Kleine haarige Geschichte 39

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Elina kämpft um ihre Haare

Elina hatte einen Termin beim Frisör. Ihre Eltern wollten es so, und die Verwandtschaft, die Mitschülerinnen, die Lehrer. Es war an der Zeit.
Dabei war sie gerade mal 15 Jahre alt geworden.

Wer wollte es eigentlich nicht?

Sie wollte es nicht! Sie liebte ihr Haare. Sie waren so schön lang geworden, reichten ihr bis über die Knie. Sicher, Haarpflege kostete Zeit, aber die Haare gaben ihr doch auch etwas. Sie waren so schön, sie kamen von ihr und sie gaben ihr so zärtliche Gefühle.

Um die langen Haare in einem ansehnlichen Zustand zu erhalten, musste sie sehr vorsichtig damit umgehen. Das brachte ihr ein bisschen mehr Sensibilität für das Zerbrechliche.
Wenn sie die Haare streichelte, es war fast so, als würde sie ihre Seele streicheln.

War sie denn die Einzige, die das so sehen konnte? Sah denn niemand sonst, wie schön sie waren?

Ihre Freundin Amalia mochte ihre langen Haare.  Schließlich war sie ja auch die beste Freundin! Aber war da nicht auch so ein zaghafter Versuch gewesen, sie zu überreden ...
Was sollte sie tun. Die Welt war gegen sie, keiner fragte sie um ihre Meinung. Alle wussten, was das beste für sie war.

Sie würde sich schon daran gewöhnen. Die anderen hatte doch auch alle ihre modernen Haarschnitte.
Sie begann zu weinen, als sie daran dachte, was die anderen für sie geplant hatten.

...

Elina stand draußen, vor der Tür des Frisiersalons. Rein traute sie sich nicht, wollte sie auch nicht. Würde sie die Schwelle übertreten, waren ihre Haare verloren.
Dort war noch nie jemand ohne Haarschnitt wieder herausgekommen. Viele schöne lange Zöpfe waren dort verlorengegangen.

So stand sie da, unschlüssig, schaute durch die große Scheibe in den Salon.

Es waren noch 10 Minuten, bis zu dem Termin. Warum war sie eigentlich schon so früh da? Ach ja, das lag an der Busverbindung. Der fuhr nur stündlich. Mutter hatte schon dafür gesorgt, dass sie pünktlich losfuhr.

Um sie herum schienen sich Leute zu sammeln. Ja, einige ihrer Klassenkameradinnen und ein paar Fremde. Ob die zufällig hier waren?

"Hallo Elina. Willst du es auch endlich machen lassen? Ich bewundere deinen Mut."

Die Erna. War sie nicht erst vor ein paar Tagen hier gewesen? Ja, es musste wohl so sein, die langen Zöpfe waren nicht mehr.

Erna war die Vorletzte in ihrer Klasse gewesen, die sich bisher standhaft geweigert hatte. Elina war nun die Letzte.
Dabei sollten zum Schulfest nächsten Samstag alle einen anständigen Haarschnitt vorweisen.

Anständig? Waren denn lange Haare unanständig? Ihre waren doch sehr gepflegt.
Es wurde Zeit. Noch 2 Minuten.

Sie würde nicht allein in ihrem Frisierstuhl sitzen. Dabei hatte sie gar keine Zuschauer bestellt. Woher wussten die das eigentlich?
Ihr war zum Weinen zumute, aber vor all diesen Leuten hier? Kurz entschlosen raffte sie ihren letzten Mut zusammen und schritt durch die Tür.

"Hallo, Elina. Wir warten schon auf dich. Nimm doch bitte in dem Stuhl dort vorne rechts Platz."
Der Frisierstuhl. Warum fragte überhaupt niemand, wie sie die Haare haben wollte?

Bestimmt der Standardhaarschnitt. Sehr beliebt bei den Lehrern, gehasst von den Schülern. Moderne Haarschnitte und Experimente waren nicht so sehr erwünscht.
So sahen sie alle ähnlich aus, die Mädchen. Die Ohren ein wenig bedeckt, manchmal die Haare ein wenig über den Kragen ragend, aber selbst das erregte bei einigen Autoritäten schon Unwillen.

