch Extensions leisten. Haare, so wie ihr sie euch immer gewünscht habt, ist das nichts?"

"Nein, wir wollen unsere langen Haare behalten."

Chef: "Dann trennen wir uns. Ich werde schon einige Frauen finden, die dabei mitmachen."

Ja, die Arbeitsverträge ließen das zu. Sollte man auf der Straße stehen, mit den langen Haaren?
Oder doch lieber mit kurzen Haaren in Arbeit und Brot? So schlimm war die Kurzhaarigkeit ja auch nicht, voll im Trend. Lange Haare waren ja so etwas altmodisches.

Ob das die eigenen Gedanken waren? Oder Gedanken, die man einfach haben musste, um das Unvermeidbare ertragen zu können?

Aber was ist schon wirklich unvermeidbar?

Der Chef wandte sich direkt an die Langhaarträgerinnen.

"Anita, die langen Haare müssen gekürzt werden. Wir haben einen Frisör direkt hierher bestellt, der euch auf die einheitliche Länge trimmen wird. Eva, Ira, Julia, die Haare müssen ab."

Eva mit ihren oberschenkellangen Haaren, ob sie nicht ein wenig darum weinen musste?

Eva: "Nein, ich will das nicht."

Chef: "Willst du dich gegen die Geschäftsinteressen deiner Firma stellen?"

Der Chef winkte mit einigen dickeren Dollarnoten.

Am Ende willigte sie ein. Unglücklich, aber sie ergab sich ihrem Schicksal. Es ging auch alles viel zu schnell. Keine Zeit mehr, um in Ruhe darüber nachdenken zu können. Bis zum Feierabend würden die Haare schon ab sein. Und heute abend zu Hause? Mit kurzen Haaren. Der Gedanke daran ließ ihr die Tränen in die Augen steigen.

Ira mit ihren total glatten blonden Haaren, die ihren ganzen Po bedeckten. Sie stand abseits, war ganz still. Ihr Gesicht sprach Bände.

Chef: "Ira, du wirst dich schon daran gewöhnen. Es wird ohnehin mal Zeit für eine Veränderung. Du läufst ja schon Jahre mit diesen Haaren herum. Du hast ein so hübsches Gesicht, das brauchst du nicht unter den Haaren zu verstecken. Und um den Hintern abzuwischen, dafür brauchst du die Haare nicht."

Das sollte ein Witz sein.

Ira hatte die absoluten Traumhaare, nein, sie liebte sie doch so.

Sie musste spontan weinen. Aber was sollte sie tun? Bei der heutigen Jobsituation? Als Arbeitslose musste sie vielleicht ihre Haare auf der Straße verkaufen. Es gab so viele Frauen, deren einziger Besitz ihre schönen Haare waren. Und waren sie einmal ab, vielleicht reichte es für 2 oder 3 Monatsmieten, und dann?

Wenn schon arm, dann auch richtig arm?

Bei ihrem Haarwachstum, es würde 6 Jahre dauern, um wieder auf diese Länge zu kommen. Und dazwischen? Änderungswünschte der Styling-Abteilung, vielleicht rote oder grüne Haare. Bisher hatte sie dies alles mit Perücken abfangen können, ihre eigenen Haare zusammengebunden darunter versteckt.

Wenn wieder so ein Nackenausrasieren Wunsch kam? Dann ging das mit der Perücke nicht.

Würde sie ihre Haare für immer verlieren? Die Tränen liefen ihr über das Gesicht.

Ihre Haare, es war doch ihr sehnlichster Wunsch, so schöne superlange Haare zu haben.

Sie konnte so wundervoll ruhen, in ihrer Haarpracht, wenn sie alleine mit sich war. Ihr Spiegelbild anschauen und einfach nur glücklich sein.
Warum war sie nur so schwach, konnte sich nicht wehren gegen Autoritäten, wie den Chef?

Der Chef reichte ihr ein Taschentuch.

