Kleine haarige Geschichte 45

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Kurze Haare sind eine beschlossene Sache

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Emmy hatte nun endgültig beschlossen, die Haare müssen ab.  Oh, wie sehr sehnte sie sich nach kurzen Haaren. Ein Wunsch, den sie schon immer hatte und der nun endgültig in ihr gereift war. Sie hatte sich nur noch nie in einen Frisiersalon getraut. Nun endlich war sie mutig genug.

Der erste Frisörbesuch in ihrem Leben. Da gab es viel nachzuholen. Emmy musste lächeln.
Ihre Haare trug sie meistens in Knoten oder Zöpfen. Oft unter der Kleidung versteckt. So betrachet sah sie bereits kurzhaarig aus. Den dicken Knoten hatte sie schon oft digital verschwinden lassen.

Ja, sie mochte kurze Haare und die Bilder von ihr mit kurzen Haaren, sie gefielen ihr sehr.
Endlich würde sie mitreden können, in den Gesprächen mit ihren Freundinnen und sich selbst bestaunen lassen. Nach dem Haarschnitt würde sie sogar mehr Haare zeigen als vorher ... wenn sie ... wenn sie ... na ja. Mal sehen. Vielleicht würde sie sich auch gleich eine Glatze schneiden lassen.

Da sie ihre Haare ohnehin niemanden zeigte, konnten sie auch gleich verschwinden.

Jonas und Erich ermutigten sie. Sie würde so schön aussehen, mit kurzen Haaren. Und sie würde einen Trend kreieren. Was für ein kompliziertes Wort. Sie dachte an Hannas, den Modefrisör. Sie mochte die Bilder in seinem Schaufenster.

Die Langhaarliebhaber in ihrer Bekanntschaft, sie hatte endlose Diskussionen mit ihnen geführt.
Aber dann, dann sahen sie es doch ein. Es waren ihre Haare und sie entschied darüber. Na ja, und kurzhaarig, wenn sie ihre Haare versteckte sah man ja bereits, wie es aussehen würde.

Sie war eine schöne junge Frau und es würde ihr Gesicht noch viel mehr zur Geltung bringen.

Wie konnten andere an ihren Haaren hängen, wenn sie sie niemals zu sehen bekamen? Okay, den Knoten vielleicht und die Zöpfe ... obwohl sie mehrfach ineinander gewunden waren. Die Länge konnte man vielleicht erahnen.

Zöpfe waren doch völlig out und ein Dutt? Etwas für alte Omas! Welche junge Frau lief denn heute noch mit einem Dutt herum.
So waren die Meinungen und da die anderen alle kurze bis sehr kurze Haare hatten ...

In ihrer Vorstellung sah sie sich bereits im Salon. Die langen offenen Haare, Strähne für Strähne, schnipp schnapp, alles ab. So würde sie sich im Spiegel sehen. Fallende Haare, überall um sie herum und die dicke Lockenpracht würde immer dünner werden. Sie würde es genießen, wie sie sich Stück für Stück ihrem Ziel näherte ... und am Ende, alles weg. Sie konnte es kaum erwarten.
...

Beschlossene Sache. Emmy versteckte ihre Haare unter der Kleidung und schaute in den Spiegel. Ja, genau so und doch ein bisschen anders. Sie wollte eine modische Kurzhaarfrisur. So wie Anna und Berta und ... eigentlich alle Mädchen in ihrer Klasse. Was würden die staunen! Gesagt hatte sie ihnen noch nichts ... eine Überraschung, heute Nachmittag im gemeinsame Treff.

Emmy machte sich auf den Weg.

Aber warum hat sie sich die Masse der Haare nicht selbst schon vorher abgeschnitten? Wenn sie sich so sehr nach Kurzhaarigkeit sehnte? Dann hätte sie die vielen Haare doch gar nicht mehr mitschleppen brauchen. Die eigentliche Frisur wird ohnehin nur aus Haaren gemacht, die nicht länger als 30 cm sind. Und ihre, die Haare hatten eine Gesamtlänge von 2,80 m.

