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Kleine haarige Geschichte 54

Elena und Eva verlieren sich in ihren Gefühlen für ihre superlangen Haare.


Haare der Lust

Elena mit ihren doppelt Körper langen Zöpfen beim Frisör. Sie hatte die Zöpfe so zusammengebunden, dass sie ihr gerade bis zu den Fußknöcheln ragten.

"Hallo Elena, willst Du wieder zuschauen, beim Haare abschneiden, heute so ganze alleine?"

"Nein, nein, heute bin ich selbst dran."

"Ups, das ist neu, wie hättest Du es denn gerne?"

"So kurz wie es Dir gefällt. Ich möchte endlich ankommen, in den modernen Zeiten."

"So wie es mir gefällt? Bist Du Dir da ganz sicher?"

Eva wurde es warm ums Herz. Und das lag nicht an der Temperatur im Raum. Sie hatte sich schon immer gewünscht, die Haare von Elena zwischen die Schere zu bekommen. Und nun dies. Sie selbst konnte bestimmen, wie der Haarschnitt werden sollte ...

Fantasie. Sie stellte es sich vor. Es gab doch diese Prospekte mit den vielen Bildern. Aber wenn sie selbst entscheiden konnte ...

"Eva, bist Du noch da?"

"Ja, ja. Da muss dann aber eine ganze Menge ab. Hast Du Dir das gut überlegt? Danach kann ich Dir die Haare nur noch anklipsen oder ankleben."

"Ankleben? Das macht keinen Sinn. Dann kann ich sie nicht einfach abnehmen, wenn ich nicht mehr damit herumlaufen will. Aber anklipsen, ja das geht. So kann ich langhaarig sein oder kurzhaarig, immer so wie ich es will."

"Ich kann sie Dir auch abkaufen..."

"Nein, ich will sie wieder mit nach Hause nehmen. Sie hängen dann im Wohnzimmer und erinnern an eine andere Zeit ... es gab auch viele schöne Dinge in dieser Zeit."

"Du verbindest Erinnerungen mit den Haaren ... hast Du Dir diesen radikalen Schnitt auch wirklich überlegt?"

"Radikal." *grins*. "Du weißt also schon ganz genau, wie Du es machen willst? Du könntest ja auch nur die Spitzen schneiden, die letzten 2 cm." *grins*. Oder einfach nur so tun, als ob schneiden würdest.

"Elena,  wenn Du so grinst, Du meinst es wirklich ernst."

"Ja, ich habe Monate darüber nachgedacht. Nun ist es ein ganz spontaner Entschluss. Ich will heute aAbend mal ganz anders nach Hause kommen. Sollen die anderen doch erst einmal staunen.

... Oder, sehen wir mal wie es wird. Eigentlich, wenn schon radikal ... dann ..."

"Du willst Dir eine Glatze schneiden lassen? Aber, Deine Freunde, werden sie die Haare nicht vermissen?"

"Sie werden es. Sie wollen immer damit spielen, sie kämmen, Zöpfe flechten, hoch binden, wieder aufmachen, sich darin verstecken ... es macht ihnen so viel Spaß. Aber nun, sollen sie mich doch einmal ganz anders sehen. Ich werde sehen, wie gut die Freundschaften wirklich sind. Ob sich alles an Äußerlichkeiten festmacht. Und ich kann dieses ewige Genörgel der älteren Nachbarschaft nicht mehr hören.

Die mit ihren Pudelfrisuren.

Originalton von Esta-Haarlos: "Wann willst du Deine Haare endlich einmal schneiden lassen? Wie schön Du mit kurzen Haaren aussehen würdest..."

"Wenn ich der nun mit einer Glatze komme." *grins*."

"Mmmh. Du hast es mit niemandem abgesprochen?"

"Das ist es ja gerade. Überraschung."

"Aber, wie wichtig ist Dir Esta-Haarlos? Sind Deine Freunde nicht auch wichtig?"

"Das Leben ist Veränderung. Einmal so, einmal anders. Ich will nicht mein ganzes Leben immer nur so sein. Ich will hier sein im Dasein."

Eva verstand das zwar nicht, aber das musste sie ja auch nicht.

"Wie Du willst. Nimm bitte Platz. Ich nehme Dich gleich ran."

"Du kannst es gar nicht mehr abwarten? Ich verstehe Dich ja."

Wenn Elena mit einer Freundin da war, dauerte es immer ewig (bis die Freundin dran war).

Mit einer Freundin?

Ja, Elena wollte sehen, wie es war, wenn die Haare von anderen geschnitten wurden. Und es selbst nicht wollen, für sich. Es gab ihr so ein schönes Gefühl der Selbstbestimmtheit ... und ...

Und?

Es erregte sie, wenn lange Haare bei anderen abgeschnitten wurden. So konnte sie stundenlang dasitzen und gucken und gucken ...

Und das fiel nicht auf?

Doch, aber man und Frau hatten sich daran gewöhnt. Und es wurden Wetten darüber abgeschlossen, wann sie selbst einmal in einem der Stühle sitzen würde.