So saßen die 12 nun auf ihren Bürostühlen, in einem Kreis. Vor ihnen waren Spiegel aufgestellt, für das Video.
Man wollte sie gleichzeitig von vorne und hinten aufnehmen.

Die Kamera lief schon.

Der Frisör konnte mit seiner Arbeit beginnen.

"Wer fängt an?"

Chef: "Die mit den längsten Haaren zuerst".

Der Frisör näherte sich Eva's Stuhl.

Dann kämmte er ihre langen Haare durch und legte sie sich zurecht. Er holte Gummis hervor und begann die Haare in einzelne Pferdeschwänze zu bündeln. 8 Pferdeschwänze schaffte er auf diese Weise, 3 vorne, 2 an der Seite und 3 hinten.

Die vorderen bedeckten Evas Gesicht. Ein sehr unpraktischer Zopf, der nur zum Abschneiden gemacht worden war.
Sie mochte die Berührung mit den Haaren. Die Haare streichelten ihre Haut so sanft. Sollte sie nicht einfach davonlaufen?

"So, nun fangen wir an."

Er wollte sich einen der hinteren Zöpfe greifen, in der anderen Hand die Schere.

Anita: "Einen Moment bitte. Kannst du nicht zuerst alle Haare bündeln? Dann können wir noch ein Erinnerungsfoto machen."

"Ja, die Idee ist gut. Das Abschneiden hinauszögern. Wohlwissend, es ist unvermeidbar, am Ende geschieht es dann doch."

Warum musste der dabei nur so grinsen? Machte es denn so viel Spaß, schöne Haare abzuschneiden?

Ira war dran. Der Frisör  griff sich einige der glatten Strähnen und band sie zusammen.

Sie schluchzte leise. Nach ein paar Minuten hingen ihr die langen Haare in Pferdeschwänzen am Kopf. 8 an der Zahl.

Ihr Gesicht war ganz verheult. Die Tränen rollten die Mundwinkel hinunter.
Sie weinte still, beschwerte sich aber nicht.

Chef: "Ach das wird schon. Er trocknete ihr die Tränen."

"Wenns zu sehr stört, können wir ja schon mal ein paar der Pferdeschwänze abschneiden."

Ira schluchzte nur.

Er griff sich einen davon, in der anderen Hand die Schere. "Nur, damit ein Anfang gemacht ist."

Ira schrie laut auf. "NEIN!!!". Ihr ganzer Körper bebte.

So laut hatte man sie noch nie schreien hören.

Der Frisör erschrak.

"Na gut, dann später. Du kannst ja bei den anderen erst einmal zuschauen."

Was der Chef sich so dachte:

Weiber, dass die immmer heulen müssen. Dabei ging es doch nur ums Geschäft, profitabel für alle Beteiligten.
Kurze Haare waren doch so viel praktischer. Wenn man mit den langen Haaren auch noch Geld verdienen konnte, weg damit.
Und die wuchsen ja wieder nach. Beim nächsten mal waren die Haare wieder lang.

Werbewirksam würde man die langen Haare einer Klinik vermachen, für Patienten, die ihre eigenen Haare verloren hatten.

Ja, so konnte man schon allein durch das Abschneiden von Haaren zu einem Helden werden.

Wenn die Haare ab waren, vielleicht würde er sich neue langhaarige Frauen suchen. Wenn damit gutes Geld zu machen war.
Geschäft ist Geschäft. Die mussten ja nicht alle seine Pläne kennen.

Verstohlen strich er sich über seine Halbglatze.

Nun war Anita dran.

Der Frisör griff nach ihren Haaren und schnitt eine Strähne von 20 cm davon ab. Schneller, als Anita hätte protestieren können. Dabei grinste er diabolisch. Kommt doch ohnehin alles ab.
Doch plötzlich hielt er eine Perücke in der Hand. Die abgeschnittene Haare stammten dann wohl auch von der Perücke.