Es musste so gemacht werden. Andere sollten ihre Haarpracht in der vollen Länge noch einmal sehen und dann ab damit. Die große Veränderung, sie wollte sie mit anderen teilen.

Joshua hatte die Länge gemessen, letzte Woche. Er war auch der Einzige, der ihre Haare in der gesamten Länge sehen durfte. Ihm hatte sie nichts gesagt, von ihren Plänen. Überraschung! Wenn sie sich selbst mochte, nach dem Haarschnitt, dann würde er es mit ihr teilen.
...

Emmy vor dem Salon. Er lag etwas abseits von der Straße. Sie schaute in das Schaufenster. All diese schönen Kurzhaarfrisuren ... ja, diese dort, die wollte sie haben.

Es gab auch ein paar Bilder mit Langhaarfrisuren. Ach, was die unter langen Haaren verstanden. Sie musste lächeln. Die längsten abgebildeten Haare waren vielleicht gerade mal 40 cm lang. Und das wurde als extrem lang bezeichnet.

In dem Schaufenster gab es auch einen Spiegel, in dem sie sich selbst betrachten konnte. So konnte sie ihre eigene Frisur direkt mit den Bildern vergleichen.
Und es gab eine Tastatur, mit der sie Eingaben machen konnte und ein Display neben dem Spiegel. So konnte sie sich selbst mit einer anderen Frisur sehen.

Unwillkürlich griff sie nach ihren Haaren, spürte sie zwischen ihren Händen. Sie sah ihr Spiegelbild, wie es nach den Haaren griff. Ein Wunsch entstand in ihrem Bewusstsein. Sie wollte ihre langen Haare im Spiegel sehen. Ein letztes mal für sich allein. Im Frisierstuhl würde ihre Haare hinter ihr liegen. Dann sah sie nichts mehr davon ...

Merkwürdig. Solche Anwandlungen. Nun gerade hier, warum ging sie nicht einfach hinein?

Das Auspacken der Haare vor dem Schaufenster, es dauerte fast 20 Minuten. Ja, sie nahme sich viel Zeit dafür. Schließlich wollte sie diesen Moment der Veränderung genießen und auskosten. Sie hatte ihre langen Haare in Zöpfe eingeflochten, und die hingen nun einfach herunter. Der größte Teil davon lag auf der Erde. Pfui, die wurden ja dreckig. Na ja, da sie sich ohnehin von den Haaren verabschiedete, konnte es ihr doch egal séin.

Nein. Das hatten die Haare nicht verdient. Schließlich hatten sie die Haare fast 18 Jahre lang begleitet.

Sie begann die Haare aufzuwickeln, in einen großen Haarknoten. Fertig!
Ausprobieren der anderen Feisuren? Sie konnte ihren Haarknoten sehen. So schlecht sah er doch gar nicht aus.

Sie betrachtete ihr Werk mit Wohlgefallen.
Aber, warum war sie eigentlich hier? Ach ja, die Veränderung. Nun probierte sie die anderen Frisuren aus und war begeistert. Ja, so wollte sie aussehen. Sie hatte ihren Favoriten gefunden.
...

Emmy betrat den Salon. "Hallo, was können wir für sie tun."

"Ich hätte gerne einen Kurzhaarschnitt, so wie auf dem Bild B32a7."

"Gerne. Nehmen sie bitte auf einem der Wartestühle Platz. Es wird nicht lange dauern."
...

Überall lagen Haare auf dem Fußboden herum. Die meisten Kundinnen hatten bereits kurze Haare, die wurden dann eigentlich nur noch kürzer. So große Veränderungen waren das gar nicht. Manche kamen vielleicht auch nur zum Nachschneiden.

So richtig schicke Modefrisuren sah sie nicht. Das sah alles ziemlich alltäglich aus. Dann eine ältere Dame mit einem langen Zopf. Der musste ihr ja bis zum Po reichen! Und das in diesem Salon?