Wenn sie nur da saß, brachte das bereits eine Menge Laufkundschaft. Und da das rumsitzen langweilig war, ließen sich die meisten dann gleich einmal die Haare schneiden.

Das reduzierte den Wachstumzyklus, manche waren fast jeden Tag da.

Niemand wollte den Zeitpunkt versäumen, wann Elenas Haare endlich fallen würden.

Aha.
...

Elena setzte sich auf den freien Stuhl vor dem großen Spiegel. Die beiden Zöpfe lagen vorne auf ihrem Schoß. So konnte sie die Zöpfe ein letztes mal betrachten.

Eva stand nun hinter ihr, griff nach den Zöpfen.

Ups. Elena hatte mit einem mal das Gefühl, Eva wolle ihr die Zöpfe wegnehmen.

Das ist doch gar nicht einmal so unbegründet.

Ein Gefühl ... wie Angst ... und Lust. Lust darauf, die Haare abgeschnitten zu bekommen. Und Angst, sie zu verlieren. Sie gaben ihr doch so schöne Gefühle ... und all die Mühe, sie schön zu gestalten, über die Jahre. Aber hatte sie es nicht gerne gemacht, oder war es eher eine Plage gewesen? All das würde mit einem mal zusammenkommen, in einem einzigen Augenblick ... Eine Explosion der Gefühle.

Und ein Gefühl von Freiheit, nie wieder Zeit für Haarpflege aufwenden müssen. Was sie dann alles tun konnte!

Nun ... nun lagen die Zöpfe hinter ihr. Wenn sie sich im Spiegel betrachtete, sah sie richtig kurzhaarig aus. Nur, dass die langen Zöpfe noch hinten an ihr dran hingen.

Dran hingen. Es waren doch ihre Zöpfe. Sie spürte so ein kribbelndes Gefühl im Nacken.

"Die Zöpfe sind ja noch viel länger ..."

Vorsichtig löste Eva die Zöpfe und zog sie dann ganz in die Länge.

"Die sind ja fast 3 Meter lang!"

So lange Haare hatte sie noch nie geschnitten.

Und wie dick die Zöpfe waren. Aus der Haarmenge hätte man auch 4, 6 oder 8 Zöpfe machen können.

Und ... warum eigentlich nicht? Ein bisschen mit den Haaren spielen, sie streicheln, ihre Schönheit bewundern ... und am Ende kommen sie doch ab. Unvermeidbar. Darauf lief alles hinaus.

Die Vorfreude ... sie hinauszögern. Das Schneiden würde einfach großartig sein.

Elena schaute Eva an, durch den Spiegel.

Eva hatte einen dicken Kürbis auf dem Kopf. Was für eine Menge Haare dort wohl hineinpassen würden? Elena hatte Evas Haare noch nie offen gesehen. Immer nur diesen Kürbis.

Und wenn ihre eigenen Haare dann weg waren ... nein, sie wollte sehen, wie viel Haare dort drin waren, in dem Kürbis, noch zu einer Zeit, wo sie selbst sehr lange Haare hatte.

Ein Wettbewerb?

Ja, den konnte sie nur jetzt noch gewinnen!

"Eva?"

"Ja, Elena, auch ich habe ein Frage."

"Dann frag Du zuerst."

"Ich möchte mehr Zöpfe aus Deinen Haaren machen. Sie sind so dick, ich brauche Minuten um da hindurch zu kommen. Darf ich sie zuerst einmal öffnen?"

Elena nickte nur. Irgendwie fiel ihr ein Stein vom Herzen. Nun dauerte es doch noch ein bisschen länger. Was waren das nur für widersprüchliche Gefühle. Nun, dann würden die einzelnen Zöpfe nach und nach ...

"Wie viel Zöpfe willst Du denn machen?"

"Ich dachte an 8 oder 10 oder 12."

"Okay, mache 15 Zöpfe daraus."

15? Eva entwickelte die Zöpfe, ganz sanft, als wenn sie die Haare streicheln würde.

"Was war denn Deine Frage?"

"Ich ... ich möchte gerne Deine Haare offen sehen. Einmal nur, wenn ich selbst noch lange Haare habe."

Eva schaute Elena tief in die Augen. Der Wunsch, die eigenen Haare zu öffnen, plötzlich war er da.

Aber erst einmal Elena's Haare.

Was für ein Volumen an Haaren. Sie verdeckten den Stuhl und den halben Fußboden dahinter.

Dann begann Eva ihre eigenen Haare zu öffnen.

Elena starrte nur mit weit offenen Augen in den Spiegel.

"Was sind das für wunderschöne Haare."

Nun hatten sie beide ihre Haare entfesselt. Und es war gar nicht mehr so klar, welche Haare in diesem Raum nun zu welcher Person gehörten.

"Wir müssen aufpassen, dass sie sich nicht ineinander verwirren."

"Dann müssen Deine auch gleich mit ab." *grins* "Du willst mich doch nicht alleine lassen?"

Eva sah Elena an.

Nein, die eigenen Haare, nein, die wollte sie nicht abschneiden.

