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Kleine haarige Geschichte 59

Liebe zwischen zwei Mädchen mit super langen Haaren.


girl couple

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Girl Couple

"Thoria, wie schaffst es nur mit diesen 6 super massiven Zöpfen zu leben. Jeder davon wiegt doch mindestens 2 1/2 Kilogramm!"

"So wie Du, Gaiana. Deine Haare sind auch nicht leichter."

"Ich habe einen dicken Knoten auf dem Kopf ..."

"der allein schon 3 Kilogramm wiegt! ...

"... und die anderen Zöpfe ineinander gewunden, so dass sie nur noch etwa 1/3 der Länge wiedergeben."

"Dadurch werden sie aber nicht leichter."

"Diese schon *grins*.

"Solche Haare kann man gar nicht verstecken, sie haben viel zu viel Volumen. Frau kann nur unter dem Gewicht zusammenbrechen."

"Wenn da nicht ... wir haben beide unser Geheimnis."

"Ja, das haben wir. Nur die Außenwelt, die wundert sich. Die müssen uns ja für richtige starke Powerfrauen halten."

"Wenn sie nicht die Haare an sich ablehnen und uns für verrückt erklären."

"Solange sie uns in Ruhe lassen ..."

...

Und es kan der Tag, der niemals kommen sollte.

"Ihr da, wir beobachten Euch schon lange."

"Und? Was ist dabei heraus gekommen?"

"Wir wollen Eure Haare. Die bringen einen guten Preis und ihr müsst doch einsehen, dass ihr dies nicht alles allein für Euch haben könnt."

"Es sind unsere Haare und wir lieben sie."

"Genug der Rede. Fügt euch und wir lassen Euch am Leben."

Ach ja, die Haarmafia. Der Bedarf an Haarverlängerungen war gewaltig in den reichen Ländern. Wenn man auch jeden Tag anderes aussehen will. Die armen Menschen mussten dafür herhalten, abgeben, was die anderen ihnen neideten.

Wer arm ist, soll auch ganz arm sein. Gibt es da nicht so ein Bibelzitat?

Jesus hatte lange Haare!

Die haben sie ihm auch gelassen, dafür aber ans Kreuz geschlagen.

Und die armen Menschen im Hier und Jetzt?

Sie sind die Schafe, die geschoren werden müssen.

"Wir sind keine Schafe."

"Wer hat denn hier von Schafen geredet?"

"Nicht geredet, aber gedacht."

"Unsere Gedanken, könnt ihr unsere Gedanken lesen?"

"Es ist nicht alles, was wir können."

...

Das brachte zunächst einmal etwas Ruhe in die angespannte Situation.

"Ihr seid Mutanten? Das erklärt schon einmal, warum ihr nicht unter dem Gewicht eurer eigenen Haare zusammenbrecht."

"Und, was sagt Euch das über unsere Fähigkeiten?"

"Tele ... kinese. Wir ... bitten um Verzeihung, dass wir Euch belästigt haben."

"Ihr seid Arschlöcher. Wenn man euch nicht in die Schranken weist, werdet ihr zu Monstren. Aber wir sind die Stärkeren hier, auch wenn es nicht so aussieht. Also, verschwindet und vergesst, was hier geschehen sollte."

Und so geschah es.

...

"Gaiana, die paranormale Energie, sie beschützt uns. Ich habe Angst, dass sie uns einmal verlassen könnte. Dann sind wir den Wölfen ausgeliefert ... wie die Schafe, die sie in uns sehen wollen."

"Danken wir den Göttern, die uns dieses Geschenk gegeben haben."

"Zu deren Gedenken haben wir ja auch die superlangen Haare!"

"Ja, aber sie sind auch wunderschön, so herrlich sanft und weich und wenn wir beide nackt sind, streicheln sie unsere Haut. Wie ein lebendes Wesen. Und wir können uns in ihnen verbergen, wir werden beschützt, wie in einer weißen Hütte."

"Wie die in Twin Peaks?"

"Nur so ein Gedanke."

"Bist Du sicher, dass unsere Haare keine lebenden Wesen sind?"

"Unsere Haare ... daran habe ich noch nicht gedacht. Aber ... Du könntest recht haben. Die Gefühle in uns, sie werden durch die Haare bewirkt. Vielleicht geben Sie uns diese Gefühle auch direkt."

"Sie schenken uns ein Paradies. In einer Welt, die von so viel Zerstörung bedroht ist."

"Ja, das tun sie. Sollten wir uns daher nicht auch ein wenig um die Welt kümmern?"
...

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