Die Freiheit selbst zu entscheiden, die hatte sie dann vielleicht mit 18 wieder. Aber auch das war nicht sicher.

...

Nun saß sie in diesem Stuhl. Die Zuschauer hatten sich hinter ihr versammelt. Sie konnte die Gesichter im Spiegel sehen. Manche schauten etwas bedrückt, ob vielleicht doch nicht alle dieses Abschneideereignis herbeisehnten?

Es gab noch so etwas wie versteckte lange Haare. Nicht alle in der Schule waren so kurzhaarig, wie sich die Schulleitung das vielleicht dachte. Wenn sie nun fiel, wer hielt dann die Langhaarfahne noch hoch?

Elina sah Astra mit ihrem etwas auffällig dicken Schopf. Man musste schon genau hinsehen. Aber wenn man wusste, wie Haare versteckt werden konnten.
Warum nur hatte sie ihre Haare nicht versteckt? Sie war gerne mit offenen Haaren unterwegs gewesen, und ihr Dutt, man wusste, was darin steckte.

Astra schaute sehr betrübt drein.

Elina musste in sich hineinlächen. Warte nur ein wenig, noch ist nicht alles entschieden.
Dann sah sie Astra plötzlich in einem der anderen Frisierstühle sitzen. Nein, bitte nicht. Wenn die Frisöse nun ihre langen Haare hervorzaubern würde, dann war es auch gleich um sie geschehen.

Beide Mädchen tauschten Blicke miteinander, durch die Spiegel. Verbunden in einem gemeinsamen Schicksal? Irgendwie schaffte es Elina, Astra wieder Mut zuzuschicken.
Plötzlich erhob sich das Mächen aus dem Frisierstuhl und verschwand wieder in der Gruppe der Zuschauer. Gerade noch rechtzeitig!

Und Elina?

Sie hatte ihre Haare zusammengebunden in einem Knoten. Eigentlich sah sie doch gar nicht sehr langhaarig aus. Eher wie eine alte Oma mit Dutt. Nein, dazu war ihrer viel zu groß.
Sie hatte sich wirklich Mühe gegeben, den Dutt sehr gut zu befestigen.

Die Frisöse hinter hier. "Lass uns zunächst einmal den Dutt öffnen".

Na, dann tu mal.

Gar nicht so einfach. Haken und Ösen auf eine gar nicht so unintelligente Art ineinander gewunden, die Frisöse schaffte es nicht.

"Was hast du hier nur gemacht? Ich kriege ihn nicht auf."

Der Möbius Dutt, benannt nach dem gleichnamigen Band.

Die Frisöse zerrte, Elina protestierte. "Aua, das tut weh."

Ratlos stand die Frisöse nun da.

Immerhin hatte Elina fast 3 Stunden gebraucht, um den Dutt herzustellen. Und sie war sehr gut in Mathematik, Physik, Mechanik und technisch nicht unbegabt.

"Der soll ja auch länger halten als nur ein paar Minuten."

Aber gerade jetzt, wo die Haare doch abgeschnitten werden sollen?

Hinter ihr schienen sich einige zu amüsieren.

"Dann lassen wir ihn eben zu. Ich kann die Haare auch seitwärts..."

"Unterstehen sie sich! Ich will keine Glatze."

Elina konnte sehr bestimmt sein.

Was nun? Eine Pattsituation?

...

Der Meister kam hinzu und versuchte sich. Er war ein bisschen erfolgreicher. Elina spürte Angst in sich, Angst um ihre Haare. Aber nach 10 Minuten gab er es dann auch auf.
Ihr Klassenlehrerin war auch da. Sie hatte sie gar nicht hereinkommen sehen.

Kl: "Das hast du mit Absicht gemacht. Holen Sie doch einfach eine Schere und schneiden sie die Haare aus dem Gewulst heraus."

Ein Gemurmel aus dem Hintergrund. "Was soll denn da für eine Frisur bei herauskommen?"

Kl. "Die Haare sollen ohnehin nicht länger als bis zum Kragen ragen."

"Wer hat sich das denn ausgedacht?"