Darunter ein dicker Zopf, der in der Kleidung verschwand.
Nachdem sich die Verblüffung gelegt hatte, dieser Zopf, der musste jetzt ab, sofort.

Er wollte den Zopf herausziehen, aber der saß zu fest.
"Ich werde den Zopf gleich an Ort und Stelle abschneiden. Dann brauchen wir uns um die Länge gar nicht zu kümmern."

Das gibt Raum für Fantasie.

Er kramte ein Abschneidegerät aus seinen Mitbringseln hervor, griff  mit der einen Hand unter Anitas Zopf und wollte das Gerät am Zopf ansetzten. So in Höhe des Nackens.

Anita: "Einen Moment bitte. Ihr macht doch ein Video, ein Nacktvideo lässt sich bestimmt auch ganz gut verkaufen."

Der Frisör ließ ihren Zopf wieder los. Alle schauten sie an. Die Gedanken der anderen Frauen: Nein, da würde man sich nicht anschließen. Nackt im Internet, so weit war man noch nicht.
Aber neugierig waren sie schon. Anita hatte so einen wunderschönen Körperbau. Sie einmal nackt zu sehen, sie war bestimmt nicht hässlich.

Männer!!!. Wenn sie die Möglichkeit hatten eine Frau nackt zu sehen. Da vergaß sogar der Frisör seinen Berufsstand.
Auch der Chef bekam Glubschaugen.

Langsam begann Anita ihre Kleidung abzulegen. Der Zopf wurde immer deutlicher sichtbar, wie er sich um sie herum schlängelte.

Am Ende stand sie völlig nackt da, eingewickelt in ihren Zopf. Von der Haut sah man fast nichts. Eine Lady Godiva, ganz verborgen unter den Haaren.

Fassungsloses Staunen der anderen. Die Haare mussten meterlang sein, nicht nur einern Meter.

"Die Haare sind mehr als 3 Meter lang."

Eva: "Nein, diese Haare darfst du nicht opfern, für diesen Werbespot."

Anita lächelte sie an: "Bitte, lass dir deine Pferdeschwänze nicht abschneiden. Ira, bitte wehre dich. Ich werde dich dabei unterstützen."

Chef: "Was habt ihr vor?"

Anita und Eva ging aufeinander zu, umarmten sich.

Nun gerieten auch die anderen aus dem Häuschen. Ira strahlte richtig vor Freude, die Pferdeschwänze baumelten um ihren Kopf herum.

Sanft entwickelte Anita ihr die Haare. Auch die anderen öffneten sich gegenseitig die Pferdeschwänze wieder.
Am Ende überall lange wallende Mähnen.

Das alles wurde erst einmal gefilmt.

Anita zog sich wieder an. Die Kleidung über den Zopf.

"Nein, wir wollen nicht."

Ein kleines haariges Happening mit 2 ausgeschlossenen Dritten. Für Chef und Frisör interssierte sich keiner mehr.
Frauen, die sich einig waren, denen konnten sie ihren Willen nicht mehr aufzwängen.

Das Video war ja auch ganz schön. Damit konnte man schon einiges an Geld verdienen.
Aber aus Prinzip, der Chef schmiss sie alle raus. Er war ja schließlich der Chef und er gab gleich wieder ein Annonce auf:
"Stellenangebot. Suche Frauen für eine Modeagentur, kundenbewusst, flexibel, mit Freude an Veränderungen. Lange Haare erwünscht"

Na ja, zumindest damit war er nicht unehrlich. Rattenfänger, langhaarige Frauen einfangen und in kurzhaarige transfromieren, um damit Geld zu machen.

Die ehemaligen Beschäftigten der Firma trafen sich wieder auf der Straße, alle noch im Besitz ihrer vollen Haarpracht.

<< Lasst uns gemeinsam etwas versuchen, es muss doch auch möglich sein mit unseren langen Haaren zu überleben. Wozu haben wir unseren Verstand? >>
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