Ein wenig fieberte sie mit der alten Dame, um deren langes Haar. Nein, das musste nicht ab, sie sah so schön damit aus.
Eine Frisöse öffnete den Zopf und langes wallendes Haar lag auf der Stuhllehne und floß bis auf den Fußboden. Eine kleine Fee mit langem weißen Haar. Nein, bitte nicht so wie all die anderen älteren Damen. Warum nur?

Aber das war ihr doch eigentlich klar, wenn sie nur an sich selbst dachte. Mmmh. Haarpflege in diesem Alter, vielleicht wurde es ihr zu schwierig?
Man ließ sie erst einmal allein, die ältere Dame mit ihren langen weißen Haaren. Die Haare mussten noch viel länger sein als nur bis zum Po. Knielange Haare! Und das bei einer älteren Dame ... aber warum eigentlich nicht? Wenn man etwas sehr mag, niemals sollte man es aufgaben, sonst verliert man
einen Teil seiner Seele. So dachte unsere Emmy. Und nun? Noch ein paar Minuten. In einer halben Stunde würde alles vorbei sein ... Irgendwie machte dieser Gedanke Emmy traurig.

Nein, sie war keine fanatische << kurze Haare um jeden Preis >>. Nur für sich selbst, sie wollte eine Veränderung, einmal ganz anders aussehen. Eine neue Erfahrung machen. Ein ganzes Leben mit diesen langen Haaren? Immer das gleiche? Für sich wollte sie das nicht, aber mit der alten Dame fühlte sie mit. Die hatte ihre schönen langen Haare sol ange bewahren können. *seufz*. So ist die Welt.

Emmy schaute sich weiter um. Sonst gab es nichts Interessantes zu sehen. Wo waren alle diese tollen Modefrisuren?

Ein junges Mädchen saß auf einem Wartestuhl, mit langen dicken Zöpfen. Sie sah ganz traurig aus.
Zöpfe waren out. Aber sie schaute so traurig, wo war die große Freude für eine schicke Modefrisur?

Warum kann man die Menschen nicht so lassen, wie es sich für sich selbst wünschen?

Emmy schaute zurück zu dem Stuhl mit der alten Dame, und ... sie war weg! Reißaus genommen! Auf dem Boden nehmen dem Stuhl konnte sie keine gefallenen langen weißen Haare sehen. Ein wenig musste Emmy dann doch lächeln. Die Dame hatte ihre langen Haare behalten wollen.

Nun mußte noch etwas für das kleine Mädchen geschehen ... und ... zwei Jugendliche kamen herein, nahmen sie in ihre Mitte und weg waren die drei.
Mmmh. Was für ein Tag ist das heute? Emmy konnte nicht anders, sie freute sich.

Die Eingangstür öffnete sich und ... Joshua kam herein.

"Emmy, du hier? Du hast mir gar nichts gesagt. Die Spitzen sind doch in Ordnung ..."

Emmy lächelte ihn an und schüttelte dabei den Kopf. Dann sah er das Bild in ihrer Hand.

"Emmy, du ... du suchst Veränderung?"

"Ja, es ist an der Zeit. Ich sehne mich so sehr danach und es wird sehr schön. Es wird dir bestimmt gefallen."

"Emmy ... ich finde dich sehr schön, so wie du bist. Und wenn du es willst ..."

Er wollte etwas sagen, etwas ganz anderes. Aber ... und das mochte sie an ihm. Er versuchte niemals, sie zu irgendetwas zu überreden. Auch wenn es ihm nicht gefiel.

"Joshua, ich möchte, dass du es dir ansiehst! Dann bist du der erste, der mein neues Ich kennenlernt."

"Ein neues Ich ... Emmy ... ich liebe doch dein Ich, ja ... ich werde zuschauen. Aber dann, anschließend werde ich mich in den Stuhl setzten."

"Du? Du liebst doch deine knielangen Haare über alles."

"Ja, aber ich liebe auch deine langen Haare. Wenn du dich so stark veränderst, dann, ich möchte dann mit dir gleichziehen. Verstehst du, ich teile es mit dir. Du bedeutest mir sehr viel."

"Aber ... wenn du so reagierst, du versuchst mich ja zu überreden, es nicht zu tun!"