Kl: "Das ist unsere neue Schulordnung. Von unserem verehrten Direktor, dem Herrn Honorar Professor Dr. Dr. Erwinius Drachenstein persönlich erstellt."

"Professor? Haben sie den auf der Uni rausgeschmissen?"

Gelächter. Die vielen Stimmen aus dem Hintergrund, man wusste gar nicht so genau, wer gerade etwas gesagt hatte.
So hatte Elina die Zuschauer plötzlich auf ihrer Seite, nachdem zuvor bestimmt nur alle gekommen waren, um den Fall ihrer Haare zu sehen.

Der Meister erschien doch tatsächlich mit einer Schere. Wenn Elina nun einfach ruhig sitzenblieb ...

Ein faules Ei. "Wer hat das Ei geworfen?"

Nur lauter Unschuldsminen. Der Täter ließ sich nicht herausfinden.

Kl: "Der Täter melde sich, sofort!"

Plötzlich gab es an die 20 Schuldbekenntnisse.

"Ich lasse den Saal räumen, von der Polizei"

"Schon gut, wir gehen ja freiwillig. Aber Elina lassen wir nicht hier, wir nehmen sie mit."

Da mögen noch andere Meinungen vorhanden gewesen sein, aber das Gesetz der Überzahl war hier nicht einfach zu ignorieren. Elina sprang von ihrem Stuhl auf und rannte zu der Gruppe. Mit einem mal war sie gar nicht mehr zu sehen und mit der Menge verschwand sie dann auch aus dem Salon.

Der Beginn einer Revolution? Nein, aber der Zwang der anderen war weg, sie wollten gar nicht mehr, dass Elina ihre Haare abschneiden ließ. Die stille Bewunderung, die auch da gewesen war, sie fand nun ihren Ausdruck.
...

Die Gruppe an einem geheimen Ort. Dort wo es keine Autoritäten gab. Nun wollten die anderen Elinas Haare doch einmal in ihrer vollen Länge sehen. Elina hatte keine Probleme damit, ihren Dudd zu öffnen.

Nachdem die Klammern und Ösen entfernt waren, halfen einige der anderen mit. Aber nur die Besten in Mathe. Immerhin war eine Schleife der Unendlichkeit aufzulösen, die dann auch noch eine einseitig orientierte Ebene bildete. Was man mit beinahe eindimensionalen Haaren alles so anstellen konnte! Sanft fassten Erwin und Kathrina in Elina's Haare und entwickelten sie vorsichtig. Am Ende war Elina von ihren offenen Haaren umgeben, sie reichten ihr bis weit über die Knie. Wie ein Mantel war sie von den Haaren umgeben.

Elina nun ganz zaghaft: "Mögt ihr die Haare denn nicht auch ein kleines bisschen?"

Hatte sie Angst, dass die Haare jetzt fallen sollten?

Die anderen lächelten sie an. Jeder wollte die Haare anfassen, sie streicheln.

Astra meldet sich mit einem mal zu Wort.

"Du bist nicht die Einzige"

Dann zauberte sie einen knöchellangen Zopf aus der Kleidung hervor. Etwas zum Anfassen und zum Streicheln.

Dieses Angebot wurde sehr ausgiebig wahrgenommen.

Der haarige Traum der beiden Mächen, er sprang nun über auf die anderen. Langhaarigkeit konnte doch so schön sein. Sie beruhigte, und sie lies Gefühle von Zärtlichkeit aufkommen, die man vorher gar nicht kannte. Nicht, dass nun alle ihre Meinung über die Welt ändern würden, aber die Haare der beiden Mädchen waren etwas, um die es sich zu kämpfen lohnte.

Aber die vielen Autoritäten mit ihren Vorschriften, hatten sie überhaupt eine Chance?

...

Die kleine haarige Geschichte ist hier zu Ende, mit einer offenen Frage.
Die von mir gewählte Fortsetung nimmt nun Bezug auf die Erzählungen des Arianne-Zyklus.

Alle spürten mit einem mal das Vorhandensein enes unsichtbaren Wesens. Etwas war da, dass es vorher nicht gegeben hatte.

Elina: "Spürt ihr das auch? Ob es ein Engel ist?"
...