"Elena, ich liebe meine Haare doch so sehr. Es würde mir das Herz brechen. Bitte, bitte, bitte, bitte verlange es nicht."

Eva bat um ihre Haare. Elena hatte doch gar kein Bestimmungsrecht darüber.

Eva schaffte es, die gewaltigen Haarmengen zu trennen. Es dauerte etwas länger als eine Stunde. Die Haare von Elena lagen nun alle vor Elena, die von Eva hinter Eva. Eva selbst stand hinter dem Stuhl, in dem Elena saß.

"So, nun beginnen wir mit dem Zöpfe flechten."

Das dauerte so seine Zeit. Elena half dabei. Nach mehr als 2 Stunden waren die Haare von Elena nun in 18 Zöpfen gebunden, von denen jeder immer noch einen Durchmesser von etwa 1 cm hatte und die drei Meter lang waren.

"Wo ist die Schere?"

Elena sah, dass Eva ein Schneidewerkzeug in die Hand nahm ... und ... sie spürte die Lust, die sie immer empfunden hatte, beim Zugucken, wenn lange Haare abgeschnitten wurden. Aber ... diesmal waren es ihre eigenen.

Wenn Eva nun anfangen würde zu schneiden.

Eva hatte einen der Zöpfe fest in der Hand, in der anderen das Schneidewerkzeug.

Sie legte das Schneidewerkzeug an und wollte mit dem Abtrennen der Haare beginnen ...

Noch nie hatte sie so lange Haare geschnitten ... nun erfüllte sich der größte Wunsch ihrer Lebens, so kam es ihr vor .... und ... in ihr bewegte sich etwas. Ein Gefühl der Lust ... und es ließ sich nicht mehr bremsen.

So stand sie nun da und konnte nur noch mit großen Augen in den Spiegel starren. Gefühle ... oh wie schön waren diese Gefühle ... und die Haare in ihrer Hand ... die Gefühle fokussierten sich darauf ... nein, sie liebte diese Haare mit allen ihren Gefühlen, nein, sie konnte sie nicht schneiden.

Sie presste die Haare gegen ihren Körper, küsste sie und hielt sie ganz fest, wollte sie nicht mehr loslassen.

Und Elena?

Elena sah, dass Eva mit dem Schneiden beginnen wollte und hatte mit einem mal die Gefühle, die sie vom Zuschauen her kannte. Die gleichen? Nein, viel stärker. Es betraf sie ja selbst ... und verbunden mit der Angst, etwas zu verlieren, das sie doch so sehr liebte  ... sie wollte weglaufen und konnte es doch nicht ... sie wollte es nicht, die Angst spüren, und die Befreiung und ...

Nun denn, sie folgte Eva in dem, was nun passierte.

Beide begaben sich in den gleichen Himmel der Gefühle. Und das alles wegen der Haare!

Nach einigen Minuten ... oder vielen Minuten ... schauten sie sich beide tief in die Augen.

Elena hatte den Stuhl verlassen und stand nun direkt vor Eva. Sie waren sich bereits sehr nahe .. und küssten sich ganz spontan. Richtig tief und leidenschaftlich ...

Es war wunderschön.

"Elena, wir haben S** miteinander."

"Ja, wegen meiner Haare."

"Und ... wollen wir meine Haare davon ausschließen?"

Nein. Vorsichtig griff Elena nach Evas Haaren und streichelte sie sanft. Dann drückte sie die Haare ganz fest an sich und da sie ein Teil von Eva waren, Eva gleich mit.

Nach einigen Minuten fluteten die Haare um beide herum wie ein Wasserfall. Es dauerte nicht sehr lange und sie waren darin verborgen. Beide nun fest umschlungen.

Aber das sah ja keiner mehr.

Guckt denn jemand?

Dort, am Fenster, da ist ein ganzer Volksauflauf ...

Und die anderen Kunden?

Sind gegangen, es hat sich ja niemand mehr um sie gekümmert.

Nein, sie stehen neben den anderen draußen am Fenster.

Eva und Elena bemerkten nichts.

"Die Haare, es ist so schön sie zu streicheln. Ich verlieren mich in meinen Gefühlen, nur in dem ich Deine Haare streichele ... und indem Du meine streichelst."

Keine Worte waren notwendig um das zu beschreiben. Es waren Gefühle und sie waren dort drin, mit ihren ganzen Wesen. Niemals wollten sie diesen Himmel wieder verlassen.

Ja, es waren Haare der Lust.

Und so voller Schönheit, nein, das durfte man einfach nicht zerstören. Wenn es einen Himmel gibt, dann wollen wir ihn auch erleben und bewahren.

Der Himmel, den sie erlebt hatten, es war der eigene Körper und dort so vollkommen drin zu sein, es war mehr als alle Religionen der Welt ihnen jemals nahe bringen konnten ...

Und mehr als jede Belohnung der Mächtigen und Reichen jemals geben könnte.

So waren sie ganz sie selbst und vergaßen das Universum um sich herum.

Und niemand von den Zuschauern draußen wagte sie zu stören ...
...

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