"Liebe Emmy. Ich mag deine langen Haare sehr, aber es sind deine Haare. Ich weiß nicht wie ich meine Einstellung ändern kann, wenn ich so bleibe wie ich bin. Lange Haare bedeuten mir sehr viel. Ich muss aber nicht in lange Haare involviert sein, wenn ich jemanden habe, dessen Persönlichkeit ich mag. Ich möchte dann nicht mehr daran erinnert werden, wie sehr ich deine langen Haare gemocht habe. Es sind dann nicht mehr die Haare. Es gibt noch so viele andere schöne Dinge."

"Joshua. Du darfst deine langen Haare nicht abschneiden. Du liebst sie doch so sehr. Man darf etwas, dass einem so wichtig ist, nicht einfach aufgeben. Sonst kann man dabei einen Teil seiner Seele verlieren. Bitte, bitte bleibe langhaarig und bitte, wirf mich nicht weg, weil ich mich verändern möchte."

Joshua schaute sie an. Sie hatte ja so recht. Mit seiner Ankündigung setzte er sie nur unter Druck.

"Liebe Emmy, ich danke dir. Ja, ich werde meine langen Haare behalten, ich liebe sie doch so. Darf ich von deinen Haaren Abschied nehmen ... oder ... soll ich einfach nichts tun?"

"Das ist Haarefetischismus, Joshua! Aber ich verstehe dich. Ich verstehe auch deine Liebe für meine langen Haare. Sie hat mir lange Zeit sehr viel Freude bereitet, weil es eben nicht nur die Haare waren.

Du hast meine Lebensart gemocht, in der meine langen Haare etwas Selbstverständliches waren. Doch nun muss ich mich verändern, es ist ein sehr tiefes Bedürfnis in mir, es zu tun. Und auch ich möchte ich selbst bleiben und nicht etwas anderes darstellen, weil andere es in mir sehen wollen.

Bitte, gib mir einen Kuss und dabei ... darfst du meine langen Haare streicheln."
...

"Der Frisierstuhl ist frei. Kommen Sie bitte nach vorne?"

"Einen Moment bitte, ich muss erst etwas Wichtiges klären. Bitte nehmen sie vorher jemand anderen dran."

"Aber da ist jetzt niemand anderes."

"Bitte, nein, nicht jetzt. Es geht nicht. Sonst muss ich den Salon verlassen ..."

"In Ordnung. Wir gedulden uns bis sie so weit sind."
...

Joshua saß nun auf dem Wartestuhl. Auf die Frage, wie er es denn gerne für sich haben möchte, hatte er nur geantwortet, es wäre in Begleitung von Emmy hier und möchte für sich keine Veränderung.

Man hatte es so aktzeptiert. Keine Kommentare zu seinen knielangen Haaren, die man ja doch sehen konnte.
Vielleicht würde er sich noch anders entscheiden, wenn Emmy erst einmal stolz ihre neue Kurzhaarfrisur vorzeigen würde.

Emmy saß nun im Frisierstuhl. Vorsichtig entwickelte der Meister ihre langen Haare.
Nein, mam würde nicht einfach nur die langen Zöpfe abschneiden. Hatte sie schon einmal daran gedacht, die Haare zu verkaufen? Dann würde man sie vorher waschen, föhnen und durchkämmen.

Sie wollte die Haare doch fallen sehen, einfach nur fallen sehen. Umgeben sein, von abgeschnittenen, gefallenen Haaren.

Aber, sie würde einen guten Preis dafür erhalten. Wären 3000 Euro ein akzeptales Angebot?
Und wir sollten ein Video von dem Haarschnitt machen. Mit den Verkaufserlösen könne sie reich werden.

3000 Euro. Wow! Und sie hatten die Haare noch nicht einmal in ihrer ganzen Fülle gesehen.

Das würde dann etwas länger dauern. Emmy schaute Joshua an, würde er so viel Zeit haben?

Für sie hatte er alle Zeit der Welt mitgebracht.