Annabella: "Es hat einen Namen ... es nennt sich ... nennt sich ... Losty. Ja, Losty. Sie ist eine Sie. Und Sie ist etwas ganz ganz Großes. Sie braucht nichts und niemanden zu fürchten, nicht den Direktor, die Klassenlehrerein, den Teufel."

Die Reihenfolge war bestimmt nicht ganz zufällig.

Elina: "Losty?"

Ein Nebel bildete sich, etwas schien sich darstellen zu wollen.
Niemand hatte Angst. Alle spürten so etwas wie Spiritualität und sie wirkte ungemein beruhigend.

Ploppp. Da stand sie nun. Sie sah aus wie eine wunderschöne Frau  mit superlangen Haaren. Nur ihre Kleidung wirkte ein wenig heruntergekommen. Aber das war für manche ja auch modern.
Ein wenig verloren stand sie da, passend zu ihrem Namen.

<< Hallo ihr. Ich bin Losty. Ihr habt euren Teil geleistet, nun ist es an mir, euch ein wenig weiterzuhelfen. >>

Arabas: "Losty, bist du ein Gott?"

<< Götter gibt es viele, aber die haben meistens Wichtigeres zu tun. Ihr seid viel zu klein für sie, euch nehmen sie gar nicht wahr. >>

Elina: "Dann bist du größer als ein Gott?"

<< Ich bin ein unendliches Wesen. Nun bin ich hier, um euch zu helfen. >>
...

Albertus: "Ein unendliches Wesen?"

<< Ich erfasse die physikalische und die spirituelle Unendlichkeit. >>

Albertus: "Aha"

<< Ich sehe den Zeitstrom, in dem ihr lebt und seine Auswikungen auf parallele Welten. Dadurch kann ich entscheiden, ob durch mein Wirken Paradoxien entstehen können. Das Raum-
Zeit-Kontinuum bleibt stabil. >>

Elina: "Diese Begriffe sind uns ja nicht ganz unbekannt. Es gibt doch so vieles, was der Hilfe höherer Wesen bedarf. Es geschieht sehr viel Schlimmeres auf der Welt als das Abschneiden langer Haare."

<< Das ist richtig, ich sehe, was dort passiert. Der Verlust langer Haare ist nicht das Schlimste, was passieren kann. Aber dadurch wird es überhaupt erst möglich, die Dinge zu beeinflussen. Eine kleine Veränderung, die kaum wahrgenommen wird, weil sie als unwesentlich betrachtet mird. Sie kann einen Quantensprung des Geistes bewirken, der sehr wohl Auswirkungen haben kann. >>

Elina: "Quantensprung des Geistes? Meinst du, da meine Gefühle nicht kastriert worden sind, kann ich positiver auf die Welt einwirken? Und da die anderen mich jetzt so akzeptieren wie ich bin, haben sie bereits etwas dazugelernt?"

<< Ihr habt dieses Problem selbst bewältigt. Aber ihr seid nicht mächtig genug, um das Erreichte zu bewahren. Die Autoritäten haben bereits beschlossen euch festzunehmen, und dann, im Knast, kann vieles geschehen. Elina, da du gegen die Haar-Ordnung verstoßen hast, droht dir dir dafür vorgesehen Strafe, sie werden dir eine Glatze scheren. Und Astra, ihr müsst euch alle nackt vorstellen, für eine Musterung, da kannst du deine langen Haare nicht mehr verstecken.  >>

Albertus: "Aber du sagst doch, sie werden es tun?"

<< So ist es eingraviert, in eurem Zeitstrom der Ewigkeit. >>

...

Erwin: "Das ist ja schrecklich. Aber wie kannst du uns dann helfen?"

...

<< Die einfachste Lösung wäre eine parallele Welt zu schaffen, die nur euch gehört. Aber das löst dann die Verwurzelung mit eurer eigenen Welt. >>

Elina: "Die einfachste Lösung!"

<< Für eure reale Welt würdet ihr sterben. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. >>

Astra: "Ja, das haben wir bereits im Film gesehen. Das wäre ja so als wenn der Tod plant, uns alle zu vernichten."