Waschen, trocknen und kämmen. Sie gingen sehr sanft mit ihren superlangen Haaren um. Der Meister hatte 3 junge Friösinnen, die ihm halfen. Zu viert hielten sie die langen offenen Haare. Dabei sahen sie aus, als würden sie die Haare küssen wollen. Und das in einem Salon, in dem 40 cm lange Haare bereits als extrem lang betrachtet wurden.

Emmy spürte ein Kribbeln, das sehr angenehm war, als sie sah, wie sanft und liebevoll ihre Haare behandelt wurden.
Was für ein Gefühl! Ja, sie kannte dieses Haargefühl, als sie noch voll in ihre Haare verknallt gewesen war. Sie erinnerte sich.

Wenn sie jetzt die Frage stellen würden, "wollen sie wirklich?". Nein, das sollten sie nicht tun.
Es würde Ärger in ihr hervorrufen und ... sie wollte doch so gerne kurzhaarig sein.

Es tat sich nichts. Die Haare in den Händen von Menschen, die sie offenbar liebten. Aber niemand versuchte sie zu überreden. Sie akzeptierten den Willen des Kunden.

Eine der Frisösinnen legte ihren Teil der Haare sanft auf den Boden. Dann ging sie zum Thresen und griff nach einer Schere.
Emmy sah die Schere und ihre Haare in der Hand der Menschen. Ein Haarstrang wurde am oberen Ende zusammengebunden und ... nun war es soweit.

"Hier schneiden wir."

Die Schere öffnete sich

...

Emmy: "Bitte warten sie."

Die Hand mit der Schere senkte sich wieder.

"Ich möchte meine Haare ein letztes mal spüren."

Die ganze Haarpracht, sie wurde ihr auf den Schoß gelegt.
Emmy streichelte ihre Haare. Die ganzen Vorsätze ... der Kurzhaarschnitt. Das Langhaargefühl.

"Bitte, ich kann es nicht. Nicht in diesem Moment. Bitte lassen sie mir etwas Zeit."
...

Dafür hatte man großes Verständnis. Ja, alle freuten sich, sie sah nur strahlende Gesichter. Aber ... die dachte doch wohl nicht, sie würde sich anders entscheiden?

Joshua hielt es nicht mehr auf seinem Platz. Er lief zu ihr, umarmte sie. Und die Tränen rannten über sein Gesicht. Seine Liebe zu ihren langen Haaren. Langhaarliebe kann so intensiv sein. Emmy spürte die Zuwendung und sie spürte ihre Haare. Aber all ihre Gedanken die letzten Wochen, was war damit, die konnten doch nicht einfach verlorengehen. War dies der letzte Moment, der Abschied von den langen Haaren?

Wenn das vorbei war, dann musste alles ganz schnell gehen. Nein, sie wollte den Salon nicht wieder mit langen Haaren verlassen.
...

Der zweite Versuch. Nun wurde es Ernst. Wieder näherte sich die Schere einem Haarstrang, diesmal war sie bereits geöffnet.

"Bitte tun sie es nicht."

Die Frisösin mit der Schere. Anstatt zu schneiden kam nun diese Bitte. Eigentlich völlig unprofessionell, aber ... Emmy nahm es ihr nicht übel.

"Bitte lassen sie meine Haare allein."

Sanft wurden ihre Haare auf den Boden gelegt und ... sie waren immer noch mit der Kopfhaut verbunden.
Emmy erhob sie sich von ihrem Stuhl, umarmte die Frisösin, streichelte sie, küßte sie. Niemand sagte ein Wort. Es lag so viel Erotik in diesem Moment ...

Emmy stand nun da, umrahmt von ihren langen Haaren.

"Ich danke ihnen. Sie alle haben mich nicht davon abbringen wollen und dann diese Bitte, im letzten Moment, gegen das eigene Geschäftsinteresse und gegen die eigene Professionalität. Eine vollkommen spontane Reaktion, so ehrlich, wie man sich einen Menschen nur wünschen kann. Als schon alles entschieden war. Ich danke ihnen für die Liebe zu meinen langen Haaren und ... ich werde sie behalten. Nein, ich werde mich nicht verändern, ich will es nicht mehr."
...

Emmy


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