<< Ihr würdet nicht wirklich sterben. Kopien eurer Körper würden an eure Stelle treten, die Seele würdet ihr mitnehmen, in euren eigenen Körpern, in die parallele Welt. >>

Elina: "Und damit hast du überhaupt keine Probleme?"

<< Nein >>

Astra: "Bist du denn der einzige Magier, der hier existiert?"

<< Ich bin kein Magier. Mein Wirken geschieht in sehr viel größeren Dimensionen. Es gibt schon einige paranormale Entitäten um euch herum, aber sie sind nicht mächtig genug, um es mit mir aufnehmen zu können. Manche sind auch nur neugierig, ihr seid sozusagen das Unterhaltungsprogramm. Macht euch darüber keine Gedanken. >>

Arabas: "Dann gibt es Magier um uns herum? Dämonen, vielleicht Teufel! Die unsichtbare Welt?"

<< Die gibt es. Aber die Geister können nicht mit eurer Welt wechselwirken, ohne die Naturgesetze zu verletzen. Und das sollten sie besser nicht tun. >>

Elina. "Aber du kannst das?"

<< Nun, ich gehöre zu den Wesen, die den Kosmos gestalten. Manchmal ist es uns möglich, die Dinge in unserem Sinne zu beeinflussen, so wie hier. Meistens geht das nicht, ohne die Welt  zu zerstören. Wir müssten dann eine ganz neue konstruieren, aber das wäre unsere Welt, nicht durch die Wesen gestaltet, die darin gelebt haben. Das widerspricht den Intentionen der Existenz. >>

Albertus. "Aber hier geht das?"

<< Es ist eine Ausnahmesituationen. Es gibt überabzählbar viele Zeitströme in eurem Raum-Zeit-Kontuinuum. Nur endlich viele davon werden von Janines betreut, und davon sind nur sehr wenige flexibel genug, um Eingriffe höherer kosmischer Wesen auszuhalten. Allein die Aussicht einen Zeitstrom zu finden, der Manipulationen ermöglicht, hat die Wahrscheinlichkeit Null.

Aber bedenkt, ich bin ein unendliches Wesen, und in der Unendlichkeit kann auch eine Wahrscheinlickkeit von Null bedeutungslos werden. >>

Annabella: "Und negative Wahrscheinlichkeiten?"

<< Sie führen auf eine andere Seite der Existenz. Die Existenz ist kein einseitig orientiertes Möbiusband. >>

Elina: "Ach, das Band" *grins*

Plötzlich lärmte es von draußen.

<< Ach, da sind sie ja schon. Immerhin haben sie gleich zwei Hunderschaften Polizisten aufgeboten, um euch zu fangen. Ihr habt den Autoritäten richtig Angst gemacht. Nur sehen sie das anders. >>

"Hier spricht die Polizei. Kommen sie einzeln und mit erhobenen Händen heraus ..."

Elina: "Was geschieht jetzt?"

<< Ich werde mich offenbaren. In dieser Welt werde ich direkt auftreten. >>

Losty trat ins Freie.

Und befand sich im Fixpunkt mehrer Dutzend Gewehre und Pistolen. Ja, diese Gefahr konnte gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Ein Wind erhob sich, nein, eher ein Sturm. Er pustete die Reihe der Polizisten einfach um.

<< Etwas mehr Respekt erbitte ich mir. >>

...

Losty hielt eine Ansprache. Es war nicht ihre erste und würde wohl auch nicht ihre letzte sein.

Am Ende sah sie nur noch knieende Polizisten, die sie anbeteten.

*Seufz*. Das Schicksal der Götter.

An die Gruppe der jungen Menschen gewandt.

<< Ich mag euch ja so, da ihr mich so nehmt, wie ich bin. Ich will kein Gott sein, als gestaltendes Wsen brauche ich eure Hilfe, damit etwas daraus wird. Damit seid ihr sehr wichtig, wichtiger, als ihr euch vielleicht selbst seht. Nur hier musste ich eingreifen, sonst hätten euch die anderen einfach hinweggefegt. Und ihr seid hier wirklich die einzige positive Entwicklung, die ich sehe. Dennoch, es wäre schade um diese Spezies. Sie hat Potential. Man muss es nur ein wenig anstoßen. >>
...

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